Steam Deck: Valve hat das Handheld nie mit der Switch verglichen
In einem Gespräch mit IGN erklärten die Entwickler von Valve, für welche Zielgruppe das kommende Handheld Steam Deck gestaltet wurde. Dabei betonen sie, dass ein Vergleich mit der Switch von Nintendo nicht zulässig wäre, da diese für eine andere Zielgruppe gemacht sei.
Wenn neue Geräte auf den Markt kommen, ist es vollkommen normal, einen Vergleich mit bereits bestehenden, ähnlichen Geräten aufzustellen. So auch geschehen beim aktuell polarisierenden Steam Deck von Valve. Besonders beliebt ist hier der Vergleich mit der Nintendo Switch, nicht nur, weil beide Handhelds einen ähnlichen Formfaktor vorzuweisen haben, sondern auch, weil das Steam Deck zu einer Zeit angekündigt wurde, in der bereits viele Gerüchte über die Nintendo Switch Pro im Umlauf waren und das Steam Deck scherzhaft als die "wahre" Switch Pro bezeichnet wurde.
Vergleich mit der Nintendo Switch ist nicht gegeben
Auf diesen Umstand wurde nun auch Valve-Designer Greg Coomer in einem Interview mit IGN angesprochen. Dieser erklärte dem Magazin, dass Valve mit dem Steam Deck ein Publikum im Blick hat, das sich bereits mit Steam auseinandersetzt, anstatt das Publikum der Nintendo Switch einfangen zu wollen. Dabei sagt er offen, dass es sich dabei um Zielgruppen im High-End-PC-Gaming handelt, die Nintendo möglicherweise nicht anpeile.
Jegliche Ähnlichkeiten der beiden Geräte, den Formfaktor mit eingeschlossen, würden kein Begehren auf einen Konkurrenzkampf hervorrufen, sagt er. Auch der Valve CEO Gabe Newell ist ähnlicher Meinung, dass die beiden Konsolen für vollkommen unterschiedliche Zielgruppen konzipiert worden sind:
"Ich denke, dass Nintendo einen großartigen Job damit macht, das Publikum, das sie haben, anzusprechen mit den Inhalten, die sie haben. Und das wird anders sein. Wenn du das Steam Deck zum Beispiel in die Hand nimmst, fühlt es sich mehr wie die Ergonomie für jemanden an, der es gewohnt ist, mit einem teuren Controller zu spielen, richtig? Weil es größer und sperriger als eine Switch ist. Und wenn wir richtig liegen, ist das der korrekte Trade-off, den wir für die Zielgruppe machen, hinter der wir her sind."
Er fügt hinzu: "Lass es mich so sagen: Wenn du ein Spieler bist und eine Switch in die Hand nimmst und eines davon (das Steam Deck) in die Hand nimmst, dann wirst du wissen, welches davon das Richtige für dich ist, oder? Und du wirst das innerhalb von zehn Sekunden wissen."
Auch interessant: Steam Deck: Handheld soll die gesamte Steam-Bibliothek abspielen können
Am Ende kommt es aber immer auf die persönliche Präferenz eines jeden Einzelnen an, für welches Handheld man sich entscheidet. Im Dezember wird sich zeigen, welches Publikum sich vom Steam Deck angezogen fühlt, wenn es dann veröffentlicht wird.
Quelle: IGN

Je nach Größe des Spiels und Internetleitung kannst du einen Downloadkauf hingegen bereits wenige Minuten oder schlimmstenfalls Stunden später spielen... noch lange bevor der Postbote klingelt.
Besonders bei einem mobil genutzten Gerät finde ich es lästig, neben dem Handheld auf Reisen noch Dutzende kleine Spiel-Module mitzuschleppen die verloren gehen können, gestohlen werden können und beschädigt werden können.
Bei Handhelds bevorzuge ich schon seit Vita und 3DS digitale Versionen, bei der Switch auch.
Die Module kaufe ich nur noch bei Spielen, die ich evtl. wieder verkaufen möchte oder wenn sie deutlich günstiger als die Download-Version sind.
Die Software-Angebote kann man sehr wohl vergleichen.
Ich wollte mir eigentlich noch die Borderlands-Collection und die Assassin's-Creed-Rebel-Collection für die Switch kaufen, wenn sie im Angebot sind, evtl. auch Ori 1 + 2 und Hades. Für unterwegs, auch wenn ich die PC-Versionen bereits habe.
Bei einer "Switch Pro" wären auch noch "The Witcher 3" und die Doom- und Wolfenstein-Spiele in Betracht gekommen, falls diese die flottere Hardware genutzt hätten.
Solche Pläne sind aber erstmal vom Tisch, die vorhandenen PC-Versionen werde ich dann auf dem Steam Deck ausprobieren. Meine BioShock-Collection für die Switch werde ich wohl auch in Kürze wieder verkaufen.
Bei Neuerscheinungen werde ich wohl überwiegend nur noch Exklusivtitel für die Switch kaufen und die Multiplattformtitel für PC (z. B. The Great Attorney, Life is Strange Remastered, Life is Strange: True Colors).
Nur das es eben beides auch mobile Konsolen sind.
Wenn das Ding gut läuft MUSS Nintendo ne Pro raushauen.