Steam Machine: Valve entfernt "4K-Gaming bei 60 Fps" von der Webseite
Valve schwächt die Formulierung rund um 60 Fps bei der Steam Machine ab. Wo früher 60 Fps in 4K möglich sein sollten, bleiben jetzt bis zu 4K mit FSR 4.1.
Valve hat die offiziellen Spezifikationen auf der Produktseite der Steam Machine geändert. Genauer gesagt wurde das bisherige Werbeversprechen von "4K-Gaming bei 60 FPS" entfernt. Die Anpassung der Produktbeschreibung folgt kurz nach der Veröffentlichung erster Testberichte und Benchmarks, die zeigten, dass hardwarehungrige Next-Gen-Titel keine konstante Bildwiederholrate von 60 Bildern pro Sekunde in 4K halten können. Auch wir haben die Steam Machine ausführlich getestet und erlebten Cyberpunk 2077 in UHD mit nur 40 Fps und Anno 117 mit nur 19 Fps (jeweils im Qualitätsmodus mit Performance FSR 3.0).
Konkret heißt es jetzt auf der deutschen Produktseite unter dem Punkt "CPU und GPU": "Erleben Sie 4K-Gaming mit FSR-4.1-Unterstützung dank eines modifizierten Prozessor- und Grafikprozessor-Paars von AMD auf Desktop-Niveau". Um hochauflösendes Gaming auf 4K-Fernsehern und UHD-Monitoren zu ermöglichen, setzt Valve nun also explizit auf AMDs Upscaling-Technologie FidelityFX Super Resolution (FSR 4.1). Hierbei wird das Videospiel intern in einer niedrigeren Auflösung wie 1080p gerendert und anschließend auf 3.840 × 2.160 Pixel hochskaliert. Valve macht damit keine konkrete Aussage mehr zur erreichbaren Bildwiederholrate.
Auf Reddit weckt das in der Community Erinnerungen an den 8K-Aufdruck auf der Verpackung der PS5. Nutzer wie Jack-of-some verteidigen Valve, da in der Werbung immer von "4K-Gaming bei 60 Fps mit FSR" die Rede war, was viele jedoch scheinbar überlesen haben oder einfach als selbstverständlich hinnahmen, da "das Marketing schlecht gemacht" war. Fakt bleibt jedoch, dass die 60 Fps nur sehr schwierig zu erreichen sind und die Streichung dieser Behauptung daher sinnvoll ist. Eine Formulierung wie 4K-fähig hätte Powerful_Effect1124 als ehrlicher empfunden.
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Quelle: Valve (via Insider Gaming)

Nur weil ein Monitor das kann muß man es auch nicht komplett ausnutzen.
Vorteil wird in ein paar Jahren sein das so ein Monitor dann auch "nichts" mehr kostet; also warum sollte man dann was "schlechteres" kaufen.