Steam: Über 60.000 tägliche Rückerstattungsanfragen, Nvidia und Dual-Core-CPUs legen zu
Valves neue Statistikseite über den Steam-Support lässt Erkenntnisse über die Arbeit des Supports zu: Mai 2017 stiegen die Rückerstattungsanfragen auf zeitweise bis zu 67.000 Anfragen - momentan liegen sie bei 62.000 Anfragen. Außerdem veröffentlichte Valve die Ergebnisse der Steam-Hardware- und Software-Umfrage: Demnach können unter PC-Spielern, die Steam nutzen, Nvidia-Grafikkarten und Dual-Core-CPUs Anteile gewinnen.
Als Valve vor einem Monat die neue Statistikseite über den Steam-Support in Betrieb nahm, waren unter den rund 75.000 täglichen Hilfsanfragen gut 48.000 Rückerstattungen. Während des letzten Monats ist diese Zahl mittlerweile auf momentan rund 62.000 Rückerstattungsanfragen gestiegen - zeitweise kratzte der Wert auch an 67.000 Anfragen.
Von diesen 62.000 Anfragen werden nur rund 9-12 Prozent nicht sofort beantwortet, da eine Antwort noch ausstehend ist. Die üblichen Antwortzeiten halten sich bei dabei aber generell in Grenzen. So müssen Steam-Nutzer, die ihr Geld rückerstattet haben wollen, im Durchschnitt bloß 48 Minuten bis 1 Stunde und 45 Minuten warten, bis sie ihr Geld zurückbekommen.
Des Weiteren hat Valve auch die Ergebnisse der Hardware- und Software-Umfrage der Steam-Distributionsplattform des letzten Monats veröffentlicht. Laut der Umfrage konnte Nvidia seinen Anteil gegenüber AMD vergrößern. Im Mai 2017 stieg Nvidias Anteil um 0,82 Prozent. Aber auch Intels Anteil bekam Zuwachs in Form von 0,42 Prozent. AMDs Anteile sanken um 0,39 Prozent bei den GPUs und um 0,24 Prozent bei den CPUs.
Eine weitere interessante Auffälligkeit von Steams Hardware- und Software-Umfrage ist die Tatsache, dass bei der Erhebung der Prozentsatz von PC-Spielern mit Quad-Core-CPUs um 1,1 Prozent gesunken und der Anteil von PC-Gamern mit Dual-Core-CPUs um 1,15 Prozent angestiegen ist. Trotz der Veröffentlichung von AMDs Ryzen CPU ist der Anteil von Steam-Nutzern mit CPUs mit mehr als vier CPU-Kernen nahezu gleichgeblieben, nur eine geringer Anteilsverlust von 0,01 ist zu verzeichnen.
Quelle: Steam-Support-Seite, Steam-Hardware- und Software-Umfrage

Das wird ausgelesen von Steam. Da kann man nix angeben
Sind die Angaben bei der STEAM Umfrage technisch ausgelesene Informationen oder muss der Teilnehmer diese händisch angeben? Im letzteren Falle würde ich die Ergebnisse einer solchen Umfrage nicht als Tatsache bezeichnen. Viele junge Spieler wissen überhaupt nicht, wieviele Kerne ihre CPU hat.
Wenn ersteres gilt, möchte ich zudem daran erinnern, dass Intel auch Core i7 als DualCore CPUs verkauft. Vielleicht sind ein gewisser Prozentsatz User ja Notebookbesitzer mit einer dort üblichen DualCore CPU.
Zitat Wiki "Eine Tatsache (lateinisch factum, res facti; griechisch πράγματα) ist je nach Auffassung ein wirklicher, nachweisbarer, bestehender, wahrer oder anerkannter Sachverhalt.".
Steam startet immer Umfragen bei durch Zufall ausgewählten Usern. Du bekommst eine Anfrage ob du daran teilnehmen willst. Stimmst du zu wird deine Hardware ermittelt und an Steam übertragen.
Mein letzter PC der da registriert ist: I7-2600, 8 GByte RAM, GTX680 4 GByte ... Dazwischen liegen Generationen an GPUS (GTX980, GTX980Ti, GTX1080) und ein CPU-Wechsel(i7-5820K) geschweige den RAM (16 GByte).
Daher mag die Statistik repräsentativ sein, aber die Wirklichkeit erfasst sie nicht. Würde jeder Rechner erfasst, dann hätte man ein genaueres Bild so ist es eben mit vielen Ungenauigkeiten versehen.
Insbesonder CS:GO, TeamFortress und Dota-Spieler die die Games jeden Tag suchten dürften etwas überrepräsentiert sein.
Battlefield 1 Spieler, die bessere Hardware brauchen findest du da hingegen wohl weniger.
Und für zahlreiche Indie-Titel, Visuell Novels oder Hidden Object Games auf Steam reicht in den meisten Fällen auch schon eine IGPU oder APU.
Mein Vater (sollte er jemals teilgenommen haben, was sich meiner Kenntnis entzieht): i5-3470, 8 GByte RAM, GTX660 ... Reicht für das was er spielt mehr als aus. In letzter Zeit am liebsten Solitär, Mahjong, Match-3 Titel wie Bejeweled ... Hält ihn mit seinen 79 Jahren geistig fit.
Als der Rechner angeschafft wurde hat er noch viele RTS-Titel gezockt. Aber inzwischen mag er es etwas gemütlicher.