PCGH-Plus Label [PLUS] Spiele-Tuning 2026: Mit Tweaks auch ohne neue Top-Hardware zu mehr Fps

Potente Grafikkarten sind teuer und neue Modelle werden in Zukunft wohl nicht günstiger werden. Doch entwickeln sich Spiele weiter, werden sie ansehnlicher und anspruchsvoller. In diesem Artikel zeigen wir, wie Sie mit händischer Optimierung Performance aus nahezu jedem Spiel kitzeln können.

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 Spiele-Tuning 2026: Mit Tweaks auch ohne neue Top-Hardware zu mehr Fps
Quelle: PCGH

Auch in Zeiten hoher Hardwarepreise schreitet die technische Entwicklung voran. Zwar nicht immer in riesigen Schritten, wie sie etwa bei einem Generationswechsel der Spielekonsolen anstehen, doch praktisch jede Iteration, jeder neue Teil einer Spielereihe, jedes Engine-Update und jede technische Neuerung sind Teil einer fortlaufenden Evolution. Selbstredend gelingt es Spiele- und Engine-Entwicklern, vieles zu optimieren: Grafiktechniker entwerfen effizientere Algorithmen oder beseitigen Flaschenhälse. Häufig wird das dadurch gewonnene Potenzial jedoch für neue optische Leckerbissen, zusätzliche Details oder Schmankerl wie Raytracing eingesetzt.

Die Systemanforderungen sinken also in der Regel nicht. Im Gegenteil: Meist steigen sie kontinuierlich, nach dem Wechsel auf eine neue Konsolengeneration mitunter sogar recht drastisch. Spätestens wenn der Support für die ältere Konsolengeneration entfällt, steigen häufig auch auf dem PC die Hardware-Anforderungen. So geschehen etwa bei Forza Horizon 5, das noch die alte Xbox One unterstützte, und Forza Horizon 6, das lediglich die Nachfolgegeneration, die Xbox Series, unterstützt und obendrein Raytracing bietet. Letzteres ist wiederum ein Trend, bei dem der PC viele Jahre tonangebend war und der wegen seiner hohen Leistungskosten lange gehobener Hardware vorbehalten blieb. Spätestens seit die Pro- beziehungsweise X-Modelle der aktuellen Konsolengeneration das Feature regelmäßig anbieten, ist Raytracing jedoch im Mainstream angekommen.

Allgemeines Performance-Tuning

Doch nicht nur Raytracing oder das ebenfalls zunehmend verbreitete Pathtracing erhöhen in aktuellen und kommenden Spielen die Hardware-Anforderungen. Auch feinere Modelle, geschmeidigere Animationen, eine höhere Detaildichte, komplexere Material-Shader, aufwendigere Effekte, verfeinerte Physik, größere Sichtweiten und wachsende Spielewelten lassen die Performance-Kosten steigen. Besonders Grafikkarten und deren Speicher werden durch diese Entwicklung zunehmend belastet. Gleichzeitig lassen sich insbesondere GPUs durch gezielte Detailanpassungen im Grafikmenü meist sehr gut entlasten. Auch kritischer Engpass durch knappen oder gar überlaufenden VRAM kann man häufig mit einigen wenigen gezielten manuellen Anpassungen deutlich entschärfen. In vielen Fällen sind dafür nicht einmal große optische Abstriche nötig.

Forza Horizon 6 mit manuellem Tune (RX 9060 XT, WQHD nativ)
Forza Horizon 6 - Vergleich - 12 - Ultra
Forza Horizon 6 - Vergleich - 12 - Ultra Forza Horizon 6 - Vergleich - 15 - +RT Extrem Forza Horizon 6 - Vergleich - 16 - Radeon Tune

In diesem Artikel untersuchen wir drei Szenarien. Dabei stehen weniger die Grafikkarten selbst im Fokus; auch direkte Gegenüberstellungen und klassische Performance-Vergleiche sind nicht unser primäres Ziel. Vielmehr möchten wir möglichst allgemeingültige Tuning-Ansätze bieten, die Sie auch in anderen und künftig erscheinenden Spielen anwenden können, um die Performance zu erhöhen, die Framerate zu stabilisieren und bei Bedarf den Grafikspeicher zu entlasten. Als Testkandidaten haben wir Forza Horizon 6, Arc Raiders und Pragmata ausgewählt. Bei den Grafikkarten setzen wir auf eine RTX 5070, eine RX 9060 XT sowie eine Arc B580; getestet wird jeweils nativ in WQHD.

Zunächst erheben wir eine Baseline und messen mit maximalen Settings inklusive Ray- und Pathtracing, sofern vorhanden, mit einer Ultra-, Extrem- beziehungsweise Epic-Stufe sowie mit den minimalen Einstellungen. Das liefert Anhaltspunkte dafür, wie viel Performance wir einsparen müssen und wie stark die Bildrate bei reduziertem Detailgrad skaliert. Anschließend wählen wir eine der Grafikkarten aus und untersuchen, wie viel Leistung einzelne Optionen kosten beziehungsweise wie viel Performance ein Verzicht auf diese Optionen bringt.

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Ihre Grafikkarte ist schneller, als das Spiel vermuten lässt – nur die falschen Regler rauben ihr die Luft. PCGH Plus zeigt, warum maximale Details heute oft eine Falle sind, weshalb selbst eine RTX 5070 mit 12 GiByte VRAM ins Straucheln gerät und warum Upsampling nicht jedes Problem löst, sondern Speicherengpässe sogar verschärfen kann. In Forza Horizon 6, Arc Raiders und Pragmata decken wir die wahren Fps-Killer auf! 

Mit konkreten PCGH-Tunings für RTX 5070, RX 9060 XT und Arc B580 holen wir stabile 60 Fps in nativer WQHD-Auflösung heraus – ohne Frame Generation, ohne Blindflug, ohne unnötige Optik-Opfer. Lesen Sie jetzt den ganzen Artikel exklusiv mit PCGH-Plus!

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