Detailbetrachtung
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Jetzt möchten wir uns das Steam Deck OLED einmal genauer ansehen und was natürlich sofort ins Auge fällt, ist das namensgebende 7,4 Zoll große OLED-Display, welches nach wie vor mit 1.280 x 800 Pixeln ("800p") auflöst, jetzt aber 90 statt 60 Hz bietet und mit bis zu 1.000 cd/m² auch HDR-Inhalte mit einem erweiterten Dynamikumfang unterstützt.
Das OLED-Display
Zugegeben, das Wachstum von vormals 7,0 auf jetzt 7,4 Zoll ist dem Steam Deck OLED kaum anzumerken, auch wenn die dünneren Ränder rund um das von Panel den Handheld-PC noch einmal etwas moderner wirken lassen. Was aber schon beim ersten Start auffällt, sind die hervorragenden Schwarzwerte und die brillanten Farben. Verglichen mit dem direkten Vorgänger spielt das Steam Deck OLED hier jetzt in einer völlig anderen Liga.
Das von der chinesischen BOE Technology Group stammende OLED-Display überzeugt im Test mit einer Spitzenhelligkeit von maximal 1.024 cd/m², welche unter Zuhilfenahme der Software-Suite Calman 2023 v5.14.4.5, die über Wine lauffähig gemacht wurde, ermittelt worden ist. Das Steam Deck LCD kommt beim selben Testszenario lediglich auf 412 cd/m².
Der vergrößerte Akku
Ein weiterer echter Gamechanger insbesondere im mobilen Bereich, in dem ein Handheld-PC nun einmal spielt, ist der von 40 auf 50 Wattstunden angewachsene Akku, den Valve aufgrund des dünneren OLED-Displays integrieren konnte. Weniger anspruchsvolle Spiele wie das von Microsoft Studios veröffentlichte Ori and the Blind Forest liefern sowohl vom Desktop-PC gestreamt als auch nativ auf dem Steam Deck OLED neue Bestwerte ab.
Während das Metroidvania-Jump'n'Run mit 60 Bildern pro Sekunde vom Desktop-PC aus gestreamt wird, nimmt dieser lediglich 5,5 bis 6,2 Watt in der Spitze auf und hält so bei einer automatischen Helligkeitseinstellung 8,5 bis 9 Stunden durch. Wird das Spiel hingegen mit 90 Bildern pro Sekunde und 90 Hz nativ auf dem Steam Deck OLED ausgeführt, sind noch immer 5 bis 5,5 Stunden Spielzeit möglich. Hierbei macht sich primär die effizientere Sephiroth-APU aus dem 6N-Fertigungsprozess von TSMC positiv bemerkbar. Nachfolgend der direkte Vergleich zwischen dem Steam Deck LCD und Steam Deck OLED.
| Steam Deck LCD | Steam Deck OLED | ||
|---|---|---|---|
| Ori and the Blind Forest (Stream) | 6:45 Stunden | 8:45 Stunden | + 29 Prozent |
| Ori and the Blind Forest (Nativ) | 3:45 Stunden | 5:15 Stunden | + 32 Prozent |
| The Witcher 3: Wild Hunt (Stream) | 5:45 Stunden | 7:15 Stunden | + 26 Prozent |
| The Witcher 3: Wild Hunt (Nativ) | 2:30 Stunden | 3:30 Stunden | + 40 Prozent |
| Forza Horizon 5 (Stream) | 5:30 Stunden | 6:30 Stunden | + 30 Prozent |
| Forza Horizon 5 (Nativ) | 2:15 Stunden | 3:15 Stunden | + 44 Prozent |
Die Kombination aus effizienterer APU, sparsameren OLED-Display und vor allem dem größeren Akku macht sich deutlich bemerkbar. In der Regel hält das Steam Deck OLED über 30 Prozent länger im Akkubetrieb durch als das Steam Deck LCD. Zu beobachten ist auch eine 6 bis 8 Prozent niedrigere Leistungsaufnahme, die hier natürlich positiv mit hineinspielt. Das Package der neuen Sephiroth-APU muss die 15 Watt TDP insbesondere in den weniger anspruchsvollen Titeln viel seltener ausschöpfen, doch wie sieht es mit HDR aus?
| Steam Deck OLED | Steam Deck LCD | |
|---|---|---|
| Diablo 4 (800p, Medium-Preset mit HDR) | 2:45 Stunden | - |
| Diablo 4 (800p, Medium-Preset ohne HDR) | 3:15 Stunden | 2:15 Stunden |
Selbst mit aktiviertem HDR und einer signifikant höheren Spitzenhelligkeit hält das Steam Deck OLED deutlich länger durch als das Steam Deck LCD. Im Hinblick auf die Effizienz ist die erste Revision des Handheld-PCs ein großer Schritt nach vorne. Doch wie wirkt sich diese auf die zu kühlende Abwärme und den damit verbundenen Schalldruck aus?
