Steam Deck: Valve will keine Preiserhöhungen, aber möglicherweise eine High-End-Version
Gegenüber IGN hat Valve-Chef Gabe Newell bestätigt, dass das Steam Deck nicht teurer werden soll. Dafür wären aber eine teurere High-End-Version oder ein Nachfolger denkbar.
Diese Woche hat Valve endlich die lange angekündigte Handheld-Konsole Steam Deck auf den Markt gebracht, mit der man die meisten Steam-Spiele unterwegs spielen können soll. Dafür hat Valve viel Arbeit in die Software Proton gesteckt, mit der für Windows entwickelte Spiele auch auf Linux lauffähig gemacht werden können. Doch nicht nur die Software, auch die Hardware des Steam Deck ist auffällig.
Der Preis bleibt gleich
Im Inneren der Konsole arbeitet eine Custom-APU von AMD, die vier Zen-2-Kerne mit 512 RDNA2-Shadern und 16 GB LPDDR5-Speicher kombiniert. Je nach Variante kostet das Steam Deck dabei 419 Euro (64 GB), 549 Euro (256 GB) oder 679 Euro (512 GB). Damit erhält man erstaunlich viel Leistung / Ausstattung pro Euro, und entgegen aktueller Probleme wie etwa dem globalen Chipmangel soll auch so bleiben. Gabe Newell, der CEO von Valve, hat gegenüber IGN bestätigt, dass derzeit keine Preiserhöhungen für das Steam Deck geplant sind.
Denkbar ist aber offenbar eine schnellere "High-End"-Version des Steam Deck. Laut Newell hat sich die teuerste Konfiguration des Steam Deck besonders gut verkauft, was dafür spricht, dass es auch für noch teurere Modelle eine Nachfrage gibt. Bei Valve gibt es deshalb angeblich auch schon erste Überlegungen über ein entsprechendes Modell. Eine Bestätigung für Arbeiten an einem Steam Deck Pro gab es von Newell aber nicht.
Passend zum Thema: Steam Deck in Tests: Noch nicht bereit?
Dafür hat sich Newell gegenüber IGN aber explizit die Möglichkeit offen gehalten, mit der Zeit neuere Varianten des Steam Deck herauszubringen. Dabei verweist er auf die ständige Entwicklung im PC-Markt, die immer mehr Möglichkeiten bietet. Passend dazu dürfte bei AMD dieses Jahr der Wechsel auf Zen 4, RDNA3 und die 5-nm-Fertigung folgen. Falls Valve im Steam Deck einen Erfolg sieht, gibt es für zukünftige Hardware-Upgrade somit mehr als genug Spielraum.
Quelle: IGN


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und bei den anderen handheldherstellern sieht man ja auch, dass die ständing neue versionen rausbringen.
aya neo NEXT
gpd win 3
markt scheint auf jeden fall vorhanden zu sein, also eigentlich nur logisch, dass valve da weitermachen wird
Das rechnet sich vorne und hinten nicht; ein komplettes "Steamdeck 2" wäre dank der größeren Stückzahlen für Endkunden billiger als eine Nachrüstlösung.
Vielleicht kann man in 2 Jahren ein leistungsfähigeres Motherboard kaufen, austauschen - fertig. Gleiches gilt für das Display. Wenn ich mir den Drittherstellermarkt von Gameboy DMG01 - Advance SP Displays ansehe, kann ich mir vorstellen, dass auch jemand auf die Idee kommt, ein OLED Display für das Deck anzubieten.
Ideal wäre es natürlich, wenn Valve das selbst in die Hand nimmt und in Zukunft besagte Upgrades anbieten würde.