Ehemaliger Skyrim-Lead: Starfield zwar ein gutes Spiel, aber nicht das, was Spieler erwartet haben
Ein ehemaliger Chef-Entwickler von Skyrim hat sich zum Scheitern von Starfield geäußert und dabei die Erwartungen der Fans hervorgehoben. Seiner Meinung nach war das Spiel nicht das, was die Community sich davon erhofft habe.
Bruce Nesmith, seinerzeit Lead Designer von The Elder Scrolls 5: Skyrim, hat eine klare Meinung dazu, warum Bethesdas Sci-Fi-Rollenspiel Starfield eine Enttäuschung wurde. Der Entwickler, der vor seinem Weggang bei Bethesda ebenfalls an Starfield gearbeitet hat, führt die Probleme des Titels vor allem auf die Erwartungen der Fans zurück.
Ex-Entwickler: "Starfield ist an den Erwartungen der Spieler gescheitert"
Die Entwicklung von Games sei immer auch ein Spiel mit Erwartungen, konstatierte Nesmith. Im Interview mit der Redaktion von PressboxPR erklärte er, Bethesda selbst befinde sich aktuell in einer schwierigen Position. Konkret sagte er:
"Ich mag den Ausdruck des Spiels mit den Erwartungen, und ich habe dieses Spiel selbst mehr als eine Dekade gespielt. Bethesda befindet sich in der ungünstigen Lage, dass sie sich mit Erwartungen konfrontiert sehen, die sie nicht erfüllen können. Mit Erwartungen umzugehen ist die eine Sache, um die sich eine gute Marketing-Abteilung kümmern muss.
Schauen wir uns Starfield an. Gehen wir davon aus, ein neues Studio hätte Starfield veröffentlicht. [Dann wäre es das nächste große Ding gewesen.] Aber weil es von Bethesda veröffentlicht wurde, waren die Erwartungen so viel höher, dass die Leute es anders gesehen haben. Starfield ist ein gutes Spiel. Es ist ein sehr gutes Spiel. Es ist bloß nicht das Spiel, das die Leute sich erhofft haben."
Bethesda ist mit Starfield also an den Erwartungen der Spieler gescheitert. Fallout 5 und The Elder Scrolls 6 droht ein ähnliches Schicksal, weshalb Nesmith der Meinung ist, beide Spiele müssten den Fans die Möglichkeit geben, Einfluss auf das Geschehen zu nehmen, um Erfolg zu haben. Ob und wie das Team bei Bethesda diese Forderung umsetzen wird, steht noch in den Sternen, denn bislang gibt es zu TES6 und Fallout 5 praktisch keine Informationen.
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Quelle: Bruce Nesmith im Interview mit PressboxPR (via Gamingbolt)

BTW "nicht schlecht" heißt nicht gleichzeitig "gut". Mir sagt deine Aussage eher wie Mid das Game ist und damit vergessbar und nicht der Rede wert. Lohnt sich also nicht einmal darüber aufzuregen, wenn nicht die ganze Vorgeschichte daran haften würde. Wäre das Spiel also nicht von Bethesda released worden dann gäbe es in der Tat nicht diesen ganzen Aufschrei. Die Leute hätten es einfach abgehakt und auf ewig vergessen. Ist aber auch egal. Die Zahlen und die Community geben mir Recht und ich gebe ihnen Recht. Ganz egal wie häufig sich noch ein Bethesda-Vorzeige-Männchen bei irgendwelchen Interviews oder auf Social Media meldet.
Ich könnte weiter und weiter machen aber ich denke man sollte verstehen, dass das alles objektiv schlechte Umsetzungen seitens Bethesda sind und das NICHTS mit den Erwartungen der Spieler zu tun hat. Oder darf man mittlerweile nicht mal mehr zusammenhängende Systeme, eine gute/gut erzählte Story und eine ECHTE manigfaltige Auswahl bei den Gesprächsoptionen erwarten? Das sind Dinge die ein Spiel objektiv gut machen. Andernfalls kann man sich auch alles davon sparen und daraus einen linearen Shooter machen, denn anders kann man Starfield sich wirklich nicht geben, denn sonst stößt man auf all diese Unzulänglichkeiten.
