Battlefield 6 und Call of Duty 2025
Battlefield 6 überzeugt mit Struktur und Teamplay, Call of Duty bleibt relevant, wenn auch aus ganz anderen Gründen.
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Battlefield 6: Endlich wieder Frontgefühl!
Battlefield 6 war das Spiel, das 2025 eingeläutet hat. Nicht als erstes Release, aber als klares Signal. Die Reihe hatte sich verrannt: zu groß, zu leer, zu beliebig. Dieses Mal war es anders. Der Fokus lag spürbar auf Spielbarkeit, nicht auf Spektakel. Weniger Sandbox, mehr Struktur. Vier Klassen, definierte Aufgaben, fokussierte Karten. Endlich wieder Matches, in denen das eigene Squad eine Rolle spielt, weil die Rollen klar verteilt sind. Vor allem das Map-Design fiel auf. Kompakter, vertikaler, durchdachter. Keine kilometerweiten Leerräume, sondern Räume mit Bedeutung. Fahrzeuge wurden nicht abgeschafft, sondern eingebettet. Infanterie hatte wieder Chancen. Sniper wurden nicht durch Systeme, sondern durch sinnvolles Gelände begrenzt. (Dennoch: Raus mit den Snipern. Spielt doch lieber Medic!)
Auch technisch war BF6 stabil. Kein Desaster zum Launch, keine Woche voller Hotfixes. Die Performance war sauber, das Matchmaking zügig. Und das Beste: kein erzwungener Live-Service-Overload. Nervig waren nur die EP-Farmen, das Unterbinden dieser zum Schaden anderer Spieler und natürlich die Fülle an Bots, um Matches aufzufüllen.
Call of Duty: Und wieder ein neuer Teil
Was Call of Duty: Black Ops 7 in dieses Special katapultiert, ist nicht meine Liebe zur Serie. Die habe ich nämlich irgendwann verloren. Genauer gesagt nach Black Ops 3. Ich war seit Modern Warfare 2 dabei, habe Jahr für Jahr gespielt, die Routine mitgenommen, das Tempo geschätzt. Aber später war der Punkt erreicht, an dem sich alles gleich anfühlte. Mehr Geschwindigkeit, mehr Bombast, weniger Tiefe. Also bin ich ausgestiegen.
Quelle: Activision
Und wieder ist ein Call of Duty erschienen: In der Liste zu finden, weil das Game ein Beweis ist, dass für jeden Shooter-Typ ein passender Titel vertreten ist.
Dass ich 2025 doch wieder bei Call of Duty gelandet bin, hatte nichts mit Vorfreude zu tun. Sondern mit einem ganz anderen Thema: Secure Boot. Erst kamen die Battlefield-Freunde. Sie wollten nicht wissen, was ich von dem Game halte, sondern wie man dieses verdammte BIOS-Feature aktiviert, ohne sich das System zu zerschießen. (Ein paar Lösungen zu aufgetretenen Secure-Boot-Problemen gibt es an anderer Stelle.) Kaum hatte ich das geklärt, standen die nächsten auf der Matte. Dieses Mal war es die CoD-Fraktion. Und siehe da, auch sie kämpften mit demselben Problem. Zwei Gruppen, die sonst in völlig getrennten Welten leben, vereint durch ein Feature, das niemand vermisst hätte.
Und einmal mehr wurde mir bewusst, wie wenig Überschneidung es zwischen diesen beiden Lagern eigentlich gibt. Zumindest in meinem Umfeld existiert kaum eine Schnittmenge zwischen CoD-Fans und Battlefield-Fans - obwohl beide Spiele zum selben Genre gehören. Diese Trennung ist deutlicher, als man vermuten würde. Und genau deshalb ist Black Ops 7 Teil dieses Specials. Nicht, weil ich wieder zum Fan geworden bin. Ich bin seit Black Ops 3 raus, und daran hat sich auch 2025 nichts geändert. Aber weil Call of Duty auch in diesem Jahr wieder eine relevante Rolle gespielt hat, nur eben nicht bei mir, sondern bei allen anderen. Und weil selbst das BIOS plötzlich eine gemeinsame Schnittstelle wurde. Während sich große Marken weiter neu sortieren, zeigt ein ganz anderes Subgenre, dass auch klassische Koop- und Loot-Shooter 2025 noch eine Stimme haben.

Frohes Neues!
In dem Fall unbedingt als Multiplayer!
Ansonsten empfinde ich das letzte Jahr auch eher als mau. BF 6 ist ganz nett, COD mach ich nicht.
Doom, Bethesda, kein weiteres Kommentar.