Steam OS: Version 3.8.0 bringt Neues fürs Steam Deck, Steam-Machine-Support und mehr
Die kürzlich von Valve veröffentlichte Vorschauversion von Steam OS 3.8.0 bringt zahlreiche Neuerungen für das Steam Deck und weitere Handhelds, ebenso wie ersten Steam-Machine-Support.
Valve hat die Vorschauversion von Steam OS 3.8.0 mit dem Codenamen "Second Clutch" für den Preview-Kanal des Steam Decks veröffentlicht. Das Update bietet unter anderem erste Unterstützung für die kommende Steam Machine, aktualisiert die Arch-Linux-Basis, enthält einen neuen Grafiktreiber und umfasst eine lange Liste von Stabilitäts- und Kompatibilitätskorrekturen.
Zugriff erhält man darauf, indem die Preview-Option unter "Einstellungen" > "System" > "System-Update-Kanal" aktiviert wird. Valve weist jedoch in der Ankündigung auf ein noch zu behendes Problem hin, bei dem einige Nutzer beim Versuch, zum Vorschau-Kanal zu wechseln, möglicherweise zurück in den Beta-Kanal geleitet werden. Umgehen lässt sich das in den Entwicklereinstellungen über die Aktivierung der Option "Erweiterte Update-Kanäle".
Neues für Steam Deck LCD und OLED
Mit an Bord sind Firmware-Änderungen für das Steam-Deck-LCD-Modell in Form des BIOS v133 mit vorläufiger Unterstützung für den Ruhezustand und eine neue Option "Memory Power Down", während "Bluetooth Wake" nach früheren Problemen für das Steam-Deck-LCD wieder aktiviert wurde. Das Steam Deck OLED bekommt das BIOS v114, wobei die Lade-LED nun die Farbe wechselt, sobald das Lade-Limit erreicht ist, und nicht mehr erst bei 100 Prozent. In beiden Fällen gibt es außerdem Sicherheitsupdates.
Valve hat zudem Unterstützung für Bluetooth-Headset-Mikrofone im Spielmodus, HDMI-Surround-Erkennung, Mono-Audioausgabe sowie mehrere Audio-Korrekturen im Zusammenhang mit dem Ruhezustand und der Eingangsumschaltung hinzugefügt. Auch der Desktop-Modus erhält ein umfangreiches Update von KDE Plasma 6.2.5 auf 6.4.3 und setzt standardmäßig auf das Display-Server-Protokoll Wayland, was dazu beitragen soll, Fälle zu beheben, in denen der Desktop-Modus schlechter abschnitt als der Spielmodus.
Das Update fügt überdies Unterstützung für externe HDR-Displays, VRR, Skalierung pro Display, bessere TV-Skalierung und ein verbessertes Proton-Fensterverhalten hinzu. Laut Valve verbessert SteamOS 3.8 obendrein die Kompatibilität mit aktuellen Intel- sowie AMD-Plattformen und bietet eine optimierte Verwaltung des Grafikspeichers bei Systemen mit diskreten GPUs.
Mehr Support für die Steam-Deck-Konkurrenz
Dazu gibt es erweiterte Controller- und Firmware-Unterstützung für Geräte wie Lenovo Legion Go, Legion Go S, Legion Go 2, OneXPlayer X1 und F1-Modelle, GPD Win 5, GPD Win Mini, OrangePi NEO, Anbernic Win600, MSI Claw sowie die Asus-ROG-Xbox-Ally-Reihe. Valve gibt außerdem an, die Eingabelatenz von Handheld-Controllern von 5 bis 8 ms auf 100 bis 500 µs reduziert zu haben, während für die Xbox-Ally-Reihe TDP-Steuerung und Lautsprecher-Audio-Unterstützung hinzugefügt wurden. Sämtliche Änderungen listet Valve im offiziellen Changelog.
Ihre Meinung ist gefragt!
Was sagen Sie zu Steam OS in Version 3.8.0? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gerne auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: via Videocardz

„Das Update fügt überdies Unterstützung für externe HDR-Displays, VRR, Skalierung pro Display, bessere TV-Skalierung und ein verbessertes Proton-Fensterverhalten hinzu.“
Ich nutze doch schon immer ein externes HDR-VRR Display?
Der Punkt, wo KI die übrige Wirtschaft nachhaltig beschädigt, dürfte längst erreicht sein. Valve kann das aussitzen. Aber wie viele kleinere oder nicht so stark aufgestellte Unternehmen rutschen jetzt in die Insolvenz? Und das obwohl sie vielleicht ein gut funktionierendes Geschäftsmodell haben bzw. hätten. Valve ist Dank seines Goldesels Steam eine absolute Ausnahme. So eine komfortable Position hat so gut wie niemand. Sie könnten die jetzigen Geräte auch einstampfen ohne sie zu veröffentlichen oder weiter zu produzieren. Aber welches Unternehmen kann sich so etwas leisten? Massiv schaden tut es Valve natürlich trotzdem.