Gelddruckmaschine Steam: Darum ist Valve eines der besten Unternehmen weltweit

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Gelddruckmaschine Steam: Darum ist Valve eines der besten Unternehmen weltweit
Quelle: Erzeugt mit Midjourney

Wer ein Unternehmen gründet, kann viel falsch und viel richtig machen. Schon die Auswahl des Geschäftsumfeldes sollte klug gewählt sein, wie Steam zeigt. Die Distributionsplattform macht Valve zu einem der besten Unternehmen weltweit.

Steam ist der Quasimonopolist unter den digitalen Distributionsplattformen und hat Gabe Newell zu einem vermögenden Mann gemacht, der ganze Jachten sammelt. Zahlen sieht man aber nur selten aus dem Valve-Imperium, denn das Unternehmen wird von Newell privat gehalten. Die Financial Times konnte dennoch an ein interessantes Dokument gelangen und das macht Valve wertvoller als große Namen wie Apple, Meta oder Netflix.

Pro Mitarbeiter kann Valve sage und schreibe 3,5 Millionen US-Dollar operativen Gewinn machen. Das ist weit weg von dem, was Meta (780.000 US-Dollar) oder Apple (476.000 US-Dollar) erreichen. Wie es mit geleakten Dokumenten häufig so ist, taucht die Quelle unter. Das Internet konserviert aber dann doch häufig recht gut. Dargestellt wird die Kommission, die Steam erhält, und prozentual die Profitmargen.

'Das öffentliche Dossier enthielt auch kurz ein weiteres Diagramm, das angeblich die Provisionseinnahmen von Steam und die gesunden Gewinnspannen zeigte.' Quelle: FT "Das öffentliche Dossier enthielt auch kurz ein weiteres Diagramm, das angeblich die Provisionseinnahmen von Steam und die gesunden Gewinnspannen zeigte." Die letzte bekannte Zahl ist aus dem Jahr 2021 und liegt bei rund 2 Milliarden US-Dollar. Die COVID-Pandemie lief für Steam sehr gut, nachdem es vom Jahr 2018 auf das Jahr 2019 erstmals seit 2009 bergab gegangen war. Überraschen dürfte das niemanden. Die COVID-Pandemie lief auch operativ sehr gut, mit nahezu 60 Prozent operativem Gewinn - eine Verdoppelung seit 2009.

Bitter nötig, denn Newell bestätigte bei Forbes, dass er nur noch selten an Unternehmensaktivitäten teilnimmt und die Corona-Pandemie saß er auf einer seiner fünf Jachten aus - inklusive zum Lazarett umgebauten Begleitschiff.

Bei rund 1,2 Milliarden US-Dollar operativem Gewinn im Jahr 2021 und 336 Angestellten in diesem Jahr kommt man auf 3,5 Millionen US-Dollar operativem Gewinn pro Mitarbeiter. Man könnte die Rechnung sogar noch zuspitzen, indem man schaut, wer tatsächlich wirklich alles direkt mit dem Produkt Steam in Verbindung steht. Die Financial Times sagt 79 Personen plus 35 Personen in der Administration. Das würde den Wert auf 11,4 Millionen US-Dollar nach oben schnellen lassen. Wer mehr über das Geschäftsmodell von Steam wissen will, dem legen wir den Bericht der FT nahe.

Quelle: The Financial Times, Forbes, The Verge

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von M_P Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von laubiwaubi
        Maniss auch folgendes sehen und erkennen: - Steam funktioniert. Es ist so gut wie immer verfügbar.
        - Das was man zur Nutzung erworben hat, ist auch weiterhin nutzbar, selbst wenn es nicht mehr im Shop ist.
        - Selbst Spiele die nicht mehr aktuell sind, sind weiterhin verfügbar. Sofern die Besitzer es nicht aus dem Shop nehmen, steht es weiterhin auf der Plattform bereit. Wenn das im Monat maximal 5 Leute kaufen, ist das nicht die Welt um Kosten zu decken, wäre es nur das einzige was dort angeboten wird.
        - Wer auch immer da veröffentlichen will, kann auf einen großen, funktionierenden Marktplatz zugreifen ohne große Investitionen in Vertrieb und Produktion zu tätigen, weil das bereits getragen wird durch die Abgaben anderer.
        - Selbst wennn dein Projekt nicht finanziell so gut ist, ist das nicht deine Pleite, es wird vom großen Ganzen getragen.

