Steam Deck: Entwickler von Emulatoren sehen großes Potenzial

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Valves Steam Deck könnte ein großes Potenzial für Emulation bieten. Davon sind einige Entwickler bekannter Emulatoren überzeugt.
Quelle: Valve

Valves Steam Deck könnte eine neue Möglichkeit bieten, zahlreiche Spiele über Emulatoren auf dem Handheld zu unterstützen. Entwickler sind sich sicher, dass das Steam Deck ideal dafür gemacht sei, Emulatoren wie Dolphin (Gamecube und Wii) oder Yuzu (Switch) darauf zu nutzen.

Emulation ist heutzutage keine besondere Sache mehr und auch auf leichteren Gaming-Geräten oder Laptops problemlos umsetzbar - zumindest technisch, denn rechtlich sind Emulatoren alles andere als unproblematisch. Mit dem Steam Deck von Valve sollen viele Leute die Hoffnung hegen, ihre alten Spiele über einen Emulator auf dem Handheld zum Laufen zu bringen. Die Entwickler bei Valve haben nicht umsonst die Individualisierbarkeit ihrer kommenden Konsole angepriesen. Viele Nutzer, die das Windows-Betriebssystem auf ihrem Steam Deck installieren wollen, könnten sehr wahrscheinlich auch Emulation in Betracht ziehen, da Windows wohl als die Plattform für PC-Gaming schlechthin gelte.

Entwickler von Emulatoren sehen großes Potenzial

Das Steam Deck wird bei Release mit dem SteamOS ausgestattet sein, welches Steam Big Picture ersetzen wird. Valve stellte aber schon klar, dass eine reibungslose Installation von Windows möglich sein wird. Darin sehen viele Leute, aber auch vor allem die Entwickler von Emulatoren, ein großes Potenzial für Emulation.

So äußerte "JMC4789", der am Dolphin-Emulator für Gamecube und Wii mitwirkte, im Gespräch mit PC Gamer, dass er recht optimistisch sei, dass Dolphin sehr gut auf dem Steam Deck laufen würde und alle, die er kennt, große Hoffnungen in das Steam Deck legen. Auch die Entwickler des Yuzu-Emulators für die Nintendo Switch sehen den Sachverhalt ähnlich: "Wir glauben, dass die Hardware dazu in der Lage sein sollte, einige Spiele auf dem Steam Deck direkt sehr gut wiederzugeben und auch Yuzu möglicherweise sehr gut auf dem Steam Deck laufen könnte mit Verbesserungen am Emulator."

Auch interessant: Steam Deck: Valve hat das Handheld nie mit der Switch verglichen

Das SteamOS, das auf Arch Linux basiert, sollte eine gute Kompatibilität mit den meisten beliebten Emulatoren aufweisen. Viele Leute würden wahrscheinlich nicht einmal Windows auf ihrem Steam Deck installieren, sondern lieber zu Linux greifen, da viele populäre Emulatoren Linux-Versionen haben. Zudem verfüge die Nintendo Switch bereits über ihre eigenen Online-Bibliotheken mit NES- und SNES-Retrospielen. Die Nachfrage für Emulatoren auf dem Steam Deck sollte also definitiv gegeben sein.

Probleme mit den Hardwareanforderungen sollte es nicht geben

Auch von der Hardware-Warte aus sollte das Steam Deck nichts in puncto Emulation zu befürchten haben. Die APU des Steam Decks soll beispielsweise im Bereich von 2,4 und 3,5 GHz takten und die GPU zwischen 1 und 1,6 GHz, womit die Voraussetzungen für Emulatoren erfüllt sein sollten. Spieler könnten ihre Handhelds sicherlich so einstellen, um sie voll und ganz der Emulation zu widmen. Genug Speicher für die emulierten Spiele sollte ebenfalls durch die NVMe-SSD und über den zusätzlichen Micro-SD-Steckplatz vorhanden sein.

Quelle: via PC Gamer und Gamerant

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Noofuu Software-Overclocker(in)
        Zitat von muellmentsch
        Dann hast du dich einfach noch nicht wirklich mit dem Steamdeck beschäftigt.

        Es wird einen normalen KDE Desktop unter der Steam GUI geben, also lässt sich das ganze wie ein normaler PC nutzen.

        Und da es Linux ist, heißt das, dass Software mit einem Klick im Softwaremanager installiert wird.

        Das ist kein Windowsschrott, bei dem ich irgendwelche dubiosen Installer, von irgendwelchen dubiosen Webseiten laden muss.
        Dass das ganze viel angenehmer ist wenn man erstmal Linux richtig benutzt verstehen eben nicht alle.
        Das einzige was Linux recht unattraktiv gestaltet ist wenn ein Fehler aufkommt aus eigener Erfahrung kann ich sagen das so eine Druckerinstallation schon mal zu grauen Haaren führen kann
        Habe ein Video gesehen wo Linus das Gerät testet wenn man genauer hinsieht schaut es aus wie KDE Plasma und was bekannt ist Steam setzt jetzt auf Arch.
      • Von Noofuu Software-Overclocker(in)
        Zitat von muellmentsch
        Dann hast du dich einfach noch nicht wirklich mit dem Steamdeck beschäftigt.

