Starfield fordert GPU: RTX 3080 mit 30 Fps - Hardware beim Ersteindruck am Limit
Dank unserer Kollegen der PC Games, die bereits viele Stunden fremde Welten erkunden konnten, hatten wir die Gelegenheit, kollegial etwas Spielzeit gegen Hardware-Fachkenntnis sowie Erfahrungen auszutauschen. Die Anforderungen an die GPU sind dabei ausgesprochen hoch.
In diesem Artikel
Starfield ist eine merkliche Evolution des Bethesda-Rollenspiels, tatsächlich fehlerarm und läuft auf sehr potenter Hardware ohne störende Ruckler. Die Anforderungen insbesondere an die Grafikkarte sind jedoch ausgesprochen hoch.
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Leider haben wir - wie eine ganze Reihe weiterer Redaktionen - für unsere Berichterstattung über Starfield keinen Vorabzugang erhalten. Mit umfänglichen Messungen, ausführlichen Performance-Analysen, nützlichen Tuning-Tipps oder auch nur Erfahrungen mit unterschiedlichen Hardware-Konstellationen können wir zu diesem Zeitpunkt daher nicht dienen. Den kompleten Test der werten PCG-Kollegen können wir Ihnen allerdings bereits vollumfänglich empfehlen.
Quelle: Bethesda
Viel Zeit konnten wir bisher nicht mit Bethesdas neuem Sternenwerk verbringen. Die Kollegen der PC Games eilen da zur Rettung. Im Rahmen unseres Ersteindrucks konnten wir bei der Schwesterredaktion anspielen und Impressionen sowie erste Daten sammeln. Unser vollständiger Technik-Test samt gewohnten Benchmarks und Co. folgt daher noch!
Damit wir - und auch Sie, liebe Leser - dennoch nicht leer ausgehen, haben wir die Dinge selbst in die Hand genommen und schlicht für einige Stunden den Test-Rechner der Kollegen der PC Games gekapert. Um der freibeuterischen Tat zusätzliches Gehalt zu verleihen und obendrein gemeinschaftlichen Wert zu schöpfen, haben wir uns außerdem ausführlich mit den Kollegen ausgetauscht, viele Dutzend Stunden umfassende Gameplay-Erfahrungen gegen langjähriges technisches Know-How eingetauscht. Felix Schütz, einer der Starfield-Tester der PC Games, hat bereits deutlich über 80 Stunden in Starfield investiert und kam uns bei dem fruchtbaren Handel sehr entgegen. Der angekündigte Day-1-Patch ist bereits in die Testversion der PC Games eingeflossen.
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Technischer Ersteindruck
Während sich nach dem Besuch auf der Gamescom und der steigenden Anzahl Unreal-Engine-5-Titel langsam abzeichnet, dass sich die alte Generation dem Ende neigt und Titel, die ausschließlich auf die bereits beinahe drei Jahre alte "Next-Gen"-Hardware von Playstation 5 und Xbox Series X/S bauen, auch auf dem PC die Hardware-Anforderungen nach oben schrauben werden, sind Microsoft und Bethesda längst weiter und entführen uns mit Starfield in die Next-Gen-Zukunft. Halten Sie sich fest, wir können nahezu garantieren, es geht hoch hinaus!
Quelle: PC Games
Während des Testens sind die Kollegen der PC Games außergewöhnlich selten auf Fehler gestoßen, von Abstürzen blieben alle Tester nahezu verschont (nur wir haben mit unseren Mess-Tools und etwas grober Handhabung einmalig einen Crash provozieren können).
Bevor wir zu den ersten Performance-Eindrücken kommen, möchten wir Ihnen allerdings einige sehr positive Punkte schildern: Starfield ist tatsächlich nahezu bugfrei. Sehr erfreulich ist außerdem, dass Starfield geschmeidig und ohne störende Ruckler läuft. Selbst während das Spiel im Hintergrund sehr viel Streamen muss. Etwa wenn Sie sich von einer Planeten-Oberfläche in das Raumschiff, von dort in den Orbit und durchs All zur nächsten Station des Abenteuers begeben, wird das Spiel von keinen merklichen Stockern, Rucklern oder Hängern unterbrochen - potente Hardware und eine flinke SSD vorausgesetzt.
Dabei werden die CPU-Kerne sehr effizient ausgelastet. Bei dem im Testrechner der PC Games verbauten Ryzen 7 5800X werden alle 8 Kerne gleichmäßig und stark belastet. Der Prozessor wird also sehr effizient ausgeschöpft, um das Weltraum-Rollenspiel flüssig und - zumeist - frei von merklichen Ladevorgängen darzustellen. Die Übergänge von Städten zum offenen Umland sind nun ebenfalls fließend. Ladeanzeigen, wie etwa noch 2011 in Skyrim (wenn Sie eine Stadt betreten oder verlassen), sind also seltener. Neben der Schnellreise, wo ein kurzes Einblenden des Ladebildschirms ein verschmerzbarer Umstand ist, kommt es auch beim Betreten einiger Gebäude zu Ladeunterbrechungen. Dies ist etwas ärgerlich und immersionsstörend.
