Steam-Geschenkkarten verschwinden: Darum zieht Valve den Stecker
Valve stellt den Verkauf physischer Steam-Geschenkkarten bis Ende 2026 ein. Als Grund gibt das Unternehmen nicht einzudämmende Betrugsmaschen an. Immerhin bleiben bereits gekaufte Karten einlösbar, während die digitale Variante unberührt bleibt.
Seit über einem Jahrzehnt waren physische Steam-Geschenkkarten fester Bestandteil des Valve-Ökosystems, die man gefühlt an jedem Supermarkt um die Ecke oder wenigstens an einer Tankstelle finden konnte. So ließ sich das eigene Kontoguthaben bequem für den nächsten Sale oder Release erhöhen, doch damit ist bald Schluss: Valve hat auf seiner offiziellen Steam-Support-Seite bestätigt, dass physische Geschenkkarten bis Ende 2026 aus dem Handel verschwinden. Nachschub wird es keinen mehr geben.
Der Hauptgrund ist nicht mangelnde Nachfrage, sondern ein Problem, das den Online-Handel seit Jahren begleitet: Betrüger, die Steam-Geschenkkarten als Zahlungsmittel bei Betrugsmaschen einsetzen - und die sich jeder neuen Gegenmaßnahme angepasst haben.
Steam-Geschenkkarten: Warum Valve nach 14 Jahren die Reißleine zieht
Seit dem Start des physischen Kartenprogramms hat Valve nach eigenen Angaben zahlreiche Schutzmaßnahmen eingeführt: Warnhinweise auf den Karten, Einschränkungen bei der Einlösung auf die Währung des jeweiligen Steam-Kontos, Zusammenarbeit mit Händlern und Strafverfolgungsbehörden sowie das temporäre Aussetzen des Kartenverkaufs in Regionen mit auffälliger Betrugshäufigkeit.
Trotzdem hörte das Problem nicht auf. Valve schreibt hierzu auf der Support-Seite:
"Je mehr Einschränkungen wir eingeführt haben, desto mehr haben sich die Betrüger angepasst. Sie schädigen weiterhin Steam-Nutzer und andere Betroffene. Deshalb haben wir die schwierige Entscheidung getroffen, das Steam-Geschenkkartenprogramm im Einzelhandel zu beenden."
Was mit bestehenden Karten passiert - und was bleibt
Wer noch physische Steam-Geschenkkarten zu Hause hat, braucht sich keine Sorgen zu machen: Bestehende Karten bleiben laut Valve (vorbehaltlich der jeweils geltenden lokalen Gesetze) jederzeit und ohne Ablaufdatum einlösbar.
Digitale Steam-Geschenkkarten, die seit 2017 direkt über die Steam-Plattform verfügbar sind, sind von der Ankündigung nicht betroffen. Valve will das digitale Angebot laut eigener Aussage weiter verbessern - unter anderem wurde zuletzt ein Gast-Checkout eingeführt, über den auch Nicht-Steam-Nutzer digitale Karten verschenken können. Der Kauf und Versand von Steam-Guthaben als Geschenk ist also nach wie vor möglich - nur eben nicht mehr über eine physische Karte aus dem Regal.
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Ohne die kann ich mich nichtmal mehr ins Onlinebanking einloggen.
Es gibt mehr als genug Banken, die das anders handhaben. Man kann sich dafür auch ein extra Konto zulegen, sollte es einem so sehr daran liegen, keine App zu nutzen
Weil das alles eben NICHT mehr funktioniert, kann ich nur Erlagscheine Scannen und über den Automaten in der Bank überweisen. Bzw., dort wo es geht, via Rechnung bezahlen, wo ich die Daten im Automaten manuell eingeben muss, wenn kein Erlagschein beiligt, weil PDF. Da geht es noch, weil man das mit der Bankomatkarte und deren Code macht.
Also werde ich entweder gezwungen alle zwei Jahre ein neues Handy zu kaufen, weil dann die Sicherheitsupdates nicht mehr kommen, oder auf Onlineeinkäufe zu verzichten. Zweiteres mache ich zurzeit.
