Steam Deck: Framerate-Limiter soll erhebliches Latenzproblem haben
Valve hat seinem Handheld Steam Deck eine Option hinzugefügt, um die Framerate zu limitieren und so einen Kompromiss zwischen flüssigem Spiel und längerer Akkulaufzeit zu finden. Nutzer auf Reddit berichten nun aber davon, dass diese Option einen großen Nachteil mit sich bringt. Durch die Limitierung soll es eine erhebliche Eingangslatenz geben.
Das Steam Deck ist Valves neuer Handheld, mit dem die Titel aus der eigenen Steam-Bibliothek auch unterwegs gespielt werden können. Das Gerät ist offiziell seit dem 25. Februar auf dem Markt und die Entwickler arbeiten weiter daran, die Konsole zu verbessern. Dazu wurde dem Steam Deck unter anderem eine Option hinzugefügt, um die Framerate zu limitieren. Dies soll den Akku schonen, der je nach Spiel etwa zwei bis fünf Stunden halten soll.
Längere Akkulaufzeit bei erheblicher Input-Latenz?
Auf Reddit berichtete der Nutzer Dacvak nun davon, dass das Aktivieren des Framerate-Limiters im Performance-Menü des Steam Decks eine ungeheure Menge an Eingangslatenz hinzufügt. Laut seinem Test würde sich die Zeit, die zwischen der Benutzereingabe und dem tatsächlichen Effekt im Spiel vergeht, effektiv etwa vervierfachen. Mit dem neuen 40-Hertz-Aktualisierungsmodus ohne Framerate-Cap können Benutzer mit einer Eingabeverzögerung von etwa 34 Millisekunden rechnen. Bei 40 Hertz und 40 Bildern pro Sekunde steigt die Verzögerung auf 120 Millisekunden. Bei 40 Hertz und 20 Bildern pro Sekunde liegt die Eingabeverzögerung sogar bei satten 232 Millisekunden.
Auch nach der Veröffentlichung des Steam Decks arbeiten die Entwickler weiter an seiner Verbesserung. Ein kürzlich erfolgtes Update für das Gerät brachte etwa einen Sperrbildschirm und verbesserte Achievements. Derzeit wird das Steam Deck von einem Lüfterproblem heimgesucht. Einige Besitzer des Steam Deck versuchten das laute Lüftergeräusch selbst zu lösen und setzten dafür Isolierband ein.
