Steam Machine: Wo der Wohnzimmer-PC trotz hohen Preises besonders gut ankommt

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Steam Machine: Wo der Wohnzimmer-PC trotz hohen Preises besonders gut ankommt
Quelle: PC Games Hardware

Der hohe Preis der Steam Machine schreckt nicht überall ab: In Japan war der Valve-Würfel binnen drei Stunden ausverkauft. Dass das überhaupt schon jetzt möglich war, liegt auch am fehlenden Reservierungssystem.

In den USA und Europa läuft der Kauf der Steam Machine über ein Losverfahren - in Japan lief das anders. Valve-Distributor Komodo Station, der die Konsole für Japan, Taiwan und Hongkong vertreibt, setzte kein Reservierungssystem ein. Die Folge: Laut Videocardz waren alle vier verfügbaren Konfigurationen binnen drei Stunden nach dem Verkaufsstart ausverkauft.

Preise in Japan: An die Währung angepasst

In Japan zahlen Käufer in etwa dasselbe wie hierzulande. So kostet das Basismodell mit 512 GB Speicher 189.980 Yen, was umgerechnet rund 1.034 Euro entspricht. Das Bundle mit Steam Controller liegt bei 204.980 Yen (rund 1.116 Euro), das 2-TB-Modell bei 249.980 Yen (rund 1.361 Euro), das 2-TB-Bundle bei 264.980 Yen (rund 1.442 Euro).

Zum Vergleich (und zur Erinnerung): In Deutschland startet die Steam Machine bei 1.039 Euro für das 512-GB-Modell; das 2-TB-Modell kostet 1.359 Euro. Controller-Bundles schlagen mit 69 Euro zusätzlich zu Buche.

Kein Losverfahren: Komodo Station verkaufte direkt

Während Valve für Nordamerika und Europa ein Reservierungssystem einrichtet - Einladungen gehen ab dem 29. Juni raus -, verzichtete Komodo Station auf eine Warteliste und stellte alle vier Modelle direkt zum Kauf. Das beschleunigte den Abverkauf erheblich. Laut Dexerto hatte Komodo Station diesen Vertriebsweg bereits beim Steam-Controller-Launch im Mai eingeschlagen: Damals war der Controller in rund 30 Minuten vergriffen und die Seite brach zeitweise unter dem Ansturm zusammen.


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Quelle: via Videocardz, Dexerto

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von joecnstr Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Wilbald_Meucheln
        Das Ding wirkt auf mich wie eines dieser Systeme, die die technisch komplett ahnungslose Mama für ihren Sohn kauft, weil er zur Jugendweihe unbedingt einen PC haben möchte.
        Tja nur dass das (zumindest dort wo das Reservierungssystem zum Einsatz kommt) eben gerade NICHT der Fall ist. Du kannst es nur mit einem aktiven Account, ohne Ban, vorhandene Käufe vor dem 27ten April, kaufen. Die ahnungslose Mama hat das gar nicht, es muss schon der ahnungslose Sohn selbst sein
      • Von joecnstr Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Wilbald_Meucheln
        Das Ding wirkt auf mich wie eines dieser Systeme, die die technisch komplett ahnungslose Mama für ihren Sohn kauft, weil er zur Jugendweihe unbedingt einen PC haben möchte.
        Tja nur dass das (zumindest dort wo das Reservierungssystem zum Einsatz kommt) eben gerade NICHT der Fall ist. Du kannst es nur mit einem aktiven Account, ohne Ban, vorhandene Käufe vor dem 27ten April, kaufen. Die ahnungslose Mama hat das gar nicht, es muss schon der ahnungslose Sohn selbst sein
      • Von McFly_76 Freizeitschrauber(in)
        Also etwas mehr Recherche und Inhalt würde ich mir schon wünschen.

        So wirkt es auf mich wie künstlich erzeugter Hype weil genauere Informationen zum Thema fehlen.

        Wenn man aber auf Reddit geht und folgendes dazu liest, dann wundert es mich nicht mehr dass die Steam Hardware ( unbekannte Verkaufszahl ) schnell ausverkauft war.
        Zitat

        Ich wohne in Japan, und Komodo ist die Standardanlaufstelle für den Kauf von Valve-Hardware; über Steam ist das nicht möglich, und es war zudem unmöglich, irgendetwas davon zeitnah zur Veröffentlichung zu ergattern. Der Shop hat ständig Lieferprobleme.In meinen Augen ist es unwahrscheinlich, dass sie sich eine große Menge sichern können, und ich halte es für eine beschissene Idee, den Großteil Asiens (nicht nur Japan) über einen einzigen Shop zu bedienen.
      • Von KremitTheFrag Freizeitschrauber(in)
        Und wenn die Verkäufe bei Scalpern landen, gönne ich es dem Verkäufer. Scalper dürften es schwer haben die Steam Machines alle mit Gewinn loszuwerden.
      • Von phila_delphia BIOS-Overclocker(in)
        Wäre aus verschiedenen Gründen nicht meine erste (oder zweite) Wahl, aber es freut mich, dass die Idee der Steam Machine nach vielen Jahren nun etwas besser Fuß fasst. Ähnlich wie beim Steam Deck ebnet das den Weg für weitere und performantere Produkte dieser Art - nicht nur von Steam selbst (die ja bereits eine kürzere Halbwertszeit als beim Steam Deck angekündigt haben) - sondern auch von Nachahmern und Wettbewerbern.

        Grüße

        phila
      • Von Wilbald_Meucheln Software-Overclocker(in)
        Das Ding wirkt auf mich wie eines dieser Systeme, die die technisch komplett ahnungslose Mama für ihren Sohn kauft, weil er zur Jugendweihe unbedingt einen PC haben möchte.
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