PayPal ist mit Steam verbunden, es werden keine extra Bestätigungen abgefragt, weil das als "trusted entity" eingetragen ist. Sollte ich mich da online einloggen wollen - dafür ist 2FA via App, aber nicht PayPal App sondern Authy.
Alternativ kann ich auch mit Kreditkarte zahlen, und zwar klassisch - Name, Nummer, CSV. Wie in jedem Onlineshop auch. Sollte PayPal also mal wieder halbtot sein (passiert oft, wenn das nicht erreichbar ist). Bei geringen Beiträgen die bei Spielen eben fällig werden, meckert die Karte nicht - vor allem wenn die Verbindung bekannt ist.
Glaub erst ab 50€ muss der Einkauf bestätigt werden via App. Oder wenn mehrere kleine Transaktionen in kurzer Zeit passieren, das ist der normale Schutz vor verlorenen Karten - damit keiner die leersaugen kann mit kleinen Beiträgen.
Übrigens kriegen die Smartphones locker 7 bis 10 Jahre Updates. Nicht nur Sicherheitsupdates, sondern auch neue Android-Versionen (die sind teils beschnitten, was neue Features angeht, der KI Krempel z.B. - aber generell mit allen Apps kompatibel). Selbst die kleinen Hersteller von Smartphones, die man überhaupt nicht im Einzelhandel auftreiben kann (oder die hier keinen Vertrieb mehr haben) - die haben Updates für 4-5 Jahre. Und die Kompatibilität verreckt nicht sofort, wenn die Frist um ist - da vergehen noch Jahre bis die Apps auf der alten OS-Version nicht laufen.
Man hat also selbst mit billigen, unbekannten Smartphones absolut kein Problem, die App locker 5-6 Jahre zu benutzen (vom Release des Smartphones zu rechnen).
Ohne halbwegs aktuelles Smartphone kann man so einiges nicht mehr machen.
Steam selbst hat ja 2FA via App. Will man den Account also schützen - kommste eh nicht an der App vorbei.
Und die kann jedes 100€ Smartphone mit nem halbwegs aktuellen Android benutzen. Das ist zwar lahm und hässlich, aber funktional.
Ohne die kann ich mich nichtmal mehr ins Onlinebanking einloggen.
Auch nicht. Wenn Klarna was abbuchen möchte, kommt bei mir die Meldung in der App zur Bestätigung. Wird nix bestätigt, wird auch nix bezahlt
Weil das alles eben NICHT mehr funktioniert, kann ich nur Erlagscheine Scannen und über den Automaten in der Bank überweisen. Bzw., dort wo es geht, via Rechnung bezahlen, wo ich die Daten im Automaten manuell eingeben muss, wenn kein Erlagschein beiligt, weil PDF. Da geht es noch, weil man das mit der Bankomatkarte und deren Code macht.
Bei meiner Sparkasse geht alles im Webbrowser per Bestätigung mit klassischem TAN-Generator.
Ohne die kann ich mich nichtmal mehr ins Onlinebanking einloggen.
Weil das alles eben NICHT mehr funktioniert, kann ich nur Erlagscheine Scannen und über den Automaten in der Bank überweisen. Bzw., dort wo es geht, via Rechnung bezahlen, wo ich die Daten im Automaten manuell eingeben muss, wenn kein Erlagschein beiligt, weil PDF. Da geht es noch, weil man das mit der Bankomatkarte und deren Code macht.
Also werde ich entweder gezwungen alle zwei Jahre ein neues Handy zu kaufen, weil dann die Sicherheitsupdates nicht mehr kommen, oder auf Onlineeinkäufe zu verzichten. Zweiteres mache ich zurzeit.
Gesehen hab ich auch schon Steam über Google-pay aufzuladen. Verrückt, ich weiß. Die Guthaben-Karten von Google gibts glaub ich noch bzw kann man beim großen A z.B. digital erwerben.
Vielleicht passt das ja für dich.
Wozu die App? Das ist nichts anderes als mit der Kreditkarte im Laden einkaufen - bis 50€ (oder höher je nach Bank und Einstellungen) wird keine zusätzliche Bestätigung abgefragt.