[26/11/2021] 20 Jahre Steam ... und alle feiern. Alle feiern hübsch verpacktes DRM - wie bei Netflix und Konsorten. Ich bleibe dabei: Solange das Risiko besteht, dass bereits gekaufte Dinge offline genommen werden, ist das Modell der digitalen Distribution schlechter als andere. Auch in Sachen Konservierung für die Nachwelt, einige Spiele verschwinden mit ihren E-Shops für immer von der Bildfläche. Es sind dann die "Piraten", welche die Sicherung übernehmen und Spielbarkeit nach Jahren gewährleisten - das kann einfach nicht der Weg sein. Insofern: Schön, dass ihr euch alle an die Fußfessel gewöhnt habt, da sie einige Komfortfunktionen erhalten hat, doch es bleibt eine Fußfessel. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich weine Box-Versionen nur bedingt nach. Meiner Meinung nach sollte aber jeder von uns bei jeder Möglichkeit jeden verfügbaren Euro in GOG investieren. Für echten, offline und somit auch auf WLAN-armen Inseln (wo ich gerade verweile) nutzbaren Besitz anstatt einer Nutzungslizenz! Ja, ja, ich kenne die AGB - spielt für die Praxis keine Rolle.
Ich würde übrigens etwas weniger motzen, wenn wenigstens Ekel-Zusatzstoffe wie Denuvo stürben. Spätestens, wenn Steam, Denuvo und noch ein Hersteller-eigener Launcher obendrauf kommen, frage ich mich, wie viel Lack die Verantwortlichen geraucht haben. Da weiß man gar nicht, was das Schlimmste ist: die Nichtnutzbarkeit ohne Internet, die Account-Jongliererei mit (hoffentlich) zig Passwörtern ... oder, für uns Tester, das Sperren der Spiele nach einigen Hardware-Wechseln? All das habe ich weder bei klassischen Disc-Spielen, noch bei GOG.