Steam Deck: Teardowns zeigen AMDs Custom-APU mit RDNA2-GPU
Valve hat das Embargo für erste Tests des Handheld-PCs Steam Deck aufgehoben und dank Demontagen gibt es auch Einblicke in das Hardware-Innere.
Anfang dieser Woche hatten die beiden bekannten Hardware-Kanäle "Linus Tech Tips" und "Gamers Nexus" auf YouTube die Gelegenheit, ihre erhaltenen Testmuster des Steam Deck zu zerlegen und so auch für die Öffentlichkeit einen Blick ins Innere zu werfen. Dadurch gibt es auch Eindrücke zu der von AMD für Valve angepassten "Van Gogh"-APU, die in der Custom-Version für das Steam Deck den Codenamen "Aerith" trägt.
Der Custom-Chip trägt ein großes Logo mit Valve und "Powered by AMD" als Schriftzug und ist mit reichlich Wärmeleitpaste bedeckt, um die gesamte Fläche zu bedecken. Bei dem maßgeschneiderten 7-nm-Design auf Basis der CPU-Architektur "Zen 2" und AMDs "RDNA2"-Grafikarchitektur handelt es sich in der Tat auch um die erste RDNA2-APU, die weit vor der aktuellen Ryzen-6000-Mobilreihe mit dem Codenamen "Rembrandt" angekündigt wurde, wie Videocardz.com anmerkt.
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Zwar gibt es bereits einige Handheld-PCs anderer Hersteller auf Basis von Zen 2, aber bisher verfügte keine über eine RDNA2-GPU, was angesichts der bisher verwendeten und alternden "Vega"-Grafikprozessoren einen deutlichen Leistungszuwachs versprechen sollte. Dementsprechend wird das Steam Deck nun auch speziell mit dem ebenfalls bekannten Handheld von Hersteller AyaNeo verglichen, der zwar auch auf Zen 2, aber eben auf eine Vega-GPU setzt.
AyaNeo setzt zudem trotz kleiner Abmessungen im Vergleich zum Steam Deck auf einen viel größeren Kühlkörper für den Chip, da die hier verwendeten "Cezanne"- und "Barcelo"-APUs mit 10 bis 25 Watt arbeiten, während beim Steam-Deck-Chip 4 bis 15 Watt anfallen. Derweil gestaltet sich der gesamte Teardown-Prozess, wie von Valve in Aussicht gestellt, als kompliziert und erfordert viel Erfahrung oder Mut. So ist beispielsweise der Akku mit dem Gehäuse verklebt.
Die endgültige Version des Steam Deck hat unterdessen eine andere Platinenfarbe als das Muster, das Valve für seinen eigenen offiziellen Teardown verwendet hat. Abgesehen davon soll es aber keine wesentlichen Änderungen am Design geben, was für einen dahingehend abgeschlossenen Produktionsstand steht.
Die Markteinführung ist für den 25. Februar angesetzt, wobei zunächst Vorbesteller beginnend bedient werden. Preislich bewegt sich der Handheld-PC je nach Speicherausstattung und Zubehör zwischen 419 Euro und 679 Euro, was günstiger als die Konkurrenz ist, etwa bei AyaNeo Next (1.315 US-Dollar) und OneXPlayer (1.059 US-Dollar).

Ich hatte eigentlich auch angenommen, dass soetwas von einer Fachredaktion wie PCGH aufgegriffen und behandelt wird, aber wenn beim Verfassen der News der vermeintliche "Fakt", dass der Akku 91°C heiß wird, nicht auffällt, dieser durchgewunken und trotz Hinweis nicht korrigiert wird, muss man sich halt selber auf Spurensuche begeben.
Klevere Kerlchen
War ja nur die erste wichtige Spielfigur ingame, Die gestorben ist (FF7)!
Nicht das die APUs auch von Sephirot umgenietet werden!
Gruß Yojinbo
°hachz... wie will man das vergessen ^^
(ich hoffe ja inständigst, dass sie beim remake nur das kampfsystem und die bescheuerte kamerasteuerung verhunzt haben und ich mich irgendwann mal damit abgefunden habe. ^^)
ok, war das letzte mal OT hier. vielleicht.
Ganz anders als an das SteamDeck. Daran hab ich mal so gar kein Interesse. An der verbauten APU allerdings schon. Cool was inzwischen möglich ist und schön das AMD mit den APUs weiter gemacht hat.