        Und weit vor Steam, da haben Spiele auch bereits 50-60€ gekostet. Kleinere Produktionen auch 30-50€. Ganz klassisch, so wie ich es kannte, auf CD und DVD. Mein Onkel erzählte noch von Zeiten mit den Disketten und dass er teilweise bis zu 100 Mark bezahlt hat.

        Xbox, Playstation, Nintendo und andere die in Teilen oder gar nicht bei Steam vetreten sind, da ist es teils sogar noch teurer.

        Zum anderen sind die Kosten bereits gesunken. Keine Läden die mehr bedient werden, keine CD, DVD, keine Logistik, keine Extraverträge, weil andere noch was vom Kuchen wollen.

        Steam ist nicht heilig, aber es funktioniert.

        Die Preise für Spiele sind auch schon recht niedrig. Die Preise sind in den letzten 25 Jahren so gut wie kaum gestiegen für den Verbraucher. Am Ende müssen viele Studios es halt mit der Masse wieder reinholen.

        2012 habe in der Lehre 50€ für bestimmte Spiele gezahlt, heute sind es 60€. Mein Lohn ist aber um ein paar mehr Euro gestiegen und die Spiele nur um 10€ bis jetzt.

        2005 habe ich auch 50€ für ein Vollpreisspiel gezahlt.

        Und mal einfach so reingeworfen: Ich habe maximal 1450€ für mich im Monat, da ich für ein gemeinsames Kind Unterhalt bezahle. Gehe auch Vollzeit arbeiten. Sind Spiele zu teuer? Nein. Viel zu günstig. Aber ich will gute Spiele spielen und die Plattform auf der ich es nutze, die soll verfügbar und funktional sein.

        Gibt genug wo der Preis niedrig ist, aber das bringt mir auch nichts, wenn es nichts taugt. Zumal der Preis relativ ist. Da kann jeder ranschreiben was man haben will. Es gibt kein Gesetz für Preis X bei der Software.

        Und wenn man sichs nicht leisten kann, dann ist das halt so. Andernfalls müsste die Hardware ja auch in allen Belangen günstig sein, damit man ein Spiel auch in vollem Umfang auskosten kann. Sei es Grafik oder vom grad der Simulation mit all seinen Dingen die dort funktionieren sollen.

        Hat was von dem Meme wo die Leute einen Gerry Weber Grill kaufen für teuer Geld, aber dann zur 5€ Billigbratwurst greifen die qualitativ einfach bäh ist.

        5000€ Rechner aber Spiele bidde nur 20€ mit allen Extras und viel Sahne.

        Es soll niemand im Wald nur mit Pilzen spielen, aber Massenkonsum ist kein Anspruch. Wenn die Kröten nicht locker sitzen, dann halt gezielter kaufen. Oder eben nicht die aktuellsten Titel.

        Gibt doch bei Epic so viel umsonst, Steam hat oft Rabattaktionen und auch so gibts viel rabbatiert. Mal abgesehen davon gibts noch GoG und auch viele give aways, wenn man die Augen offen hält.

        Auf der einen Seite wird andauernd auf Steam geschimpft und im selben Atemzug schauen die Leute sich nicht um und warten darauf, dass ein Big Player den Leuten die gebratene Gans zu füttert. lol

        Kritik gibts genug, dass will ich nicht abstreiten, aber die Faulheit die manche an den Tag legen, ne, nehme ich so nicht hin.

        Fast alle haben Smartphones, viele nen Laptop oder Computer, dann kann man auch suchen und gucken, was man haben will und wo. Es gibt Möglichkeiten, dann muss man die auch nutzen und nicht nur immer mit dem Finger zeigen.
        Meine Güte, jetzt hast du aber mal wild gebrainstormt.^^
        Ich versuche mal das etwas zu sortieren.

        Zu dem Preisvergleich:
        Diablo 1 galt damals als extrem erfolgreich, trotzdem wurde Diablo 4 jetzt sicherlich 20-30 mal häufiger gekauft, und dazu kommen noch die Mikrotransaktionen und "jährliche" Addons.
        Gleichzeitig sind natürlich die Produktionskosten bei vielen Spielen angestiegen.
        Insgesamt gesehen kann man das kaum vergleichen.

        Nun pauschal zu sagen "Früher waren die Spiele so und so teuer, darum muss das heute auch so sein." macht einfach keinen Sinn. Einige Dinge waren mal viel billiger, während andere Dinge, wie zum Beispiel Fernseher und andere Elektroartikel wesentlich teurer waren.

