Steam Pal: Berichte um Switch-artige Handheld-Konsole von Valve
Berichten nach arbeitet Valve an einer eigenen Spielekonsole namens Steam Pal. Es soll sich um eine Handheld-Konsole handeln, Nintendos Switch nicht unähnlich. Ein Konkurrent zur Playstation 5 und Xbox Series X sei folglich nicht zu erwarten.
Valve arbeitet angeblich an einer eigenen Spielekonsole, wie unter anderem Ars Technica berichtet. Bestätigt habe es Valve mehr oder weniger selbst. So wurde just ein Gerät namens "Steam Pal" im Code des hauseigenen Launchers entdeckt. Der Code stehe in Verbindung zum "Neptune Optimized Games"-String, den man vergangenen September bereits im Steam-Code fand. Damals ging man noch davon aus, dass ein neuer Controller dahinter steckt.
Der "Steam Pal", wobei es sich wohl um keinen endgültigen Namen handelt, sei ein All-in-One-PC nach Art von Nintendos Switch, vermutlich aber ohne etwas Vergleichbares wie die "Joy-Cons". Der SoC stammt laut Bericht entweder von AMD oder Intel - weniger wahrscheinlich sei ein Prozessor von Nvidia. Einer der Prototypen falle deutlich breiter als Nintendos Switch aus, um eine Reihe von Steuerungsoptionen unterzubringen. Neben den üblichen Controller-Tasten und -Triggern soll Valve auch ein Touchpad verbauen, jedoch in einer kleineren Ausführung als noch auf dem Steam-Controller. Das Display sei, so der Bericht, berührungsempfindlich.
Auch heißt es, dass man den "Steam Pal" mittels USB-Typ-C mit größeren Displays verbinden kann. Während zur Hardware-Ausstattung noch keine Details vorliegen, kommt angeblich Linux als Betriebssystem zum Einsatz - passend zu Valves Bestreben, möglichst viele Spiele auf besagtem OS lauffähig zu machen.
Steam-Konsole: Vorstellung Ende 2021?
Den Kostenpunkt kennen die Kollegen von Ars Technica nicht. Es könne sein, so der Bericht, dass man einen ähnlichen Preis wie Nintendo bei der Switch anstrebt, die offiziell 299 US-Dollar kostet. Allerdings könnte die aktuelle Chipknappheit Valve dabei einen Strich durch die Rechnung machen. Valve verfüge andererseits über genug Mittel, um die Konsole unter den Herstellungskosten feilzubieten. Entgangene Einnahmen würden in dem Fall über den Content wieder eingespielt.
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Offen bleibt überdies, wann Valve die mutmaßliche Handheld-Konsole veröffentlicht. Möglicherweise hatte Valve-Chef Gabe Newell das bereits Anfang des Monats auf einem Panel angedeutet. Auf die Frage, ob es Pläne gäbe, Steam-Spiele auf Konsolen zu portieren, sagte Newell: "Ihr werdet bis Jahresende eine bessere Vorstellung davon bekommen ... und es wird nicht die Antwort sein, die ihr erwartet."
Quelle: Ars Technica

Valve wird hierfür wohl ein paar Steamspiele anpassen und das war es. Dann darf man mehrere hundert € hinblättern, um seine PC Spiele, mehr schlecht als recht, auch mobil zocken zu können und damit wird es wohl ein Flop.
Dazu kommt, dass Steam Pal mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch als Steam Link Client nutzbar sein würde. Du hast da einen kompletten Steam Client drauf, mit den ganzen Features.
Nintendo hat ein paar extrem starke Marken. Das sollte natürlich niemand unterschätzen. Aber ehrlich gesagt, war es das dann auch. Davon abgesehen haben sie nur noch ihre Hardware, die gut aber auch nicht überragend ist. Sie besetzen sehr geschickt eine Nische. Doch ihr Shop und das ganze Ökosystem sind dabei so lala. Vielleicht ganz nett für (kleine) Kinder, aber überhaupt kein Vergleich zu Steam.
Als größten Knackpunkt sehe ich, dass x86 mobil bisher keinerlei Rolle spielt. Dort gegen ARM anzutreten ist mal sportlich. Ich drücke Valve die Daumen, denn die x86-Plattform gerät durch die Mobilen zunehmend ins Hintertreffen. Wird mal Zeit, dass da jemand ein Ausrufezeichen setzt. Vielleicht gelingt dies mit den neuen AMD-SOCs.
RDNA2 wird gegenüber Vega eine deutlich gesteigerte Effizienz bieten, LPDDR5 wird die Bandbreite liefern und wenn man SMT weglässt, kommt der Zen2-CPU-Part sprichwörtlich mit einer Handvoll Watt aus:
CPU: AMD Ryzen 5 PRO 4650G (SMT deaktiviert)
MB: ASUS ROG Strix B550-I Gaming (BIOS 1401)
RAM: 2 x 32GB Micron DDR4-3200 ECC CL22 1.2V
GPU: Integrierte GPU (AMD Radeon Graphics)
SSD: Samsung SSD 980 PRO 1TB (M.2 PCIe 4.0 x4 @ 3.0 x4)
Lukü: Noctua NH-U12S (1 x Noctua 120mm PWM)
Fans: 1 x Noctua 120mm PWM (Gehäuse)
PSU: Seasonic Prime TX-650
OS: Windows 10 Pro (Version 20H2)
Chipsatz-Treiber: Chipset Software 2.13.27.501
Grafik-Treber: Adrenalin 2020 Edition 21.3.1
Sound-Treiber: Microsoft 10.0.19041.264
System-Idle: <9 Watt
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Mal kurz von AMD einen Laptopchip als Konsole etikettieren reicht nicht um mit einem für Spiele optimierten Chip mitzuhalten.