Steam Controller: Valve will für Nachschub sorgen und stellt CAD-Daten zur Verfügung
Der Steam Controller war kurz nach Verkaufsstart ausverkauft und Valve arbeitet an neuem Nachschub. Derweil sollen bereitgestellte CAD-Daten die Tür für das Community-Modding öffnen.
Der neue Steam Controller hat einen ungewöhnlich turbulenten Marktstart hingelegt. Kurz nach Veröffentlichung war das Eingabegerät bereits vergriffen, deshalb reagiert Valve mit ersten Maßnahmen und kündigt weiteren Nachschub an. Außerdem möchte das Unternehmen das Eingabegerät stärker für die Community öffnen.
Heißbegehrt und nicht lieferbar
Bereits 30 Minuten nach Verkaufsstart war der Controller nicht mehr erhältlich. Valve selbst räumt ein, dass die Nachfrage deutlich unterschätzt wurde. In einer Stellungnahme heißt es sinngemäß, dass man bedaure, nicht alle Interessenten bedienen zu können. Gleichzeitig arbeite man daran, die Lagerbestände schnell wieder aufzufüllen. Ein konkreter Termin für neue Lieferungen steht jedoch noch aus.
Die hohe Nachfrage hatte unmittelbare Folgen: Neben überlasteten Servern tauchten kurz nach Verkaufsstart erste Angebote auf Zweitmarktplattformen wie Ebay auf, bei denen deutlich höhere Preise verlangt werden. Dieses Verhalten ist bei stark limitierten Hardware-Releases nicht ungewöhnlich, zeigt jedoch erneut die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage auf.
Ebenfalls spannend: GTA 6 für 80 US-Dollar: "Zum Wohle der Branche"?
Das sogenannte "Scalping" entwickelt sich zunehmend zum Ärgernis für Konsumenten und bleibt zugleich ein lohnendes Geschäft für den Weiterverkauf mit Aufschlag, denn offenbar gibt es weltweit genügend Spieler, die bereit sind, fast das Dreifache für ein vergriffenes Produkt auszugeben.
Valve stellt die CAD-Daten des Controllers zur Verfügung
Interessant ist zudem ein zweiter Schritt von Valve, der über die reine Verfügbarkeit hinausgeht. Das Unternehmen stellt CAD-Daten des Controllers zur Verfügung und ermöglicht damit gezielte Anpassungen durch die Community. Modding spielte bereits beim Vorgängermodell eine Rolle und dadurch wird dieser Ansatz jetzt offiziell unterstützt. Nutzer können Gehäuse verändern oder eigene Erweiterungen entwickeln, was insbesondere für Enthusiasten und Bastler relevant sein dürfte.
Diese Öffnung könnte langfristig die Lebensdauer des Produkts erhöhen und eine engagierte Community fördern. Gleichzeitig unterstreicht Valve damit seinen Ansatz, Hardware nicht als abgeschlossenes System zu betrachten, sondern als Plattform mit Entwicklungsspielraum. Wie schnell der Steam Controller wieder verfügbar sein wird, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass der Marktstart sowohl die hohe Nachfrage als auch das Interesse an alternativen Eingabekonzepten bestätigt hat.
Mitmachen und kommentieren:
Wer trägt Ihrer Meinung nach die Hauptschuld für das Problem mit den Scalpern? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Sollten Sie noch keinen Extreme-Account haben, laden wir Sie zu einer Registrierung im Forum ein. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie gerne PCGH bei 🔈 Youtube oder 💬 Whatsapp und erhalten Sie Neuigkeiten zu Grafikkarten, CPUs und Gaming direkt in Ihrem Feed.
Quelle: via Game Developer

Möchtest Du vor einem Kauf vielleicht erst von einem SOKO geflizt werden? Ein polizeiliches Führungszeugnis abgeben müssen? Ein peinliches Verhör über Dich ergehen lassen müssen?
Entwickeln sich Scalpler, sofort nachproduzieren.