Generell macht das Erkunden und Bereisen der unterschiedlichen Welten und Umgebungen in Starfield aber viel Laune und auch optisch einiges her. Abwechslungsreichtum ist gegeben und selbst eher karge Planeten gefallen mit hohem Detailgrad, mächtiger Weitsicht und schicker Beleuchtung. Feiner atmosphärischer Bodennebel verhängt zerklüftete Canyons unter funkelndem Sternenhimmel, knackige Bodentexturen und feinmaschige Polygonnetze veredeln die fremden Landschaften. Auf Waldplaneten wiegt sich dichte Vegetation im außerirdischen Gewittersturm, Innenräume sind mit vielen feinen Details ausstaffiert und sehr ansehnlich ausgeleuchtet, inklusive (wohl zumindest zu Teilen vorberechnete) Bounce-Light. Die Framerate kann komplett freigeschaltet werden, DirectX 12 und Upsampling sind Standard. Verglichen mit früheren Bethesda-Rollenspielen ist Starfield ein großer technischer Sprung. Und insbesondere Microsoft war offenbar sehr darauf bedacht, dass Starfield ein technisch sehr sauberer Titel wird. Auch auf der Xbox Series X läuft das Sci-Fi-Rollenspiel proper und geschmeidig. Allerdings auch nur mit 30 Fps. Womit wir zum Eingemachten kommen.
Die Grafikkarte fleht um Gnade
Nach Ankündigung des 30-Fps-Locks für Starfield erblühten eine Vielzahl Gerüchte und Überlegungen, dass die CPUs der Daddelkisten sowie die unter Spielern sämtlicher Couleur bislang nicht direkt als effizient verschriehene Creation-Engine Grund für die niedrigen Bildraten darstellen könnten. Wir können an dieser Stelle Entwarnung geben. Die Prozessorauslastung von Starfield wirkt tatsächlich ausgesprochen gut, mit dem PC-Games-Testrechner - Ryzen 7 5800X, 2x 16 GiByte RAM und RTX 3080 - gerieten wir selbst in Full HD und in prozessorlastigen Stadtumgebungen mit vielen NPCs nicht ins CPU-Limit. Der einzige Umstand, in dem während unseres Anstestens die CPU-Performance in den Vordergrund trat, war auf der grafisch wenig anspruchsvollen Sternenkarte, bei Bildraten jenseits von 150 Fps.
Quelle: PC Games
In Städten liegt die Last zwar verstärkt auf der CPU, der Ryzen 7 5800X war indes ohne Weiteres in der Lage, saubere 60 Fps auch in den Prozessor-lastigsten Umgebungen zu halten, die wir mithilfe der Spielstände der PC Games erkundet haben.
Fps-Massaker mit der RTX 3080
Der Prozessor ist nicht das Nadelöhr des Testsystems, es ist die Grafikkarte. Starfield stellt extrem hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der GPU. Diese sind mindestens vergleichbar mit aktuellen Spielen mit Unreal Engine 5. Auch ein Cyberpunk - allerdings ohne Overdrive-Pathtracing - ist nicht wesentlich anspruchsvoller. Spätestens Starfield läutet merklich die nächste Generation von Grafikkarten ein. Die im PC-Games-Testrechner verbaute RTX 3080 (immerhin das Oberklasse-Modell der letzten Nvidia-Grafikkarten-Reihe) liefert mit maximalen Details in anspruchsvollen Umgebungen kaum mehr als 30 Fps. In Full HD!
Um auch auf dem bewaldeten Planet Jemison (es ist die anspruchsvollste Umgebung, die wir während unseres kurzen Anspielens aufstöbern konnten, allerdings nicht um Längen) und der RTX 3080 eine etwas bessere Performance zu erzielen, begeben wir uns ins Grafikmenü. Hier bieten sich seine Reihe von Optionen an, mit denen primär die Grafiklast reduziert werden kann. Zu den effektivsten Reglern zählt die Auflösung respektive das Upsampling. Starfield stellt Ihnen für Letzteres neben CAS AMDs Temporal-Upsampling FSR 2 zur Verfügung. Etwas irritierend: Die bislang im Rahmen von Upsampling-Verfahren inklusive Nvidias DLSS und Intels XeSS bekannten Einstellungsstufen wie "Qualität", "Ausgewogen" oder "Leistung" fehlen, einzig eine Auflösungsskalierung steht zur Verfügung. Auf der zweiten Seite gehts weiter!



Ich mein, was muss kommen, wo 100mb Cache Probleme kriegen tät? Des gibts net.
Ich möchte nicht, dass ihr denkt, ich sei ein AMD Kasper. Bin i net. I always neutral.
Ich mein, was muss kommen, wo 100mb Cache Probleme kriegen tät? Des gibts net.
Ich möchte nicht, dass ihr denkt, ich sei ein AMD Kasper. Bin i net. I always neutral.
Dann warte ich noch einen vollen Test der GPUs ab und entscheide dann mal, ob ich mir was neues zulege. So langsam wirds eng. Falls es mal wieder schlechte Optimierung ist, dann bleib ich meiner 2080 aber sicher noch treu.
Nur ein Beispiel: Das Texturenset gibts nur in 2k Qualität. Für HD Auflösungen völliger Unsinn. 1k Qualität würde keinen sichtbaren Unterschied ergeben.