Shooter 2025: Viele Comebacks statt eines Highlights - Ein gutes Jahr für Shooter-Fans [Kolumne]
Das Jahr 2025 war ein phänomenales Jahr für Shooter-Fans. Das Genre hatte mehrere neue Releases und trotz einiger Fehler ist viel richtig gemacht worden.
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In der Redaktion stand kürzlich ein Retro-Rechner. Aufgebaut von Raff, natürlich mit Voodoo-Grafik. Als es darum ging, wer Unreal Tournament noch gespielt hat, war ich die Einzige, die sich meldete. Verwunderung inklusive. Der Shooter kam 1999, ich bin von 1997. Trotzdem war das ein paar Jahre später mein Einstieg. Viel zu früh, klar. Aber es war eben so. Die Begeisterung für Shooter kam erst später richtig. Über Call of Duty, Titanfall, Battlefield. Bewegung, Gunplay, Struktur - immer wieder anders, aber immer aus dem gleichen Kern. Ohne Systeme, die sich über das Spiel legen. Und 2025 hat das zurückgebracht. Nicht vollständig, aber in Teilen so klar wie lange nicht mehr. Battlefield 6 war der Auftakt. Klare Rollen, gutes Teamplay, funktionierende Technik. Endlich wieder ein Spiel mit Haltung. Darktide bekam die Kurve. Stabiler Code, bessere Progression, sogar eine Story-Struktur. Nicht perfekt, aber spielbar, rund, belohnend. Helldivers 2 hatte Probleme. Aber das Spielgefühl stimmte. Wenn es lief, dann lief es.
Doom: The Dark Ages setzte auf Nahkampf und Masse statt auf Speed. Es hat nicht jeden abgeholt, war aber mutiger als vieles andere. The Finals überzeugte mit Bewegungsfreiheit, Zerstörung und einem überraschend langlebigen Match-Flow. Dune: Awakening sah besser aus, als es sich spielte. PvPvE-Ideen in einem MMO-Loop, der nicht jeder Zielgruppe gefiel. Und Borderlands 4? Wurde in der Luft zerrissen. Erzählerisch flach, spielerisch ausgelutscht, tonal überdreht.
Trotzdem war 2025 ein starkes Jahr. Weil es nicht von einem einzelnen Highlight lebte, sondern von vielen Versuchen, wieder echte Shooter zu bauen. Spiele, die nicht alles gleichzeitig sein wollen. Sondern einfach nur funktionieren. Und das reicht. Doch ein Spiel stach früh besonders heraus und setzte den Ton für das gesamte Jahr. Warum Battlefield 6 genau das geschafft hat, zeigt die nächste Seite.

Frohes Neues!
In dem Fall unbedingt als Multiplayer!
Ansonsten empfinde ich das letzte Jahr auch eher als mau. BF 6 ist ganz nett, COD mach ich nicht.
Doom, Bethesda, kein weiteres Kommentar.