Steam Machine: DIY-Rivale mit RTX 5060 kommt aus dem 3D-Drucker

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Steam Machine: DIY-Rivale mit RTX 5060 kommt aus dem 3D-Drucker
Quelle: theterk via X

Ein AMD-Mitarbeiter hat eine Alternative zur Steam Machine gebaut - mit RTX 5060, 3D-gedrucktem Gehäuse und einem nominellen Preisunterschied von rund 350 US-Dollar.

Valves Steam Machine kostet in der Basisversion 1.039 Euro - und ist damit teurer als viele Desktop-Builds mit vergleichbarer Hardware. Jacob Terkelsen hat das zum Anlass genommen, eine eigene Antwort zu bauen. Terkelsen ist bei AMD im KI-GPU-Bereich tätig; sein SFF-Build ist ein privates Projekt ohne Bezug zu seinem Arbeitgeber.

Das Ergebnis hört auf den Namen "Terk Box v1.1" und sitzt in einem 3D-gedruckten Mini-ITX-Gehäuse. Das Ziel war dasselbe, das zahlreiche Enthusiasten seit der Preisenthüllung der Steam Machine umtreibt: eine bessere Preis-Leistung bei möglichst ähnlichem Formfaktor zu konstruieren.

Freie STL-Dateien auf Printables

Als Grundlage dient das "SFF Mini ITX Steam Machine Case" des Makers 3DCatt, dessen STL-Dateien kostenlos auf Printables.com herunterladbar sind. Das Gehäuse misst 167 × 168 × 225 mm und kommt den Abmessungen der originalen Valve-Konsole damit vergleichsweise nah.

Ausgelegt ist es für Mini-ITX-Mainboards; die GPU wird über ein PCIe-Riser-Kabel in versetzter Position verbaut. Als Netzteil ist ein Flex-ATX-Format vorgesehen, die maximale CPU-Kühlerhöhe beträgt 30 mm. Für den Airflow sorgt ein einzelner 120-mm-Lüfter.

Terkelsen arbeitete laut eigenem X-Post mit dem Gehäuse-Designer an Verbesserungen: Version 1.1 brachte mehr Belüftungsöffnungen an der Rückseite, damit die verbaute RTX 5060 nicht mehr gedrosselt wird.

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400-Watt-Netzteil statt empfohlener 550 Watt

Ein diskutierter Punkt ist das Netzteil. Nvidia empfiehlt für die RTX 5060 ein 550-Watt-Systemnetzteil; in diesem SFF-Build kommt allerdings ein Flex-ATX-Netzteil mit 400 Watt zum Einsatz. Terkelsen äußerte sich dazu lapidar: "Wer weiß, wie die Dinge funktionieren, für den werden Empfehlungen zu Vorschlägen."

Videocardz ordnete das ein: Hersteller-Netzteilempfehlungen seien auf volle Systemlasten mit Puffer kalkuliert und keine Fixgröße für jede Konfiguration - was einen 400-Watt-Flex-ATX-Einsatz in einem sparsam konfigurierten SFF-Build erklärbar, aber nicht allgemein empfehlenswert mache.

Rund 700 gegen 1.049 US-Dollar

In den USA schlagen die Komponenten der "Terk Box" mit rund 700 US-Dollar zu Buche - etwa 350 US-Dollar weniger als Valves Einstiegsmodell. Darin sind allerdings Kosten rund um den 3D-Drucker noch nicht eingerechnet. Videocardz merkte außerdem an, dass Mini-ITX-Mainboards, Flex-ATX-Netzteile und kompakte Kühler erheblich teurer als ihre ATX-Pendants seien; wer alle Komponenten neu kaufe, nähere sich schnell der 1.000-US-Dollar-Grenze.


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Quelle: via Videocardz, XDA-Developers

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Blesc Komplett-PC-Käufer(in)
        OK, ich verstehe die Intention. Man will zeigen, dass ein steam-machine-like PC besser und günstiger geht.

        Aber wenn es um Mini PCs geht, gibt es einfach schon viel bessere Gehäuse. Die sind zwar größer, aber immer noch MINI. Dort kann man dann auch 9800x3d mit RTX 5080 fahren.
      • Von Blesc Komplett-PC-Käufer(in)
        OK, ich verstehe die Intention. Man will zeigen, dass ein steam-machine-like PC besser und günstiger geht.

        Aber wenn es um Mini PCs geht, gibt es einfach schon viel bessere Gehäuse. Die sind zwar größer, aber immer noch MINI. Dort kann man dann auch 9800x3d mit RTX 5080 fahren.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von RiverWolf
        Bin allerdings auch gespannt ob sich hier nun auch wieder die Leute versammeln die neunmalklug bemerken dass man einen mATX PC günstiger zusammenbauen kann als einen MiniPC...
        Ich bin vor allem der Meinung dass mATX mit normalgroßem Netzteil viele "Mini" Ansprüche bereits erfüllen kann.
        So z.B.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Oder der Vorgänger in meinem Wohnzimmer:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Wobei ich die Kühlung immer "geschummelt" in einen Aquacomputer Gigant ausgelagert habe, aber gerade wegen der zusätzlichen Slots für mATX passt da auch jeweils mindestens bei der GPU eine ordentliche Kühlung mit ins Gehäuse.
      • Von webdev_rene Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von RiverWolf
        Ich finde es toll dass nun so viele andere kleine Gaming PCs zum Vorschein kommen! Da hat Valve zumindest kurzzeitig einen Trend losgetreten der mir persönlich sehr gefällt, auch wenn ich im Moment keinerlei Bedarf an MiniPCs habe.
        Als Besitzer eines ziemlich großen Define R5 ist aber der Gedanke nur einen Minicomputer neben den Monitor zu stellen und alles anspruchsvolle per VM/Streaming auf dem dicken Rechner in der Ecke versteckt laufen zu lassen, schon verlockend.

        Bin allerdings auch gespannt ob sich hier nun auch wieder die Leute versammeln die neunmalklug bemerken dass man einen mATX PC günstiger zusammenbauen kann als einen MiniPC...
        Habe was ähnliches also nen Proxmox Host mit PC VM und durchgereichter GPU. Man muss nur aufpassen welche Spiele gehen weil Anticheat (gerade EAC) sehr aggressiv VMs blockiert
      • Von Blackfirehawk BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Tornavida
        Hmm, ein AMD Mitarbeiter nutzt lieber eine 5060 für sein Projekt.
        Tjoar. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.. der weis halt Bescheid
      • Von joecnstr Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH-Redaktion
        Ein AMD-Mitarbeiter hat eine Alternative zur Steam Machine gebaut - mit RTX 5060, 3D-gedrucktem Gehäuse und einem nominellen Preisunterschied von rund 350 US-Dollar.

        Was sagt die PCGH-X-Community zu [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Steam Machine: DIY-Rivale mit RTX 5060 kommt aus dem 3D-Drucker

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        Wie wäre es eigentlich mit einem Special: "Steam Maschine selbst gebaut", zum Beispiel mit konkreten Community builds (incl. Fotos, Größenvergleich usw)?

        Wir sind ja in der Bastler Bubble und können alle selbst recherchieren, aber es ist schon besser wenn man das Endergebnis sieht und der Ersteller Hinweise geben kann wo es eng wurde
      Direkt zum Diskussionsende
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