DAZN geht gegen Account-Sharing vor: Nutzer klagen über zurückgesetzte Konten
DAZN geht gegen Account-Sharing vor und im Internet klagen Nutzer über zurückgesetzte Konten. Sie werden darauf aufmerksam gemacht, sich an die Nutzungsbedingungen zu halten. Andernfalls steht es DAZN natürlich frei, Abonnements zu kündigen.
Streaming-Dienste ziehen beim Account-Sharing zunehmend die Daumenschrauben an - so nun auch DAZN. Der auf Sportübertragungen spezialisierte Dienst grenzt nun die Nutzung stark ein; zu viele Nutzer würden die Accounts auch außerhalb des eigenen Haushalts weitergeben. Und so informiert DAZN Kunden darüber, dass das Passwort zurückgesetzt wurde, angemeldete Geräte abgemeldet sind und man sich doch bitte an die Nutzungsbedingungen halten möge. Andernfalls steht es dem Anbieter natürlich frei, den Vertrag zu kündigen.
"Wir haben ein Nutzungsverhalten festgestellt, das möglicherweise nicht mit unseren AGB übereinstimmt", so die Nachricht. Zudem wird die Nutzung von DAZN eingeschränkt. Früher dürfte man auf sechs Geräten registriert sein und auf zwei gleichzeitig schauen. Nun ist das auf vier Geräte beschränkt; wird ein neues Gerät hinzugefügt, meldet sich ein anderes ab. Darüber gab DAZN in der Mail aber keine Auskunft; das Verhalten stellten Kunden dann selbst fest. Wie viele Geräte man genau registrieren kann, ist im Moment unklar.
Insbesondere beim Thema Account-Sharing war es letztlich nur eine Frage der Zeit, bis die Anbieter aktiver werden. Spotify und Netflix gehen bereits dagegen mehr oder minder vehement vor. Auch bei den Abopreisen ging es zuletzt nach oben und auch DAZN hatte erst in jüngster Vergangenheit die Preise angehoben und das deutlich, denn die monatliche Gebühr im günstigen Angebot verdoppelte sich für Neukunden; Bestandskunden werden am 1. August 2022 nachgezogen. Netflix experimentiert derweil für Nutzer, die mutmaßlich Account-Sharing betreiben, mit Zusatzgebühren von umgerechnet etwa 2 bis 3 Euro. Damit erreicht Netflix auch die Zone von 20 Euro monatlicher Abogebühr, was einerseits wegen des steilen Preisanstiegs und andererseits wegen des gebotenen Contents in der Kritik steht.
Quelle: Twitter


MfG
Aber am Ende zählt der hohe Monatsbeitrag und Anfangs zur Kundenbindung hat es die auch nicht gejuckt.
Jetzt die Sachen einschränken oder trotz Preiserhöhung noch blocken finde ich extrem dreist.
Das gilt für ALLE Anbieter!
Hab eh gesagt, dass ich ab spätestens Mai das Abo unwiderruflich kündigen werde. Den Sprung des Abo-Preises mache ich nicht mit. Meine Eltern haben letztens noch 3-4 von diesen DAZN-Karten im Aldi (oder Lidl?) gekauft, wo man für 3 Monate noch 14,99 EUR zahlt - einlösbar für die nächsten drei Jahre.
Das Abo werde ich aber wahrscheinlich nicht mehr nutzen. Ich hoffe, dass die Zahl der Sharing-Accounts hoch genug ist, dass es am Ende schmerzt. Sollen sie halt wie Netflix 2-3 EUR für das Sharing berechnen. Aber das zu unterbinden und den Preis um 100 % zu erhöhen? Geht einfach pleite und kommt nicht wieder.
Z.B. heute gibt es zum Beispiel die Champions League der Frauen Viertelfinale.
Gibts nicht nur auf DAZN, sondern umsonst als Livestream auf dem offiziellen UEFA.tv.
Normale Champions League und Euro League gibts beim ORF bzw. Servus TV (und auch noch "internationalere" Kanäle)
DAZN ist lediglich einfacher und "fauler" zu nutzen - wurde von mir aus Prinzip gekündigt, 30 Euro, die haben einen gehörig an der Waffel.
Jetzt regele ich es halt auf die Art (weil meine alten Eltern nicht unter meinem Komplettverzicht leiden sollen).
Leider ist auch das Angebot entsprechend: Boxen, Womens Champions League und extremer Nischen-Motorsport (X-Prix). Das wars. Kein Fußball, kein Football, kein Tennis, etc.
Und natürlich betreiben sie VPN-Blocking