Amazon Prime Video: Werbefrei in Filmen und Serien nur noch gegen Aufpreis - Klage droht
Amazons Prime Video spielt in den ersten Ländern Werbung aus und auch in Deutschland wird es bald so weit sein. Hierzulande ist dieser Schritt aber womögliche eine rechtswidrige Preiserhöhung. Eine erste Klage gibt es bereits.
Seit Anfang dieser Woche spielt Amazons Streaming-Dienst Prime Video in den ersten Ländern Werbung aus, und ab nächstem Montag wird das auch in Deutschland der Fall sein. Im Gegensatz zu Netflix bietet Amazon das Werbe-Abonnement aber nicht günstiger an. Stattdessen wird die Werbung direkt an alle Bestandskunden verteilt. Wer sie nicht sehen möchte, der muss hingegen extra zahlen - 2,99 Euro im Monat.
Werbung als versteckte Preiserhöhung
Laut Amazon soll das Werbevolumen im Vergleich zum klassischen Fernsehen moderat ausfallen - interne Präsentationen nennen laut dem Wall Street Journal (Paywall) 2 bis 3,5 Minuten pro Stunde. Stören dürften die Werbeeinblendungen in Prime Video aber natürlich trotzdem, zumal sie angeblich auch mitten in laufenden Filmen und Serienepisoden gezeigt werden sollen.
Für Kunden in Deutschland gibt es gleichzeitig Hoffnung, denn die zusätzliche Werbung ist laut der Stiftung Warentest vermutlich rechtswidrig. Da die eigentlich gebuchte, werbefreie Option des Streaming-Dienstes künftig 2,99 Euro mehr kostet, ist das Schalten von Werbung demnach eine indirekte Preiserhöhung - und für diese müsste Amazon eigentlich die Zustimmung der Kunden einholen. Deshalb stellt die Stiftung Warentest einen Musterbrief zur Verfügung, um sich gegen die Werbeeinblendungen in Prime Video zu wehren.
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Der Amazon-Kundenservice reagierte darauf in mindestens einem Fall bereits mit einer angekündigten Rückerstattung des Aufpreises für die Werbefrei-Option. Wie lange das funktioniert, bleibt aber abzuwarten. Denn Amazon kann das Prime-Abonnement auch eigenständig kündigen, sodass man den Dienst dann nicht mehr nutzen kann. Womöglich kann man das Anzeigen von Werbung mit der Beschwerde aber zumindest noch etwas hinauszögern. Für Klarheit dürfte dabei in Zukunft eine Klage im Amtsgericht Neukölln sorgen, denn (mindestens) dort wurde bereits die Rechtswidrigkeit der Änderung beanstandet.

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Das Video-Angebot ist bescheuert. Man muss OV oft suchen, das Interface ist noch schlechter als das von Netflix oder Disney, oft kein UHD HDR, manche Serien nur bis zu einer gewissen Staffel "frei" verfügbar, oft gar keine OV-Tonspur, regelrechte Ladehemmungen, ... Von den "originalen" Inhalten mal ganz zu schweigen. The Boys war bislang ganz gut, Invincible auch und The Expanse hatte solch eine katastrophale vierte Staffel, dass die 5. Schadensbegrenzung betreiben musste und die Serie sich für mich nie mehr erholte. Ich bin gespannt, ob die Bücher einen gleichen Verlauf haben (angeblich ja). Es ist nur auffällig, dass sie plötzlich einen qualitativen Absturz erlitt, sobald Amazon seine Finger im Spiel hatte.
Ich verstehe nicht so ganz, wie diese ständige Preiserhöhung klappt, ohne dass die Gegenleistung an Qualität zunimmt oder wenigstens nicht abnimmt. Es wird teurer und schlechter. Also weg damit.
Ich nutze die Sportangebote auf Prime überhaupt nicht und sehe es nicht ein, diese querzufinanzieren. Mir ist schon die Erhöhung von 69 EUR auf 89 EUR negativ aufgestoßen, konnte damit aber noch leben weil der Preis vorher lange konstant war. Aber 89 EUR + Werbung wie in alten Zeiten mit FreeTV, sorry aber da will ich nicht mehr hin. Ich bin so froh, dass ich das Kapitel Sat 1, RTL (2), Pro 7 usw. bereits vor 17 Jahren beerdigt habe als wir umgezogen sind und gleich gar keinen Kabelanschluss gebucht hatten. Seitdem wurden von uns nur noch Filme/Serien gekauft oder gestreamt.
Nochmal 36 EUR drauflegen damit andere Bundesliga oder whatever schauen können.. sorry.. sucht euch einen anderen Dummen
Bleibt ab Februar wieder mehr Zeit zum Zocken