SteamOS vs. Windows auf RDNA 2, RDNA 3, RDNA 3.5 & RDNA 4
SteamOS 3.9 und Windows 11 25H2 liefern sich ein spannendes GPU-Duell mit RDNA 2, RDNA 3, RDNA 3.5 und RDNA 4. Die freie Gaming-Distribution von Valve und das Betriebssystem aus Redmond begegnen sich dabei weitestgehend auf Augenhöhe.
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Initiiert von Ars Technica liefern sich SteamOS 3.9 und Windows 11 25H2 ein spannendes GPU-Duell mit integrierten und dedizierten Radeon-Grafikkarten auf der Basis von RDNA 2 ("GFX103X"), RDNA 3 ("GFX11XX"), RDNA 3.5 ("GFX115X") und der aktuellen GPU-Mikroarchitektur RDNA 4 ("GFX12XX"). Die freie Gaming-Distribution von Valve und das etablierte Betriebssystem aus Redmond begegnen sich dabei weitestgehend auf Augenhöhe. Auch mit Raytracing kann Linux inzwischen entsprechend mehr als nur mithalten, sodass der Spieler die Wahl hat.
Während sich SteamOS 3.9, welches in Form des aktuellsten stabilen OS-Builds 20251124.1000 vom 24. November 2025 zum Einsatz kommt, und Windows 11 25H2 in den diversen Rasterizing-Benchmarks nur wenig schenken und je nach Grafikkarte, Auflösung und Setting mal das eine und mal das andere Betriebssystem schneller rendert, belegt Cyberpunk 2077 mit maximalem Echtzeit-Raytracing, dass das Momentum hier nach wie vor bei Windows liegt. Es gibt inzwischen aber Ausnahmefälle, wie Returnal mit seinem epischen RT-Preset belegt.
Die nachfolgenden Benchmarks in FHD ("1080p") und WQHD ("1440p") wurden mit den folgenden fünf Spielen durchgeführt: Cyberpunk 2077, Borderlands 3, Returnal, Forza Horizon 5 und Assassin's Creed Valhalla. Dabei kam im Falle von Returnal, Cyberpunk 2077 und Forza Horizon 5 auch zusätzlich Raytracing zum Einsatz.
In Cyberpunk 2077 bewegen sich SteamOS 3.9 und Windows 11 25H2 hinsichtlich der Rasterizing-Performance absolut auf Augenhöhe, während das Betriebssystem aus Redmond unter Einsatz von maximalem Raytracing davonziehen kann.
In Returnal wiederum zeigt sich, dass Linux und Raytracing sich nicht ausschließen müssen, denn hier ist SteamOS 3.9, bei dem es sich bei Weitem nicht um die beste Gaming-Distribution für selbst zusammengestellte Gaming-PCs handelt, je nach Grafikkarte gleichauf oder sogar schneller als Windows 11 25H2.
In Assassin's Creed Valhalla schenken sich die beiden Betriebssysteme einmal mehr nicht viel und ein CachyOS oder Bazzite mit aktuellem Systemkernel, dem neuesten Mesa-Grafikstack und optimiertem Proton würde hier noch einmal deutlich besser performen. Insgesamt sind die beiden Betriebssysteme hier auf Augenhöhe.
In Forza Horizon 5 mit Raytracing zeigt Windows 11 25H2 einem SteamOS 3.9 in beiden Auflösungen die Rücklichter. Umso schneller die Grafikkarte, umso größer der Leistungsvorteil unter Windows. Auch hier gilt, dass eine Gaming-Distribution, welche nicht explizit für das Steam Deck angepasst ist, deutlich mehr rausholen könnte. Den Leistungsvorteil von Windows 11 25H2 in diesem Spiel würde aber auch das nur teilweise wettmachen können. Hier liegt Redmond ganz klar noch in Front.
8 GiByte sind aktuell ein Problem unter SteamOS
Wie die Benchmarks zeigen, können die 8 GiByte der Radeon RX 7600 aktuell ein echtes Problem unter SteamOS sein, zumindest in einigen Spielen und Settings fällt die RDNA-3-Grafikkarte unverhältnismäßig weit zurück, besonders wenn Raytracing zum Einsatz kommt. Valve ist sich dieses Problems bewusst und arbeitet an einer verbesserten Speicherverwaltung, wie Ars Technica mitgeteilt worden ist.
Valve hat uns mitgeteilt, dass sie an der Speicherverwaltung in SteamOS arbeiten, um die Lücke für 8-GB-GPUs zu schließen - wichtig für die Steam Machine, die mit 8 GB Videospeicher ausgestattet sein wird (...)