Abwärme und Lautheit
Wie nicht anders zu erwarten war, wirkt sich die höhere Effizienz auch positiv auf die entstehende Abwärme der Custom-APU aus, die im Steam Deck OLED deutlich kühler operiert als im Steam Deck LCD. Die Messungen wurden in Cyberpunk 2077 vorgenommen, da das anspruchsvolle Spiel den Handheld-PC besonders gut aufheizt.
| Steam Deck LCD | Steam Deck OLED | ||
|---|---|---|---|
| Gehäuserückseite | 49 °Celsius | 40 °Celsius | - 18 Prozent |
| CPU | 82 °Celsius | 68 °Celsius | - 17 Prozent |
| GPU | 84 °Celsius | 71 °Celsius | - 15 Prozent |
Die deutlich niedrigere Abwärme respektive Wärmeentwicklung von CPU und GPU wirken sich dann natürlich auch positiv auf die Geräuschentwicklung respektive die Lautheit des Steam Deck OLED aus. Auch die nochmals leicht vergrößerte Kühllösung mit optimierten Lüfterprofilen tut ihr Übriges und sorgt für deutlich mehr Ruhe.
| Steam Deck LCD | Steam Deck OLED | ||
|---|---|---|---|
| Schalldruck in Dezibel Ø | 44,8 dB(A) | 42,6 dB(A) | - 6 Prozent |
Die insgesamt niedrigere Leistungsaufnahme und die damit verbundene niedrigere Abwärme sorgen zudem dafür, dass die Lüfter deutlich später anspringen und insbesondere bei weniger anspruchsvollen Spielen auf einem nahezu nicht hörbaren Lüfterprofil laufen. Die gesamte Lüfterkurve ist deutlich angenehmer konfiguriert als noch beim Steam Deck LCD.
SteamOS und Sonstiges
Neben der Hardware hat auch die Software in Form des hauseigenen Betriebssystems SteamOS einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht. SteamOS steht aktuell in der finalen Version 3.5.7 sowohl dem Steam Deck OLED als auch dem Steam Deck LCD zur Verfügung, während SteamOS 3.5.9 bereits zum Testen einlädt. Mittlerweile hat Valve mehr als 3.000 Optimierungen in die Distribution einfließen lassen, was an allen Ecken spürbar ist. Der neue Handheld-PC profitiert aber zudem von folgenden Verbesserungen:
- Deutlich schnellere Downloads und besseres Streaming dank Wi-Fi 6E
- Einem erweiterten sRGB-Farbraum mit neuem Farbmanagement in SteamOS
- Eine verbesserte Bedienung mit weniger Verzögerung dank 180 Hz Touch-Poling-Rate
Speziell bei Spielen, die kein HDR unterstützen, macht sich der von 63,7 auf 117 Prozent erweiterte sRGB-Farbraum deutlich bemerkbar. So gut wie jedes Spiel profitiert hierdurch von einem klar erkennbar höheren Dynamikumfang und satteren Farben.
Quelle: Sven Bauduin
Doch hat sich durch die Optimierung der Custom-APU, den feineren Fertigungsprozess und den schnelleren Arbeitsspeicher auch die Leistung des Handheld-PCs erhöht und wie schlägt sich das Steam Deck OLED gegenüber den Mitbewerbern? Das finden wir mit verschiedenen Tests und Benchmarks auf der nächsten Seite heraus.

Das einzige Genre wo ich mich bis jetzt schwere tue sind RTS spiele wo es auch mal hektisch wird.
Alle anderen Genres klappen super. Beim Shooter benutze ich die Gyro Funktion mit zum besseren Zielen.
Man muss sich aber auch mal mit den Möglichkeiten der Steuerungsvielfallt des SteamDecks beschäftigen. Da gibt es so viel zum individuellen einstellen, das ist der Wahnsinn.
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Es ging mir speziell ums Gaming zu Hause weil von Streaming mit WiFi die Rede war. Bei nativer Ausführung auf dem schwachen Deck braucht man mit Cyberpunk gar nicht erst anfangen.
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2 clicks und fertig. es ist auch automatisch in der Steam bibliothek eingetragen
Hab jetzt battle.net im Game Mode als Steamfremdes gestartet. Das geht, dann bin ich auch automatisch mit dem Controller im Spiel und die Tasten sind bereits gut belegt.
Zieht natürlich ordentlich Leistung das Game. Mit FSR 2 Qualität kann man das etwas verbessern, nur wird das Bild teils unscharf, auch mit Schärfe erhöhen.
Hab die max. FPS noch leicht verringert
Schon ganz geil was man mit dem Deck so alles anfangen kann.
Bei Diablo4 merke ich hier auch stark den Unterschied zwischen LCD und OLED Variante. Die OLED geht da deutlich ruhiger zu Gange.
Zum Tastatur-Problem: Die funktioniert nicht mit Windows-Programmen, da immer "durchgetippt" wird. Man trifft dann mit dem Touch-Input das Fenster darunter. Ist wahrscheinlich nur ein Bug, der aber nicht in Game Mode auftritt. Mit den Touchpads kann man die Tastatur aber normal bedienen. Im Desktop-Modus würde ich das dann empfehlen.