Neue Steam-Funktion: Der Performance Monitor ersetzt die FPS-Anzeige
Die bislang in Steam integrierte FPS-Anzeige soll bald der Vergangenheit angehören: Valve will diese durch ein ausgewachsenes Monitoring-Tool ersetzen. Der neue "Performance Monitor" zeigt unter anderem auch Auslastungswerte an.
Wer seine Spiele über Steam spielt, der kann sich leicht die Bildraten als Overlay anzeigen lassen. Ebendiese Anzeige will Valve nun aber deutlich ausbauen: Steam soll einen neuen Performance Monitor erhalten. Dieses Overlay soll neben den Bildraten auch weitere wichtige Daten anzeigen. Dazu zählen ein Verlaufsgraph und Auslastungswerte der verbauten Hardware.
Deutlich mehr Details
Ein Update bringt das neue Overlay außerdem auch für die bislang schon angezeigten Bildraten, denn bislang hatte dieser Wert ein Problem - die ermittelten Durchschnittsbildraten sind seit dem Aufkommen von Frame-Generation-Techniken wenig aussagekräftig. Momentan zeigt Steam noch die Bildraten inklusive der erzeugten Zwischenbilder an. Das verschleiert aber beispielsweise die Reaktionszeit des Spiels, die maßgeblich durch die tatsächlich gerenderten Bilder bestimmt wird.
Quelle: Valve
Der neue Performance Monitor von Steam zeigt die wichtigsten Details an. Minimalwerte sind durch einen Pfeil nach unten, Maximalwerte durch einen Pfeil nach oben gekennzeichnet.
Der neue Steam Performance Monitor, der aktuell bereits im Beta-Client der Software verfügbar ist, will hier mehr Details liefern. Die Software soll selbstständig erkennen, welche Frame-Generation-Technik zum Einsatz kommt. Auf dem Bildschirm werden dann die durchschnittlichen Bildraten mit und ohne Zwischenbilder ausgegeben. Zudem gibt es für die tatsächlich berechneten Frames auch eine Angabe zur minimalen und maximalen Bildrate. Alle diese Werte werden jeweils über eine Sekunde gemittelt.
Zusätzlich wird das Overlay einen FPS-Graph über die vergangenen 90 Sekunden enthalten, der Ruckler rot hervorhebt. Mit Blick auf die Hardware zeigt Valve bei der CPU die gemittelte Auslastung über alle Kerne in Bezug auf den Basistakt sowie die höchste Auslastung eines Kerns. Insbesondere hier sind Werte über 100 Prozent möglich, wenn ein Kern dauerhaft mit Boost-Taktraten läuft.
Auch spannend: FSR 4 auf RX 7000: Mod ermöglicht bessere Qualität - das hat aber seinen Preis
Bei der GPU will Valve neben der Rechenauslastung außerdem auch die VRAM-Nutzung inklusive potenzieller Auslastung auslesen - und der Füllstand des RAMs wird ebenso ermittelt. Mit den komplexeren Monitoring-Tools kann das neue Steam-Overlay damit zwar wohl nicht mithalten. Für die meisten Spieler dürfte der Performance Monitor aber problemfrei ausreichen. Wann das neue Feature abseits des Beta-Clients veröffentlicht wird, ist leider noch unklar. Wenn es so weit ist, wird man den Performance Monitor aber in den Einstellungen in der Sektion "Im Spiel" aktivieren und anpassen können.
Werden Sie den neuen Performance Monitor von Steam ausprobieren? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.
Quelle: Steam via Videocardz

[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Schaue mir das Steam Overlay aber auch mal an.
Update: Habe es angeschaut und ist nicht schlecht gemacht aber was ich absolut nicht nachvollziehen kann von den Entwicklern ist das es dazu keine Tastenkombination gibt die es erlaubt das Overlay ein- und wieder auszublenden. Ich meine wer will dafür schon immer sich durch das Menü klicken um es ein- bzw auszublenden.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Unter Windows 11 ist kein monitoring Tool zu empfehlen um nicht FPS lags zu erzeugen. Man sollte einmal alle paar Wochen kurz monitoring betreiben, dann aber alles ausschalten.
Die Demo von Mycopunk startet nicht, wenn RTSS im Hintergrund läuft, ansonsten lässt sich das Tool aber in jedem Spiel problemlos verwenden.