SteamOS auf ARM: Steam Frame nur der Anfang?
SteamOS läuft nicht nur auf x86-Systemen wie dem Steam Deck, sondern jetzt auch auf Geräten mit einem SoC auf Basis der ARM64-Befehlssatzarchitektur wie dem Steam Frame. Doch das könnte durchaus nur der Anfang sein, so Digital Foundry.
Das Gaming-Betriebssystem SteamOS, welches auf Arch Linux basiert und für die Verwendung des Steam-Clients optimiert wurde, läuft aufgrund seiner Basis nicht nur auf x86-Systemen wie dem Steam Deck und Desktop-PCs, sondern selbstredend auch auf Geräten mit einem SoC ("System-on-a-Chip") auf Basis der ARM64-Architektur wie dem Steam Frame. Doch das könnte durchaus nur der Anfang sein, wie die Analyse von Digital Foundry nahelegt. Der ARM-Support könnte für Valve und andere Unternehmen eine große Chance und für Microsoft ein Problem darstellen.
Unter normalen Umständen würden Windows-Spiele unter SteamOS, auch wenn die Gaming-Distribution selbst auf ARM-Prozessoren lauffähig ist, nur dann laufen, wenn diese auch in Form einer ARM-Portierung vorliegen. Dank Proton, welches auf der zu Windows kompatiblen Laufzeitumgebung Wine basiert, werden DirectX-Spiele zu Vulkan übersetzt, was aber bislang ausschließlich auf x86-Systemen möglich gewesen ist. Dank FEX, einem x86-64 Emulator für ARM64 unter Linux bewerkstelligen es die Entwickler, Proton für ARM-Systeme zu nutzen.
Microsoft sagt gerne, dass alles eine Xbox sein kann, aber Valves Strategie ist durchaus vergleichbar und möglicherweise weitreichender. Sämtliche Technologien sind vorhanden, damit alles eine Steam Machine sein könnte: Smartphones, Tablets, Spielkonsolen und Desktop-PCs.
- Richard Leadbetter, Digital Foundry -
Während Windows 11 on ARM nach wie vor eher schlecht als recht läuft und bislang so gut wie keine Marktdurchdringung erfahren hat, könnten ARM-Prozessoren, wie der Nvidia N1X, welcher zudem eine leistungsstarke Blackwell-GPU mit 6.144 CUDA-Cores mitbringt, als Basis für eine Steam Machine dienen. Auch Handheld-PCs, welche von der hohen Effizienz der ARM-Architektur profitieren, könnten zukünftig SteamOS vorinstalliert haben. Die Möglichkeiten für Valve sind praktisch unbegrenzt.
Die FEX-Kompatibilitätsschicht funktioniert zusammen mit Proton, um die Steam-Bibliothek nicht nur von Windows, sondern auch von x86-PCs vollständig zu befreien.
- Richard Leadbetter, Digital Foundry -
Digital Foundry geht davon aus, dass sowohl Windows als auch x86-PCs weiter an Bedeutung verlieren werden. Eine ähnliche Entwicklung ist aktuell beispielsweise bei den Notebooks zu sehen, wo das MacBook Pro mit seinem M5-Prozessor auf Basis der ARM-Architektur ebenfalls den Benchmark aus Leistung und Effizienz setzt, an dem sich sämtliche x86-Notebooks vergeblich die Zähne ausbeißen. Mit seinen Lösungen macht Valve klar, dass SteamOS und Linux im Zentrum all seiner Bemühungen stehen und positioniert sich als Windows-Konkurrent.
Das Steam Frame könnte also durchaus erst der Anfang sein und SteamOS, dedizierte Gaming-Distributionen und ARM-Systeme eine mögliche Konkurrenz zum x86-PC mit Windows. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft, auch beim Gaming.
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Quelle: Digital Foundry

Ich konzentriere mich jetzt erstmal weiter auf meinen Linux Umstieg.
Nehme das Thema zumindest so ernst, dass ich mir einen komplett neuen Gaming-PC bestellt habe, mit neuer M.2 SSD, wo dann nur noch Linux drauf kommt. Windows brauche ich nicht mehr, bzw. will es nicht mehr brauchen.
Wusel mich lieber in so Sachen wie Proton Plus, mit Proton EM rein, wobei ich gar nicht mehr weiß, ob es nicht sinnvoller ist, komplett bei Standardsachen zu bleiben und abzuwarten, bis das alles in der "normalen" Proton Version/Mesa, was weiß ich alles, drin ist.
Ich versuche mich da gerade reinzuarbeiten und zu verstehen.
Aber anscheinend hab ich recht zufällig eine gute Kombi fürs Zocken, mit CachyOS + Proton EM gefunden.
Dort scheint vieles irgendwie schon mit drin zu sein, was nützlich ist, für Zocker.
Reiner Zufall, dass ich nach einem Youtubevideo, mit FPS-Vergleich von verschiedenen "Protons", mal Proton-EM probieren wollte.
Das fand ich aber so auf Anhieb nicht, bzw. wusste nicht, wie ich da dran komme.
Also kam ich dadurch auf ProtonPlus.
Vorhin hab ich in einem alten Artikel von vor 'nem halben Jahr eine Diskussion darüber gelesen (ProtonPlus/Proton-EM usw.) und dachte mir: Ich Lucker! Bloß durch eine handvoll Videos bastel’ ich mir zufällig als totaler Noob was zusammen, was anscheinend schonmal gar nicht so schlecht ist.
Hab mir da einfach alles Mögliche abgeguckt und kopiert, für mich.
Ob sowas auch alles mit etwas konservativerer Herangehensweise, wie z.B. Mint-Debian Edition gut funktioniert?
Oder hängen die dann wegen des etwas anderen Ansatzes dann weit hinterher (aber stabil!
Macht sowas dann Sinn, als Total-Zocker?
Fragen über Fragen, als Linux Anfänger.
Muss erst noch die wichtigsten Bausteine verstehen, die ich als alter Steam-Zocker so brauche.
So ... erstmal n Kaffee ☕ (guten Morgen @ all! ), weiter lernen und die Sendungsverfolgung checken, wo meine ganze neue hardware bleibt.
Oh ... schon wieder viel zu lang geworden ...
Wenn man einmal anfängt, von seinen Sachen zu plaudern, die einen gerade so beschäftigen.
Komme da schnell von Hölzchen auf Stöckchen.
Gerade wenn man auf dem PC gerade den Absprung von MS geschafft hat und auf Secureboot-TPM-Spiele pfeifft.
Als nächstes hol' ich mir dann ein Steam Phone+Tablet.