        Jetzt kommen von dir mehrmals Aussagen wie:
        "Sind Spiele zu teuer? Nein. Viel zu günstig."
        Warum auch immer du das denkst, damit verfehlst du das eigentliche Thema.

        Die Frage ist warum Valve mehr als doppelt soviel kassiert, als für einen gesunden, gewinnbringenden Betrieb nötig wäre.
        Die Antwort ist einfach: Sie haben praktisch das Monopol und keine Konkurrenz. Und das ist der Grund, warum sie uns fleissig ausnehmen können.
        Wäre dies nicht so, würden die 30% Anteil, die Steam erhebt, ganz schnell auf angemessenere 15% sinken.
      • Von M_P Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von laubiwaubi
        Maniss auch folgendes sehen und erkennen: - Steam funktioniert. Es ist so gut wie immer verfügbar.
        - Das was man zur Nutzung erworben hat, ist auch weiterhin nutzbar, selbst wenn es nicht mehr im Shop ist.
        - Selbst Spiele die nicht mehr aktuell sind, sind weiterhin verfügbar. Sofern die Besitzer es nicht aus dem Shop nehmen, steht es weiterhin auf der Plattform bereit. Wenn das im Monat maximal 5 Leute kaufen, ist das nicht die Welt um Kosten zu decken, wäre es nur das einzige was dort angeboten wird.
        - Wer auch immer da veröffentlichen will, kann auf einen großen, funktionierenden Marktplatz zugreifen ohne große Investitionen in Vertrieb und Produktion zu tätigen, weil das bereits getragen wird durch die Abgaben anderer.
        - Selbst wennn dein Projekt nicht finanziell so gut ist, ist das nicht deine Pleite, es wird vom großen Ganzen getragen.

        Und weit vor Steam, da haben Spiele auch bereits 50-60€ gekostet. Kleinere Produktionen auch 30-50€. Ganz klassisch, so wie ich es kannte, auf CD und DVD. Mein Onkel erzählte noch von Zeiten mit den Disketten und dass er teilweise bis zu 100 Mark bezahlt hat.

        Xbox, Playstation, Nintendo und andere die in Teilen oder gar nicht bei Steam vetreten sind, da ist es teils sogar noch teurer.

        Zum anderen sind die Kosten bereits gesunken. Keine Läden die mehr bedient werden, keine CD, DVD, keine Logistik, keine Extraverträge, weil andere noch was vom Kuchen wollen.

        Steam ist nicht heilig, aber es funktioniert.

        Die Preise für Spiele sind auch schon recht niedrig. Die Preise sind in den letzten 25 Jahren so gut wie kaum gestiegen für den Verbraucher. Am Ende müssen viele Studios es halt mit der Masse wieder reinholen.

        2012 habe in der Lehre 50€ für bestimmte Spiele gezahlt, heute sind es 60€. Mein Lohn ist aber um ein paar mehr Euro gestiegen und die Spiele nur um 10€ bis jetzt.

        2005 habe ich auch 50€ für ein Vollpreisspiel gezahlt.

        Und mal einfach so reingeworfen: Ich habe maximal 1450€ für mich im Monat, da ich für ein gemeinsames Kind Unterhalt bezahle. Gehe auch Vollzeit arbeiten. Sind Spiele zu teuer? Nein. Viel zu günstig. Aber ich will gute Spiele spielen und die Plattform auf der ich es nutze, die soll verfügbar und funktional sein.

        Gibt genug wo der Preis niedrig ist, aber das bringt mir auch nichts, wenn es nichts taugt. Zumal der Preis relativ ist. Da kann jeder ranschreiben was man haben will. Es gibt kein Gesetz für Preis X bei der Software.

        Und wenn man sichs nicht leisten kann, dann ist das halt so. Andernfalls müsste die Hardware ja auch in allen Belangen günstig sein, damit man ein Spiel auch in vollem Umfang auskosten kann. Sei es Grafik oder vom grad der Simulation mit all seinen Dingen die dort funktionieren sollen.

        Hat was von dem Meme wo die Leute einen Gerry Weber Grill kaufen für teuer Geld, aber dann zur 5€ Billigbratwurst greifen die qualitativ einfach bäh ist.

        5000€ Rechner aber Spiele bidde nur 20€ mit allen Extras und viel Sahne.

        Es soll niemand im Wald nur mit Pilzen spielen, aber Massenkonsum ist kein Anspruch. Wenn die Kröten nicht locker sitzen, dann halt gezielter kaufen. Oder eben nicht die aktuellsten Titel.

