Xbox Game Pass zu teuer: Leak offenbart Microsoft-Ambitionen
Ein internes Memo deutet darauf hin, dass Microsoft die Preisstruktur des Xbox Game Pass überdenken könnte. Hintergrund sind steigende Kosten und Zweifel am aktuellen Modell.
Ein Bericht des US-Portals The Verge legt nahe, dass Microsoft die strategische Ausrichtung seines Abonnementdienstes Xbox Game Pass überprüft. Grundlage ist ein internes Memo, das dem Medium vorliegen soll. Darin wird demnach eingeräumt, dass das aktuelle Modell nicht als endgültige Lösung betrachtet werde.
Konkret soll Xbox-Managerin Asha Sharma in dem Schreiben darauf hingewiesen haben, dass der Dienst für Teile der Nutzerschaft zu teuer geworden sei. Gleichzeitig wird offenbar betont, dass der Game Pass weiterhin eine zentrale Rolle im Xbox-Ökosystem einnimmt. Kurzfristig gehe es demnach darum, das Verhältnis aus Preis und Leistung neu auszubalancieren. Langfristig könnte ein grundlegender Umbau folgen.
Auslöser für diese Überlegungen dürften unter anderem die Entwicklungen der monatlichen Kosten sein. Microsoft hatte die Preise für verschiedene Game-Pass-Stufen in der Vergangenheit immer wieder angehoben. Besonders stark fiel die Anpassung beim Xbox Game Pass Ultimate aus. Laut Bericht könnte diese Entwicklung die Wahrnehmung des Angebots spürbar beeinflusst haben.
Im internen Memo soll darüber hinaus angedeutet worden sein, dass langfristig ein flexibleres System geprüft werde. Konkrete Ausgestaltungen seien allerdings noch nicht genannt worden. Im Zusammenhang mit der Kostenstruktur dürften auch Inhalte mit hoher Marktbedeutung eine Rolle spielen. Nach der Übernahme von Activision Blizzard hatte Microsoft begonnen, Titel der Reihe Call of Duty in den Game Pass zu integrieren. Bereits im Vorfeld soll es intern Diskussionen darüber gegeben haben, ob sich klassische Verkaufserlöse dadurch abschwächen könnten.
Ob und in welchem Umfang Änderungen am bisherigen Game-Pass-System kommen werden, wird sich also noch zeigen müssen. Microsoft selbst hat sich zu den Inhalten des Memos bislang nicht öffentlich geäußert. Dementsprechend sind die geleakten Informationen mit Vorsicht zu genießen.
Was halten Sie von dem internen Memo? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: The Verge

Ich spiele zu 80% Indie Titel, die in beinahe egal welchen Abomodellen nicht enthalten sind. Und die paar die enthalten sind die ich auch Spiele, spiele ich oftmal nicht am Stück, sondern verteilt über mehrere Wochen, teils auch Monate oder Jahre.
Abgesehen davon, unterstütze ich Entwickler gerne mit einem direkten Kauf, da ich mir sicher bin, dass die Devs davon mehr haben als wenn ich via Abo spiele. Kann mir jedenfalls nicht vorstellen, wenn ein Spiel zB 50€ in Steam kostet, abzüglich der Steam Gebühren, also 35€, die der Dev so bekäme, auch via Abo bekommt.
Seitdem es diese Angebote bei mydealz nicht mehr gibt und mein Game Pass auslief, verstaubt meine Series X und die Switch 2 glüht.
Seit mindestens einem halben Jahr habe ich die Series X nicht mehr eingeschaltet, allein schon, weil ich keinen Bock auf die Updates habe, nach denen mir die Lust auf ein Spiel schon wieder vergangen ist.
Schade irgendwo. Die aktuellen Preise lohnen sich für meine Spielgewohnheiten aber auf jeden Fall nicht und ich würde auch keine neue Microsoft Konsole mehr kaufen.