Star Citizen: Die Neuigkeiten von der CitizenCon 2025 betreffen Crafting, Instancing und mehr
Chris Roberts und sein Team luden zum Video-Event und mehr als 275.000 folgten dem Aufruf. Was die CitizenCon in diesem Jahr rund um Star Citizen zu bieten hatte, fassen wir hier zusammen.
Die diesjährige "CitizenCon Direct 2955" für das Spiel Star Citizen konzentrierte sich in rund zweieinhalb Stunden auf neue Inhalte und technologische Fortschritte für das Sci-Fi-MMO von Entwickler Chris Roberts und seinem Team bei Cloud Imperium Games. So gab es auf technischer Seite mit dem Genesis-System eine neue Möglichkeit des Renderings von Planetenoberflächen, mit der Biome laut der Entwickler schneller und naturnaher gestaltet werden können. Im Vorfeld war schon klar, dass es kein Update zur Singleplayer-Kampagne Squadron 42 geben wird - daran hat man sich auch gehalten.
Ein zentrales Highlight der Präsentation war die Vorstellung des neuen, abgelegenen Sternensystems Nyx, dem mittlerweile dritten Sternensystem im Spiel. Im Fokus stand hierbei die Raumstation Levski, die als zentraler Hub dient und ursprünglich ein Abbau- und Raffinationsstandort war. Zudem wurden Einblicke in erweiterte PvE-Inhalte gegeben: Künftige Tactical Strike Group-Missionen sollen großangelegte Raumschiffkämpfe mit mehreren Zielen bieten, im neuen Nyx-System soll es zudem Vanduul-Schiffraids geben. Auch Transportmissionen sind geplant.
Für 2026 ist die Einführung eines Instancing-Systems geplant, bei dem nur ausgewählte Spieler eine Instanz wie ein Event oder ein Dungeon betreten und dort eine eigene Geschichte erleben können. Gleichzeitig können damit die Menge an Spielern in diesem Gebiet reduziert und Probleme mit der Skalierung vermieden werden. In Großkampfschiffen wie der Idris und Polaris dürfen schon bald kleine Kampfjäger betankt und mit neuer Munition ausgerüstet werden.
Eine erste Version des neuen Crafting-Systems soll noch Ende 2025 Einzug ins Spiel halten, jedoch vorerst rudimentär sein, und sich auf FPS-Waffen, Rüstungen und ähnliche Ausrüstung konzentrieren - dafür werden Blaupausen benötigt und hochwertigere Materialien sollen zu besseren Gegenständen führen.
Auch neue Raumschiffe wurden vorgestellt, darunter die fertiggestellte Anvil Paladin, ein schweres Kampfschiff, die Esperia Stinger, ein schwerer Jäger basierend auf Vanduul-Technologie, sowie das Grey's Market Shiv, ein aus verschiedenen Teilen zusammengesetztes Schiff mit einem Eimer als Toilette. Neue Waffen im Stil eines Sturmgewehrs und leichten Maschinengewehrs sowie ein behelfsmäßiger Granatwerfer und ein neues Fernglas wurden ebenfalls gezeigt.
Die Fans von Star Citizen scheinen begeistert zu sein, denn ein Blick auf die Finanzierungsstatistiken zeigt, dass am Tage der CitizenCon 2025 fast zwei Millionen an frischen Geldern bei Imperium Cloud Games eingegangen sind. Damit kommt das Spiel durch knapp sechs Millionen Interessenten seit Start auf eine unglaubliche Finanzierungssumme von mehr als 876 Millionen US-Dollar.
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Quelle: via Cloud Imperium Games

Und ja kein Nanite und Co, das gesamte Grundgerüst ist veralte
Bezüglich Cleanheit... Finde nicht, dass Crysis 1-3 und KCD1-2 clean ausschauen. Das hängt aber stark von der Ausgestaltung der Texturen, der genutzten Partikel und der Objektplatzierung ab.
Die Engine bsw. von Horizon Forbidden West wäre technisch überlegen u.a. in der Landschaftsdarstellung und die Assets sind hochwertiger verglichen mit KCD2, aber das Leveldesign lässt die Welt generisch wirken, was viele grafische Vorteile wieder zunichte macht gegenüber KCD, das wiederum mit handwerklichen Problemen wie schwebenden Objekten (auch wegen dem Verzicht auf Tessellation zugunsten performanteren Parallax-Texturen) oder unschönem Assetclipping auffällt.
In Star Citizen ist der Look sehr unterschiedlich, in "New Babba" ist bsw. in der Stadt alles blitzeblank geputzt, weil das dort zur Lore gehört. An anderen Stellen sieht es wieder ganz anders aus.
Die Landschaftsdarstellung bsw. nimmt aber m.M. mittlerweile gewaltige Sprünge, wenn auch das zuletzt Gezeigte noch nicht in der öffentlich zugänglichen Alpha implementiert ist. Wenn man bedenkt, dass einst mal das Ziel war, die Planeten auf Crysis-1-Niveau zu bringen, sind sie da mittlerweile schon massiv drüber hinaus und kein Spiel kann auch nur ansatzweise die Grafikqualität bei gleichzeitig dieser riesigen Fläche bieten.
UE wird dagegen eigentlich erst mit Megalights langsam interessanter, weil die Engine sonst einfach unverhältnismässig viel Performance frisst, aber das kommt mit 5.7 erst in die Beta. Da wird es zudem spannend zu sehen, wie sie hier die Engine zusammen mit CD Project Red voran bringen. Hoffe einfach, dass sie im W4 die Performanceverbesserungen u.a. durch Megalights. neben Voxel-LOD, etc. drin haben werden und auch das Traversal-Stutter dieser früheren Schlauch-Shooter-Engine eliminieren können.
Und ja kein Nanite und Co, das gesamte Grundgerüst ist veraltet
Hab heute das Video von Knebel gesehen, bezüglich dieser Events. Da würde es schon klarer ^^