        Gibt doch bei Epic so viel umsonst, Steam hat oft Rabattaktionen und auch so gibts viel rabbatiert. Mal abgesehen davon gibts noch GoG und auch viele give aways, wenn man die Augen offen hält.

        Auf der einen Seite wird andauernd auf Steam geschimpft und im selben Atemzug schauen die Leute sich nicht um und warten darauf, dass ein Big Player den Leuten die gebratene Gans zu füttert. lol

        Kritik gibts genug, dass will ich nicht abstreiten, aber die Faulheit die manche an den Tag legen, ne, nehme ich so nicht hin.

        Fast alle haben Smartphones, viele nen Laptop oder Computer, dann kann man auch suchen und gucken, was man haben will und wo. Es gibt Möglichkeiten, dann muss man die auch nutzen und nicht nur immer mit dem Finger zeigen.
        Meine Güte, jetzt hast du aber mal wild gebrainstormt.^^
        Ich versuche mal das etwas zu sortieren.

        Zu dem Preisvergleich:
        Diablo 1 galt damals als extrem erfolgreich, trotzdem wurde Diablo 4 jetzt sicherlich 20-30 mal häufiger gekauft, und dazu kommen noch die Mikrotransaktionen und "jährliche" Addons.
        Gleichzeitig sind natürlich die Produktionskosten bei vielen Spielen angestiegen.
        Insgesamt gesehen kann man das kaum vergleichen.

        Nun pauschal zu sagen "Früher waren die Spiele so und so teuer, darum muss das heute auch so sein." macht einfach keinen Sinn. Einige Dinge waren mal viel billiger, während andere Dinge, wie zum Beispiel Fernseher und andere Elektroartikel wesentlich teurer waren.

        Jetzt kommen von dir mehrmals Aussagen wie:
        "Sind Spiele zu teuer? Nein. Viel zu günstig."
        Warum auch immer du das denkst, damit verfehlst du das eigentliche Thema.

        Die Frage ist warum Valve mehr als doppelt soviel kassiert, als für einen gesunden, gewinnbringenden Betrieb nötig wäre.
        Die Antwort ist einfach: Sie haben praktisch das Monopol und keine Konkurrenz. Und das ist der Grund, warum sie uns fleissig ausnehmen können.
        Wäre dies nicht so, würden die 30% Anteil, die Steam erhebt, ganz schnell auf angemessenere 15% sinken.
      • Von laubiwaubi Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von M_P
        Das ist natürlich eine Mutmaßung von dir, aber ich behaupte auch nichts Gegenteiliges. Wobei dann eine für uns Kunden günstigere Aufteilung des Marktes möglich wäre, denn viel schlimmer als jetzt geht es kaum.
        Einen Schimmer, davon wie es sein könnte, konnten wir sehen als Steam für die grossen AAA Spiele seinen Anteil verringert hat, um den Konkurrenten Epic Games im Keim zu ersticken.
        Plötzlich sind dann Preissenkungen möglich.
        So wie es jetzt ist werden die anderen Anbieter absichtlich im Zombiemodus gehalten, denn Valve könnte die alle aufgrund seiner Marktmacht und der wahnsinnigen Gewinnspanne jederzeit plattmachen. Nur das sie dann Ärger wegen der, irgendwann auch für den Letzten sichtbaren, Monopolisierung bekommen.

        Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass hier getan wird als ob Valve ein karitativer Verein ist, der nur zum Ziel hat die Menschheit ins Glück zu führen.
        Und in meinen Augen hat niemand "Jeden Cent seiner Milliarden" verdient. Schon gar nicht wenn dieses Geld Leuten wie zum Beispiel Krankenpflegern aus der Tasche gezogen wurde, die sich für 1500 Euro wirklich den Hintern aufreissen und was für die Menschen tun.

        Und bevor jetzt jemand kommt und meint man müsse ja keine Spiele kaufen: Klar, man kann auch im Wald leben und nur noch Pilze konsumieren. -_-
        Maniss auch folgendes sehen und erkennen: - Steam funktioniert. Es ist so gut wie immer verfügbar.
        - Das was man zur Nutzung erworben hat, ist auch weiterhin nutzbar, selbst wenn es nicht mehr im Shop ist.
        - Selbst Spiele die nicht mehr aktuell sind, sind weiterhin verfügbar. Sofern die Besitzer es nicht aus dem Shop nehmen, steht es weiterhin auf der Plattform bereit. Wenn das im Monat maximal 5 Leute kaufen, ist das nicht die Welt um Kosten zu decken, wäre es nur das einzige was dort angeboten wird.
        - Wer auch immer da veröffentlichen will, kann auf einen großen, funktionierenden Marktplatz zugreifen ohne große Investitionen in Vertrieb und Produktion zu tätigen, weil das bereits getragen wird durch die Abgaben anderer.
        - Selbst wennn dein Projekt nicht finanziell so gut ist, ist das nicht deine Pleite, es wird vom großen Ganzen getragen.