- Ars Technica -
Bis zum Release der neuen Steam Machine hat Valve also noch eine Menge zu tun und wird sicherlich noch Arbeiten an SteamOS und Proton vornehmen, welche dem Wohnzimmer-PC mit Zen 4 und RDNA 3 zugute kommen werden.
Aktuell gilt es festzuhalten, dass SteamOS im Vergleich zum Windows 11 am stärksten performt, wenn es auf einem Handheld-PC mit integrierte Grafikeinheit ausgeführt wird. Auf einem Gaming-PC sollten Spieler lieber CachyOS oder Bazzite den Vorzug geben und 8 GiByte Grafikspeicher sind ohnehin absolut nicht mehr zeitgemäß, auch nicht in der neuen Steam Machine.
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Quelle: Ars Technica


Ich stimme aber nicht zu, dass es ohne nativ automatisch uninteressant ist.
Wenn sich jemand mühe gibt, ordentlich nativ zu coden und weiter Pflege, Optimierung und Updates reinsteckt ... ja.
Es wurde aber immer gesagt, dass die Linux-Kundschaft viel zu klein und irrelevant ist und die Publisher "natürlich" nur die relevanten Marktanteile jagen und bedienen.
Und was war das Ergebnis? Nur wenige Spiele kamen überhaupt nativ raus und noch weniger erfuhren die andauernde Fürsorge und Zuwendung, die die großen Marktanteile erfuhren.
Von daher finde ich die Wine-Translation und Valves Bemühungen um Proton SUPER INTERESSANT;
haben sie doch endlich die Blockade entfernt, die vorher so viele abhielt: das nur wenige Spiele überhaupt liefen.
Und jetzt läuft das meiste, und gar nicht mal schlecht - bisweilen sogar besser (trotz minimalem Translation-Overhead).
Dadurch wächst der Markt-Anteil an OS-Nutzern und wer weiß, ist eines Tages vielleicht so groß, dass es sich vermehrt lohnt, native Unterstützung und Pflege zu leisten.
DAS finde ich extrem interessant.
Mir hat das "läuft auch Nicht-nativ" geholfen, endlich von Windows den lange ersehnten Abschied zu nehmen.
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So eine Gedankengymnastik bekommen nur religiöse Extremisten hin – oder Linux-User.
Und KI ist die Zukunft.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Wenn du schon beim Schätzen bist, gerne noch die Lottozahlen.
Krass, mit Linux kann man jetzt sogar zocken.
Da steige ich direkt von Windows um, denn damit geht das ja gar nicht.
Hab noch nie ein gescheites Argument für einen Umstieg gehört.
Steam rät davon als Desktop ersatz ab!
Wo akzeptiere ich es denn nicht? Zeig mal, wo ich geschrieben habe, dass Linux nicht besser wird.
Was sich hier alles ausgedacht wird...
Du gehst nur mit Alu-Hut raus und dein Smartphone ist auch nie mit dabei? Das Mikrofon hört dich ab, ne?
Du suchst ein gescheites Argument für Linux? Ist doch völlig klar und wenn du das nicht verstehst, dann tust du mir eigentlich nur noch leid.
Konkurrenzgeschäft!
Du bist wahrscheinlich so ein kleiner Mainstreamer der zu allem Neuen nein danke sagt. Wer hat hier wohl nun den Aluhut auf?
Ruckzuck sind deine "Argumente" gegen dich gestellt. So einfach geht's
Keine Ahnung was nun mein Smartphone mit dem Thema zu tun hat. Da ist kein Windows drauf. Thema verfehlt? Jeder hat ein Smartphone.
Ich wünsche dir viel Spaß mit deinem Windows Phone.
PS: Ich nutze auch noch Windows 11 nebenbei und sage auch nicht, dass es schlecht ist. Aber es ist nun mal eindeutig, was Microsoft plant. Beuge dich meinetwegen deren Strategie. Sie werden sich freuen.
Ich prüfe derweil gern Alternativen, so wie man es auch in allen anderen Bereichen (Nahrung, Auto, Klamotten, Versicherungen etc.) tun sollte.
(ich weiß, was Du sagen wolltest - es ist nur lustig ausgedrückt)
Auf das Gaming-optimierte Windows warten schon einige länger und es sieht nicht so aus, als ob Microsoft da sonderlich was reißen wird.
Und diese "entschlackten" Windowse bringen in Gaming-Performance-Test nicht so merkliche Performance-Steigerungen.
Und auch der Ressourcenbelegung ist immer noch hoch.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Und für manche ist das zu viel gebastel - so ein Frickel-Windows
Zum Thema:
Linux fürs Gaming wäre interessanter wenn die Spiele nativ darauf laufen würden, früher konnte man bei einigen Spielen wählen zwischen DirectX, OpenGL, Vulkan... solange das nicht Passiert bleibt es uninteressant.