Ron Gilbert beendet die Arbeit an seinem neuen Spiel: "Angebote waren einfach nur schrecklich"
Eigentlich wollte Ron Gilbert ein von Zelda inspiriertes Open-World-RPG als nächstes Spiel entwickeln, doch er scheiterte an großen Ambitionen und Geldmangel. Stattdessen kam dann Death by Scrolling.
Der bekannte Spieleentwickler Ron Gilbert ist den meisten sicher als Schöpfer der Monkey-Island-Abenteuerspiele und des Retro-Adventures Thimbleweed Park bekannt. Doch er kann auch andere Genres, wie er mit The Cave und zuletzt mit Death by Scrolling unter Beweis stellte. Den Kollegen von Arstechnica verriet er jetzt im Interview, dass er an einem RPG im Pixel-Art-Stil der 16-Bit-Ära gearbeitet hat, dieses jedoch aus verschiedenen Gründen stoppen musste.
Das Projekt sollte ein von Zelda inspiriertes RPG mit einer offenen Welt und Einflüssen von Diablo werden, welches in der Welt von Thimbleweed Park spielt. Ron Gilbert arbeitete in seinem Studio Terrible Toybox mit einem Designer und einem Künstler an dem Titel und merkte schnell, dass man mit nur drei Personen keine Open World umsetzen kann. Dazu kam, dass ihm die finanziellen Mittel fehlten, um den Personalmangel durch mehr Zeit ausgleichen zu können. Er machte sich dementsprechend auf die Suche nach einem Publisher. Das gestaltete sich trotz seines Portfolios und seines guten Namens im Spielemarkt eher schwierig.
Er äußerte sich im Interview kritisch über die aktuellen Bedingungen in der Spieleindustrie und die ihm angebotenen Konditionen. Die Angebote der Publisher seien schlichtweg "schrecklich" gewesen und hätten für ihn "absolut keinen Sinn" ergeben. Gilbert meinte, dass ein 2D-Pixel-Zelda-Titel von Publishern nicht als ein potenzieller "Kassenschlager mit 100 Millionen Umsatz" betrachtet werde, was zu sehr unattraktiven Vertragsentwürfen geführt habe. Er mutmaßte zudem, dass es bestimmte Formeln gibt, nach denen Publisher den potenziellen Erfolg eines Spiels berechnen. Passt es nicht, wird das Projekt verworfen oder nur mit sehr geringen Mitteln versehen. Das wiederum verursache laut Gilbert eine Homogenisierung des Spielemarkts.
Da er Thimbleweed Park damals über Kickstarter finanziert hatte, stellte sich auch die Frage nach einer Finanzierung durch Crowdfunding. Doch Gilbert erkannte schnell, dass "Kickstarter heutzutage als Finanzierungsquelle für Spiele praktisch tot" sei. Daher blieb ihm nur, das Spiel schon kurz nach Beginn einzustellen, bevor es zu viele Kosten verursachen würde. Einige der fertigen Grafiken aus dem Spiel hat er dann für sein Werk Death by Scrolling genutzt. Der Indie-Games-Szene möchte er in jedem Fall treu bleiben, da "es dort viel mehr Kreativität, Verrücktheit und Skurrilität gibt".
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Quelle: Ron Gilbert, via Arstechnica

Habe erst vor ein paar Tagen "Complete Journey" durchgespielt. Hat riesig viel Spaß gemacht.
Hab mir schon auf GOG "Deponia - Doomsday" für 1,99 Euro besorgt, spiele jetzt aber erstmal "Silent Hill f" und "Amnesia - The Bunker" (beide im jeweils schwersten Modus) und danach spiele ich Deponia Doomsday" weiter, da freue ich mich schon drauf.. 🤗
Habe leztens auf Epic Games "Death's Gambit Afterlife" gespielt, in 2D... echt gut gemacht.
Oder auch Final Fantasy 1-6 haben mir viel Freude bereitet. Ab Teil 7 verlor ich das Interesse weiterzuspielen.
Schade um das Spieleprojekt.