        Und weit vor Steam, da haben Spiele auch bereits 50-60€ gekostet. Kleinere Produktionen auch 30-50€. Ganz klassisch, so wie ich es kannte, auf CD und DVD. Mein Onkel erzählte noch von Zeiten mit den Disketten und dass er teilweise bis zu 100 Mark bezahlt hat.

        Xbox, Playstation, Nintendo und andere die in Teilen oder gar nicht bei Steam vetreten sind, da ist es teils sogar noch teurer.

        Zum anderen sind die Kosten bereits gesunken. Keine Läden die mehr bedient werden, keine CD, DVD, keine Logistik, keine Extraverträge, weil andere noch was vom Kuchen wollen.

        Steam ist nicht heilig, aber es funktioniert.

        Die Preise für Spiele sind auch schon recht niedrig. Die Preise sind in den letzten 25 Jahren so gut wie kaum gestiegen für den Verbraucher. Am Ende müssen viele Studios es halt mit der Masse wieder reinholen.

        2012 habe in der Lehre 50€ für bestimmte Spiele gezahlt, heute sind es 60€. Mein Lohn ist aber um ein paar mehr Euro gestiegen und die Spiele nur um 10€ bis jetzt.

        2005 habe ich auch 50€ für ein Vollpreisspiel gezahlt.

        Und mal einfach so reingeworfen: Ich habe maximal 1450€ für mich im Monat, da ich für ein gemeinsames Kind Unterhalt bezahle. Gehe auch Vollzeit arbeiten. Sind Spiele zu teuer? Nein. Viel zu günstig. Aber ich will gute Spiele spielen und die Plattform auf der ich es nutze, die soll verfügbar und funktional sein.

        Gibt genug wo der Preis niedrig ist, aber das bringt mir auch nichts, wenn es nichts taugt. Zumal der Preis relativ ist. Da kann jeder ranschreiben was man haben will. Es gibt kein Gesetz für Preis X bei der Software.

        Und wenn man sichs nicht leisten kann, dann ist das halt so. Andernfalls müsste die Hardware ja auch in allen Belangen günstig sein, damit man ein Spiel auch in vollem Umfang auskosten kann. Sei es Grafik oder vom grad der Simulation mit all seinen Dingen die dort funktionieren sollen.

        Hat was von dem Meme wo die Leute einen Gerry Weber Grill kaufen für teuer Geld, aber dann zur 5€ Billigbratwurst greifen die qualitativ einfach bäh ist.

        5000€ Rechner aber Spiele bidde nur 20€ mit allen Extras und viel Sahne.

        Es soll niemand im Wald nur mit Pilzen spielen, aber Massenkonsum ist kein Anspruch. Wenn die Kröten nicht locker sitzen, dann halt gezielter kaufen. Oder eben nicht die aktuellsten Titel.

        Gibt doch bei Epic so viel umsonst, Steam hat oft Rabattaktionen und auch so gibts viel rabbatiert. Mal abgesehen davon gibts noch GoG und auch viele give aways, wenn man die Augen offen hält.

        Auf der einen Seite wird andauernd auf Steam geschimpft und im selben Atemzug schauen die Leute sich nicht um und warten darauf, dass ein Big Player den Leuten die gebratene Gans zu füttert. lol

        Kritik gibts genug, dass will ich nicht abstreiten, aber die Faulheit die manche an den Tag legen, ne, nehme ich so nicht hin.

        Fast alle haben Smartphones, viele nen Laptop oder Computer, dann kann man auch suchen und gucken, was man haben will und wo. Es gibt Möglichkeiten, dann muss man die auch nutzen und nicht nur immer mit dem Finger zeigen.
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        Na ja, ist auch "einfach" bei diesem Geschäftsmodell.
        Sieht man doch an der Mitarbeiterzahl. 336 für ein Multimilliarden-Unternehmen?
        Es braucht halt nur ein paar Techniker, IT'ler und Verwaltungsangestellte damit der Laden läuft und das meiste dürfte sowieso outsourced laufen.
      • Von M_P Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von laubiwaubi
        Du übersiehst eine Sache: Steam hat zwar damit angefangen, aber wenn die es nicht gewesen wären, dann jemand anders, nur später. Die Frage ob das alles so kommt ist nicht relevant, sondern wann. Hätte auch Ubisoft, EA oder sonstwer sein können.

