Stellaris nach Update 4.0: Patches künftig langsamer, aber gründlicher
Paradox kündigt an: Künftige Stellaris-Updates erscheinen langsamer, aber stabiler. Nach Problemen durch zu schnelle Patches soll ein neuer Ansatz für mehr Qualität sorgen - inklusive offener Betatests.
Nach dem holprigen Start von Stellaris 4.0 und dem wenig geliebten Biogenesis-DLC zieht Paradox die Reißleine: Das Studio will das Tempo der Updates drosseln, um künftige Patches stabiler und durchdachter zu gestalten.
Stellaris: Schnelles Patchen sorgte für neue Probleme
Game Director Eladrin räumte ein, dass das jüngste Update 4.0 zum Launch nicht den Qualitätsansprüchen genügte. Trotz intensiver Arbeit vor der Veröffentlichung seien zu viele Fehler geblieben. Zwar veröffentlichte das Team seither regelmäßig Hotfixes, doch diese lösten teils neue Probleme aus - etwa beschädigte Speicherstände, die nicht mehr geladen werden konnten.
Paradox will deshalb künftig Updates mit "gemäßigterem und überlegterem Ansatz" ausrollen. Ziel sei es, weniger häufige, dafür aber "wirkungsvollere" Patches zu liefern. Damit die Qualität stimmt, sollen offene Betatests stärker genutzt werden. Diese sollen im Sommer je nach Fortschritt wöchentlich oder alle zwei Wochen aktualisiert werden. Live-Patches wird es erst wieder geben, wenn ein Hotfix dringend notwendig wird. Der nächste große Patch 4.0.x ist somit für August geplant. Bis dahin pausieren auch die Entwicklertagebücher.
Der Fokus der Entwickler liegt jetzt auf der Verbesserung der KI, der Performance und kleinen, aber entscheidenden Stellschrauben im Gameplay: Neue Pop-Einheiten sollen zum Beispiel künftig direkt in die passende Bevölkerungsschicht eingegliedert werden und nicht arbeitslos bleiben. Für Stellaris-Fans heißt es also ab jetzt: Geduld haben.
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Quelle: Steam