        Es wird einen normalen KDE Desktop unter der Steam GUI geben, also lässt sich das ganze wie ein normaler PC nutzen.

        Und da es Linux ist, heißt das, dass Software mit einem Klick im Softwaremanager installiert wird.

        Das ist kein Windowsschrott, bei dem ich irgendwelche dubiosen Installer, von irgendwelchen dubiosen Webseiten laden muss.
        Dass das ganze viel angenehmer ist wenn man erstmal Linux richtig benutzt verstehen eben nicht alle.
        Das einzige was Linux recht unattraktiv gestaltet ist wenn ein Fehler aufkommt aus eigener Erfahrung kann ich sagen das so eine Druckerinstallation schon mal zu grauen Haaren führen kann
        Habe ein Video gesehen wo Linus das Gerät testet wenn man genauer hinsieht schaut es aus wie KDE Plasma und was bekannt ist Steam setzt jetzt auf Arch.
      • Von Kupferrrohr BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von muellmentsch
        Dann hast du dich einfach noch nicht wirklich mit dem Steamdeck beschäftigt.
        Naja, ich habe mich einfach noch nicht wirklich mit Linux beschäftigt. Und mein Steam Deck kommt erst im Dezember. Aber wenn du dich so gut auskennst, kannst du mir ja verraten, wie ein Bootvorgang auf dem Deck aussehen wird.
        Zitat von muellmentsch
        Es wird einen normalen KDE Desktop unter der Steam GUI geben, also lässt sich das ganze wie ein normaler PC nutzen.
        So wie ich daraus schlussfolgere, bootet das Deck also in die KDE. Dieses UI ist dann also der Ausgangspunkt auf dem Deck. Von hier aus startet man dann Steam, um in das Steam-OS (also ein Operating System in einem Operating System), bekannt aus zahlreichen Videos, zu gelangen, um auf sämtliche Steaminhalte zugreifen zu können. Oder man nutzt das Deck in der KDE als stinknormalen Computer. Korrekt?

        Was hat es dann mit folgendem Feature auf sich :
        Würde sich der "Rest Mode" dann auf das gesamte System beziehen, also auch für 3rd Party Applikationen, die außerhalb des Steam-OS laufen?
      • Von muellmentsch Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Kupferrrohr
        Bisher habe ich das Deck so verstanden, dass es mit SteamOS ausgeliefert wird. Ich nehme an, dass dieses sehr nutzerfreundlich aufgebaut ist und man nicht erst in einem Terminal oder einem nicht-Steam UI landet. Ich denke, dass man das Ding also anmacht und sich in seiner Steamoberfläche befindet. Falls dem so ist, wäre es einfach komfortabel von hier aus aus der Bibliothek einfach einen Emulator zu starten, ohne auch nur in Berührung mit Linux zu kommen.
        Was mir Windows bringt? Nichts, bis auf das ich weiß, wie man mit Windows umgeht. Aber für Windows kaufe ich mir kein SteamDeck.
        Dann hast du dich einfach noch nicht wirklich mit dem Steamdeck beschäftigt.

        Es wird einen normalen KDE Desktop unter der Steam GUI geben, also lässt sich das ganze wie ein normaler PC nutzen.

        Und da es Linux ist, heißt das, dass Software mit einem Klick im Softwaremanager installiert wird.

        Das ist kein Windowsschrott, bei dem ich irgendwelche dubiosen Installer, von irgendwelchen dubiosen Webseiten laden muss.
      • Von DeepBlue23 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von VeriteGolem
        Da gibts keine rechtliche Grauzone: Besitzt du das Game nachweisbar darfst du emulieren, alles andere ist Raubkopieren. Die Diskussion stammt noch aus Zeiten von frühen Emusites für SNES als die Industrie und der Gesetzgeber das nicht auf dem Schirm hatte. Raspberry oder Emu-Geräte aus China sind legal, das Emulieren selbst nur wenn du, in dem Fall, nachweisbar eine Hardcopy hast.
        afaik ist das aber nur 100% legal, wenn du die ROM aus deiner Hardcopy auch selbst erstellt hast.
      • Von Astorek86 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Kupferrrohr
        Was ich seltsam finde;

        Eine schnelle Suche bei Steam hat keinen Erfolg gebracht. Weshalb bietet Steam keine Emulatoren im Store an, wie es auch andere Stores tun? Damit könnte ich eine Windows-Installation vermeiden
        RetroArch gibt es wohl bald offiziell auf Steam:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Aber wie andere bereits sagten, mit nur minimalen Linux-Kenntnissen wird man sowas auf dem Steam Deck schnell selbst aufsetzen können. "Minimal" heißt in dem Fall: Einem Guide in geschriebener Form oder einer Youtube-Anleitung Schritt für Schritt befolgen...
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