BG3-Entwickler: High-End-Steam Machine ergibt keinen Sinn - Valve macht es richtig
Ein Entwickler von Larian, dem Studio hinter Baldur's Gate 3, sieht immenses Potenzial in Valves Steam Machine - und das ganz ohne High-End-Hardware. Ganz im Gegenteil: Enthusiasten-Technik wäre laut ihm fehl am Platz.
Mit der am Mittwoch angekündigten, neuen Steam Machine will Valve ab kommendem Jahr in den PC-Markt drängen. Dabei handelt es sich um einen kompakten Fertig-PC mit vorinstalliertem SteamOS, der sich als Konsolen-Konkurrent an Spieler richten soll. Für Enthusiasten ist die Steam Machine allerdings uninteressant: Wohl mit Blick auf einen niedrigen Preis setzt sie auf ältere Architekturen und kleine Rechenchips. Doch genau darin könnte die Chance des Konzepts liegen.
Nur der Anfang
So sieht es zumindest Michael Douse, Director of Publishing beim "Baldurs Gate 3"-Entwickler Larian Studios. Demnach wüssten Spieler, die sich für High-End-Hardware interessieren, auch so, wie sie sich ein entsprechendes Gerät besorgen und einrichten könnten. Stattdessen könnte Valves Steam Machine seiner Ansicht nach als Marktöffner dienen, wie es beim Steam Deck der Fall war: Auf dieses folgte eine ganze Welle an weiteren PC-Gaming-Handhelds. Dasselbe könnte nun womöglich auch bei fertigen Linux-Gaming-PCs fürs Wohnzimmer passieren.
Quelle: Michael Douse (X), erstellt mit Twitter-Thread
Laut Michael Douse hat High-End-Hardware in Valves Steam Machine nichts zu suchen.
Bislang sind entsprechende Geräte Mangelware, weil es hier noch keinen größeren Markterfolg vorzuweisen gibt. Falls Valve ein solcher mit der neuen Steam Machine gelingt, dürften aber schnell weitere Hersteller aufspringen. Und laut Douse wäre es gut möglich, dass diese dann auch erste High-End-Alternativen auf den Markt bringen werden.
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Zudem wäre denkbar, dass sich dann nicht nur wenige, sondern zahlreiche Hardware-Anbieter etablieren werden. Profitieren würden dann wohl vor allem große Spieleplattformen, die von steigenden Verkaufszahlen profitieren könnten - Stichwort Valve, Microsoft und Epic Games. Ob das alles so kommen wird, ist aktuell aber natürlich noch reine Spekulation. Mehr wird man im kommenden Jahr sehen, wenn Valve die neue Steam Machine endlich auf den Markt bringen wird.
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Quelle: Michael Douse (X) via PC Gamer

Viele Firmen bedienen Märkte wie Indien oder Brasilien nicht. Gerade Brasilien hat extrem hohe Import-Gebühren für alles was nicht vor Ort hergestellt wird. Das ist einer der Gründe warum bei denen Hardware teils doppelt so viel kostet wie in den USA.
Das Teil ist überwiegend für den westlichen Markt gedacht wie der Rest der Gaming-Kisten.
Und China versteht sich, das Teil dürfte da sehr beliebt werden. Viele haben keine eigenen PCs dort, der Markt ist reif.
Ist genauso wie bei der nächsten Xbox, die vierstellig kosten könnte laut Gerüchten: Es findet seine Käufer, aber werden es viele?
Zum Thema: Ich machs vom Preis abhängig. Habe aktuell einen Mini PC im Wohnzimmer für schwächere Games. Mit der Steam Machine könnte ich aufwendigere spielen
Eine High End Steammachine würde auch ihre Käufer finden, immerhin kann man sich dann sicher sein, dass man etwas gutes bekommt. Aber dann würde Valve endgültig in den Komplett PC Markt einsteigen. Ich vermute nicht, dass das (momentan) gewünscht ist. Andererseits könnte das Linux enorm vorantreiben.
Der will ja so viele Spielekopien an die Spieler bringen wie es geht. Wenn die neue Kiste also nur etwas für die wäre, die sonst schon nen dicken PC (oder mehrere) haben - würden sich die Spiele nicht wirklich öfter verkaufen.