        Und dass es nicht extra für dich oder mich als Kunden gemacht ist, dass ist ja nun auch keine neue Erkenntnis. Oder wer betreibt etwas um rein für tolle Kundenerfahrung zu sorgen? Geld verdienen will jeder.
        Das ist natürlich eine Mutmaßung von dir, aber ich behaupte auch nichts Gegenteiliges. Wobei dann eine für uns Kunden günstigere Aufteilung des Marktes möglich wäre, denn viel schlimmer als jetzt geht es kaum.
        Einen Schimmer, davon wie es sein könnte, konnten wir sehen als Steam für die grossen AAA Spiele seinen Anteil verringert hat, um den Konkurrenten Epic Games im Keim zu ersticken.
        Plötzlich sind dann Preissenkungen möglich.
        So wie es jetzt ist werden die anderen Anbieter absichtlich im Zombiemodus gehalten, denn Valve könnte die alle aufgrund seiner Marktmacht und der wahnsinnigen Gewinnspanne jederzeit plattmachen. Nur das sie dann Ärger wegen der, irgendwann auch für den Letzten sichtbaren, Monopolisierung bekommen.

        Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass hier getan wird als ob Valve ein karitativer Verein ist, der nur zum Ziel hat die Menschheit ins Glück zu führen.
        Und in meinen Augen hat niemand "Jeden Cent seiner Milliarden" verdient. Schon gar nicht wenn dieses Geld Leuten wie zum Beispiel Krankenpflegern aus der Tasche gezogen wurde, die sich für 1500 Euro wirklich den Hintern aufreissen und was für die Menschen tun.

        Und bevor jetzt jemand kommt und meint man müsse ja keine Spiele kaufen: Klar, man kann auch im Wald leben und nur noch Pilze konsumieren. -_-
      • Von laubiwaubi Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von M_P
        Beschäftige dich doch mal mit der Geschichte von Valve.
        Erst haben sie die Counter Strike Spieler gezwungen Steam zu nutzen, dann passierte das Gleiche mit Half Life 2.
        Die haben das Binden von Titeln an einen Shop doch erst erfunden.

        Und Steam ist nicht für die Kunden. Wie kommt man auf so eine Idee?
        Steam ist für Valve.

        Oh ja, wie wahnsinnig kundenfreundlich dir zu erlauben ein Spiel gleich 2mal zu kaufen. 0_o

        Das du den Epic Shop nicht nutzt, nicht einmal bei kostenfreien Titeln, zeigt doch, dass es dir gar nicht um irgendwelche Deals geht. Vielleicht bist du, wie so viele, gefangen in einer Mischung aus Abhängigkeit von der Friendslist, Achievementwahn und der Bequemlichkeit nur einen Launcher nutzen zu wollen.

        Die Firma, also der gute Gabe, macht schätzungsweise 3,5-10 Millionen -Gewinn- pro Mitarbeiter. Trotzdem haben sie es noch immer nicht geschafft zB die Antwort- und Zitat-funktionen bugfrei zu implementieren. Die Kohle wird lieber in Yachten investiert.

        Ich hab nichts gegen Valve, ein Monopol jedoch ist immer schlecht für uns Kunden.
        Aber irgendwie dreht ihr ja alles ins Positive.^^

        "Die bringen Half Life 3 wann es ihnen passt"... das soll eine gute Sache sein? Vielleicht hast du das Ende von HL2 vergessen. Oder vielleicht erzählt ihr mir gleich, das es natürlich auch in unserem Sinne ist, dass wir 20 Jahre lang mit so einem fiesen Cliffhanger hingehalten wurden.
        Ich schreib Gabe gleich mal einen Dankesbrief, muss nur kurz meine rosarote Brille suchen.
        Du übersiehst eine Sache: Steam hat zwar damit angefangen, aber wenn die es nicht gewesen wären, dann jemand anders, nur später. Die Frage ob das alles so kommt ist nicht relevant, sondern wann. Hätte auch Ubisoft, EA oder sonstwer sein können.

        Und dass es nicht extra für dich oder mich als Kunden gemacht ist, dass ist ja nun auch keine neue Erkenntnis. Oder wer betreibt etwas um rein für tolle Kundenerfahrung zu sorgen? Geld verdienen will jeder.
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