Take-Two-Chef äußert sich zu Preisen von Borderlands 4 und GTA 6
Der Chef des Publishers Take-Two Interactive spricht über die gestiegenen Verkaufspreise von Spielen. Dabei will CEO Strauss Zelnick "mehr Wert bieten, als wir an Geld verlangen".
Der Preis von 80 Euro für die Standardeditionen von AAA-Titeln entwickelt sich zur neuen Norm. Wenn sogar ein Koop-Spiel wie Borderlands 4, das auch von Take-Two vertrieben wird, mit einem Verkaufspreis von 70 Euro startet, entsteht die Frage, ob GTA 6 an der 100-Euro-Marke kratzen wird. Der Take-Two-Chef Strauss Zelnick äußerte sich nun wenig konkret dazu.
Strauss Zelnick: "Wir hatten schon immer eine variable Preisgestaltung."
Take-Two Interactive ist der Eigentümer der GTA-Macher von Rockstar Games und vertreibt über das Label 2K Games das Borderlands-Franchise. Im Vorfeld des jüngsten Finanzberichts des Unternehmens musste sich CEO Strauss Zelnick gegenüber Variety der Frage stellen, ob das kommende GTA 6 mehr als 80 Euro kosten wird. "Dazu wird es zu gegebener Zeit eine Ankündigung von Rockstar Games geben", antwortete der Take-Two-Chef ausweichend.
Strauss Zelnick sagte allerdings auch, dass Take-Two "schon immer eine variable Preisgestaltung" verwendet habe. Spiele wie Borderlands 4 oder GTA 6 würden zu einem höheren Preis und mit Sondereditionen starten und mit der Zeit günstiger werden, um einen möglichst breiten Markt zu erschließen, was ein Branchenstandard sei. Doch Zelnick glaubt zudem, dass Take-Two sogar mehr als die Konkurrenz leistet, indem er unterstreicht: "Unser Ziel ist es immer, mehr Wert zu bieten, als wir für ein Spiel an Geld verlangen."
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Quelle: Strauss Zelnick (Take-Two Interactive) via Variety

Ist Borderlands 4 in einen guten zustand kaufe ich es, ob 50 oder 80 Euro ist mir dann wurscht, aber erst warte ich die Presse ab.
der nächste punkt ist einfach, für jeden ist es unterschiedlich schwer einen hunni zu beschaffen. dementsprechend sitzt er auch unterschiedlich locker, ganz individuell bei jedem. was mich nur wundert ist das hier in einem forum für pc und spiele fraeaks oft die beschwerde zu lesen ist das 50 euro schon viel wären und gleichzeitig wird sich eine grafikkarte für 3000+euro gekauft, weil man nicht mal ein halbes jahr warten kann. schon schräg ...
1. Leute, die sich für 3000 Euro eine Grafikkarte kaufen, meckern bestimmt nicht über Spielepreise.
2. Der Stundenlohn bei den Entwicklern wird nicht höher, nur weil die Spielepreise steigen. Viel mehr werden Reiche noch reicher.
3. Die endlose Gier der Spieleindustrie ist durch nichts zu rechtfertigen. Die Spiele werden meistens langweiliger, voll mit Mikrotransaktionen, GaaS Scheisse ohne Ende, höhere Spielepreise, Dinos für 80 Euro, Kostüme und Lootboxen für 20 Euro.
Dumme Entscheidungen von Managern und Spieldesignern und Rauswurf von ausführenden Mitarbeitern. Diese Industrie ist einfach vergiftet durch Mammon-Anbeter. GELD GELD GELD ÜBER ALLES.
Wir haben es in der Hand. Ich kaufe kaum noch Spiele zu Release. Lieber später fertig gepatcht für weniger Geld. Nicht weil ich das Geld nicht habe, sondern weil ich für deren mittelmäßige Spiele einfach keine 80 Euro bezahlen möchte. Für 80 Euro bekomme ich fast 1 Jahr Prime Video.
GTA5 habe ich irgendwann für einen 20er gekauft.
Borderlands 3 wurde damals exklusiv zeitlich begrenzt im Epic Store verkauft. Ich kann auch so noch 6 Monate warten und spare sogar Geld noch dabei Take-Two.