Dr Disrespect: Anschuldigungen rund um Twitch-Bann haben weitere Folgen
Vor wenigen Tagen sprach ein ehemaliger Twitch-Mitarbeiter über den Bann von Dr Disrespect. Dies führte nun dazu, dass sich das Entwicklerstudio des Streamers von ihm trennte.
Vor wenigen Tagen erst meldete sich der ehemalige Twitch-Mitarbeiter Cody Conners zu dem Bann von Dr Disrespect zu Wort. Der Streamer unterschrieb im März 2020 noch einen lukrativen Exklusivvertrag mit Twitch, bevor er im Juni 2020 permanent von der Plattform gesperrt wurde. Ein Grund dafür wurde lange Zeit nicht genannt, diesen will jedoch Cody Conners, der ehemalige Account Director für strategische Partnerschaften bei Twitch, jetzt geliefert haben. Die veröffentlichten Anschuldigungen führten nun dazu, dass sich das Studio Midnight Society von Dr Disrespect trennte.
Partnerschaft mit Entwickler wird mit sofortiger Wirkung beendet
Im Zuge dieser Anschuldigungen hat sich nun auch der Spieleentwickler Midnight Society zu Wort gemeldet. Das Studio wurde von Beahm zusammen mit dem ehemaligen Community-Manager von Call of Duty, Robert Bowling, im Jahr 2021 gegründet und arbeitet derzeit an dem Free-to-Play-Shooter Deadrop. Man habe von den Vorwürfen erfahren und sei von der Unschuld Beahms ausgegangen. Zudem habe man mit den beteiligten Parteien gesprochen, schrieb Midnight Society. "Um unsere Prinzipien und Standards als Studio und als Einzelpersonen zu wahren, mussten wir handeln."
"Aus diesem Grund beenden wir unsere Beziehung zu Guy Beahm mit sofortiger Wirkung", so das Studio. "Obwohl diese Tatsachen schwer zu hören und noch schwerer zu akzeptieren sind, ist es unsere Pflicht, im Namen aller betroffenen Personen mit Würde zu handeln. Insbesondere der fünfundfünfzig Entwickler und Familien, die wir zusammen mit unserer Spielergemeinschaft beschäftigt haben." Dr Disresprect hat sich selbst noch nicht zu der Trennung zu Wort gemeldet. Zu den Anschuldigungen gab Beahm jedoch an, dass er nichts Falsches getan habe und alles bereits untersucht sowie beigelegt wurde.
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Quelle: Eurogamer

Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren unterliegen eigentlich nur Einschränkungen beim sexuellen Kontakt mit Erwachsenen im Hinblick auf Geldangebote oder das Ausnutzen einer Zwangslage. Jedoch zeigen erfolglose Klagen von Eltern, die ihre minderjährigen Kinder aus der Wohnung eines Erwachsenen entfernen möchten, wie zahnlos diese Regelungen oft sind.
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus betrachte ich 14-Jährige und die meisten unter 18-Jährigen immer noch als Kinder. Früher (100 bzw. hunderte Jahre früher) mögen die Grenzen anders gesetzt gewesen sein, weil Kinder früher erwachsen waren und/oder sein mussten, doch heute finde ich das sowas von falsch.
Bezogen auf DrDisrespect finde ich es als Deutscher heuchlerisch, ihn zu verurteilen, weil er eine Chat-Unterhaltung mit einer 17-Jährigen hatte, die er eigenen Angaben zufolge sofort abbrach, als er erfuhr, dass sie minderjährig ist. Ihm hier Pädophilie zu unterstellen, halte ich daher für unangemessen.