Und da haben wir es. Hater sind schuld. Nicht die Menschen die objetiv und sachlich das Spiel bewertet und es für nicht gut befunden haben. Es können ja nur Hater sein. Nein, die Fans / die Community / die Gamer sind nicht schuld. Ganz im Gegenteil, denn genau diese haben Bethesda so verdammt vieles durchgehen lassen. Und das möchte ich nochmals wiederholen, SO VERDAMMT VIELES. Wie [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] bereits angerissen hat, sind die Fallout und TES Reihen unter Bethesda zunehmend "schlechter" geworden, was ich freundlich als zunehmend Mainstream bezeichne. Die Spielreihen haben von Release zu Release mehr und mehr an ihrerer RPG Identität verloren. Ich kann verstehen, dass das sicher eine Entscheidung auf finanzieller Basis war und der Erfolg der Spiele dieser Entscheidung Recht gibt aber wenn man mal in den Untiefen des Internet wühlt, trifft man immer wieder auf Fans der ersten Spiele die einem sachlich und objektiv erklären was alles von Titel zu Titel an RPG Elementen verloren gegangen ist und was sonst noch qualitativ nachgelassen hat. Dieser konstante qualitative Fall der Spiele wurde Bethesda verziehen, die ewigen ReReReleases wurden Bethesda verziehen, die ewigen Lügen Todds wurden Bethesda verziehen und sogar die Scams die Bethesda mit den Canvas(Polyester)Bags, dem (Billig)Rum in schlechter Plastikflasche und der schimmelbefallene Powerarmor Helm wurden ebenfalls verziehen. Was ich ehrlich gesagt alles nicht verstehe aber das zeigt wie EXTREM leidensfähig diese Community ist. Und dann kam das (mal wieder) in den Himmel gehypte Starfield. Todd war diesmal vorsichtiger und geschickter mit seinen Lügen. Einfach sämtliche Footage weglassen, dass die Schwächen des Games instant zeigen würde, unter anderem die Ladebildschirme. Aber ich wette, dass das Spiel trotz der Ladebildschirme gut angekommen wäre wenn der Rest gestimmt hätte. Die Community ist ja leidensfähig wie die Historie mit Bethesda beweist. Aber es kam anders. Es hat einfach überall nicht gepasst. Deshalb der extreme Aufschrei. Es hat endlich gereicht, dass den Leuten der Kragen geplatzt ist.
Um nochmal auf 2.0 zurückzukommen. Es gibt genug Säue da draußen die eine Ahnung haben weil sie es bereits testen durften aber sie stehen alle unter einem NDA. Das einzige was der ein oder andere von sich gegeben hat waren vorsichtige Hypes in Form von "das einige Probleme mit dem Spiel behoben werden aber das man keine Wunder erwarten soll". Für mich heißt dies, dass das Spiel sich verbessert aber die Grundprobleme weiterhin bleiben und mehr habe ich auch von einem 2.0 nicht erwartet. Das Spiel müsste von Grund auf verbessert werden um wirklich gut zu sein was aus meiner Sicht Jahre Entwicklung kosten dürfte und das wird Bethesda/MS sicherlich nicht in Erwägung ziehen. Schade Todd, dein Passionproject ist ein Reinfall geworden. Aber wie bereits oben im Text angerissen war dies auch irgendwo abzusehen; der konstante Qualitätsverfall der Spiele über die Jahre/Jahrzehnte welcher sicherlich durch Missmanagement aber auch durch den Abgang von diversen Teammembern Bethesdas einherkam.
Ich habe meine rosarote Bethesdabrille endlich abgelegt und erwarte nichts mehr von dem Studio. Die jüngste Vergangenheit hat mir endgültig gezeigt wo die Reise hingeht. Dieser in-your-face CreationClub Unsinn den keiner wollte und das einzige was bei Fallout 4 wirklich gepatcht wird...gamebreaking Bugs die reingepatch wurden brauchen Ewigkeiten um wieder rausgepatcht zu werden. Creations die halbherzig dahergerotzt werden und nie sinnvoll gänzlich in das Spiel implementiert werden UND in vielen Fällen auch noch extrem verbugt sind aber hauptsache man verlangt noch unverhältnismäßig viel Kohle dafür....usw
Mich würde nicht wundern wenn Bethesda für Starfield 2.0 zu viel Zeit in irgendwelchen CreationClub Unsinn investiert hat, denn das schien in jüngster Vergangenheit immer der Fokus zu sein. Kassieren anstatt Bugs zu beheben und das Spielerlebnis zu verbessern. Man muss sich einmal überlegen, dass vor nicht all zu langer Zeit erst ein Fan diese 60FPS Hürde aus Fallout rausgemoddet hat und ein riesen Unternehmen wie Bethesda kriegt sowas nicht hin oder lässt sich erst nicht einmal zu so etwas erniedrigen...
Starfield hätte sicher eine Redemptionark auf dem Niveau eines NMS, Cyberpunk oder Witcher 1-3 verdient aber dafür scheint es dem Unternehmen entweder an Talent oder an Interesse zu fehlen. Ich bin mir fast sicher, dass es an beidem liegt.
Ich habe das Spiel ca 70 Stunden gespielt. Und wie gesagt für sich genommen ist es nicht schlecht, es kommt schlicht nicht an die älteren Bethesda spiele ran.
Schon als ich den 1000-Planetenspruch das erste Mal hörte, war mir klar, dass es langweilig werden würde. Und dann gibt es auf jeden Planeten nur einen interessanten Landepunkt. (mehr oder weniger) es gibt keine Klimazonen, keine vereisten Pole, keine Magnetfelder um die Planeten. Dann haben sie auch noch den Begriff "Nasa" für ihr Spiel gebracht.
Was macht die Nasa im Weltraum: sie erforscht. Und was macht Starfield im Weltraum: Es ballert blöd herum und überall stehen Kisten herum mit Loot.
Soll ich jetzt denken, wenn ich tatsächlich auf den Mond fliegen würde oder sonst wohin, fände ich eine Kiste mit nutzlosen Zeug?
Todd sprach von Realismus - realistischer Leere - bekommen haben wir unrealistischen Unsinn. Da kann man sich echt fragen, wer mehr falsche Erwartungen geschürt hat.