Nach gelöschten Sex-Spielen: Auch GTA, Duke Nukem und Co. im Visier?

53
News Norman Wittkopf Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 17,55 €
Nach gelöschten Sex-Spielen: Auch GTA, Duke Nukem und Co. im Visier?
Quelle: 2K

Die Debatte um gelöschte Spiele mit Erwachseneninhalten auf Steam nimmt eine weitere Wendung, da in einem anderen Fall auch Titel wie GTA, Saints Row und Duke Nukem im Fokus stehen sollen.

Nachdem vor Kurzem tausende Spiele mit Erwachseneninhalten auf Steam gelöscht wurden und Betreiber Valve die Zahlungsdienstleister in der Schuld gesehen hatte, berichtet die Webseite GamingOnLinux nun von einem ähnlichen Fall bei der Retrospieleplattform Zoom. Auch hier sollen Zahlungsdienstleister versucht haben, gegen Spiele für Erwachsene vorzugehen.

Hierzu erklärte der digitale Online-Shop in einer Stellungnahme: "Wie Sie wahrscheinlich wissen, gab es in der gesamten Branche eine Reihe von Delistings von Titeln für Erwachsene. Einer unserer Zahlungsabwickler hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass ein 'Branchenkollege' Bedenken hinsichtlich unserer Inhalte hat", heißt es dort.

"Wir haben nicht vor, Titel aus dem Sortiment zu nehmen, und werden alles in unserer Macht Stehende tun, um solche Delistings zu verhindern. Wir sind überzeugte Verfechter der künstlerischen Freiheit und werden dies auch immer bleiben." In einer E-Mail an GamingOnLinux soll Zoom erklärt haben, dass "mit einer weiteren Ausweitung der Delistings zu rechnen ist". Demnach wurde auch ausdrücklich gesagt, dass Spiele wie "Grand Theft Auto, Duke Nukem und Saints Row als potenziell gefährdet beschrieben wurden".

Gewaltdarstellung in GTA und Co. im Visier?

Wie Insider Gaming Bezug nehmend berichtet, handelt es sich bei GTA und Co. zwar um hinsichtlich der Gewaltdarstellung seit jeher umstrittene Titel, aber typischerweise nicht um Spiele, die vordergründig durch explizite sexuelle Darstellungen auffallen, wie sie zuletzt zur Debatte standen. Zwar könnten "die Gewalt, das Verhalten und das zerstörerische Potenzial von Franchises wie Grand Theft Auto und Saints Row als unnötig und schädlich für die falschen Personen, wie beispielsweise Minderjährige, beschrieben werden". Das rechtfertige es aber nicht, sie aus dem Verkauf zu nehmen, zumal sich Zoom vornehmlich auf alte Spiele konzentriere.

Ihre Meinung ist gefragt!

Was sagen Sie zu dem Thema? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

53
    • Kommentare (53)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        Zitat von empy
        Für so weit hergeholt halte ich das nicht mal. Vielleicht nicht direkt unbedingt republikanisch geführt, aber als die (noch) konservative(re) Partei stehen die Republikaner schon deutlich mehr auf der Seite der Arbeitgeber als der der Arbeitnehmer und eine Hand wäscht ja bekanntlich die andere. Die Politiker sorgen dafür, dass man ungehindert durch irgendwelche lästigen Vorschriften zum Arbeitnehmer-, Verbraucher-, Tier-, Umwelt- oder Klimaschutz seine Geschäfte machen kann und die Unternehmen helfen dafür dabei, die reaktionären Ideen der Politiker durchzusetzen. Man denke dabei an "Drill Baby Drill" und als wie moralisch flexibel sich die ganzen Techkonzerne nach der Wahl von Trump herausgestellt haben.
        Das ist USA und der amerikanische Traum im 21. Jahrhundert: Trump biegt sich die Regeln einfach, wie er sie braucht und die, die ein Stück vom Kuchen wollen, kuschen halt.

        Wer selbst denkt, ist ein Feind des Systems. Passt ja auch nicht ins republikanische System.
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        Zitat von empy
        Für so weit hergeholt halte ich das nicht mal. Vielleicht nicht direkt unbedingt republikanisch geführt, aber als die (noch) konservative(re) Partei stehen die Republikaner schon deutlich mehr auf der Seite der Arbeitgeber als der der Arbeitnehmer und eine Hand wäscht ja bekanntlich die andere. Die Politiker sorgen dafür, dass man ungehindert durch irgendwelche lästigen Vorschriften zum Arbeitnehmer-, Verbraucher-, Tier-, Umwelt- oder Klimaschutz seine Geschäfte machen kann und die Unternehmen helfen dafür dabei, die reaktionären Ideen der Politiker durchzusetzen. Man denke dabei an "Drill Baby Drill" und als wie moralisch flexibel sich die ganzen Techkonzerne nach der Wahl von Trump herausgestellt haben.
        Das ist USA und der amerikanische Traum im 21. Jahrhundert: Trump biegt sich die Regeln einfach, wie er sie braucht und die, die ein Stück vom Kuchen wollen, kuschen halt.

        Wer selbst denkt, ist ein Feind des Systems. Passt ja auch nicht ins republikanische System.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Khaos-Thanathan
        Aus Sec. 3:
        Gut, dann sind die anderen Anbieter wohl auch davon betroffen, dass sich nichts ändert.
      • Von Khaos-Thanathan BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von empy
        Liest sich für mich nicht so. Kurz zusammengefasst:
        Mimimi, die Kapitolsstürmer und ich wurden schlecht behandelt.
        Banken haben sie auf Anweisung der Behörden überwacht und das soll aufhören.*

        *Aber nur, wenn die Behörden oder der Director of the Office of Managment and Budget nichts dagegen haben.

        Dieser Director ist im Moment ein konservativer Abtreibungsgegner und selbsternannter Christnationalist. Collective Shout und alle mitunterzeichnenden Organisationen der hier besprochenen Kampagne sind entweder konservativ, christlich, gegen Abtreibung oder eine Mischung davon. Ich wüsste nicht, warum die sich gegenseitig ans Bein pissen sollten. Außerdem geht es wohl um Banken und weiß ich nicht mal, ob Zahldienste wie Kreditkarten oder PayPal überhaupt als Banken gelten.
        Aus Sec. 3:
        Zitat

        The term “politicized or unlawful debanking” refers to an act by a bank, savings association, credit union, or other financial services provider to directly or indirectly adversely restrict access to, or adversely modify the conditions of, accounts, loans, or other banking products or financial services of any customer or potential customer on the basis of the customer’s or potential customer’s political or religious beliefs, or on the basis of the customer’s or potential customer’s lawful business activities that the financial service provider disagrees with or disfavors for political reasons.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Khaos-Thanathan
        Hoffentlich hilft einer der neusten Presidential Order von unserem God Emperor:
        Liest sich für mich nicht so. Kurz zusammengefasst:
        Mimimi, die Kapitolsstürmer und ich wurden schlecht behandelt.
        Banken haben sie auf Anweisung der Behörden überwacht und das soll aufhören.*

        *Aber nur, wenn die Behörden oder der Director of the Office of Managment and Budget nichts dagegen haben.

        Dieser Director ist im Moment ein konservativer Abtreibungsgegner und selbsternannter Christnationalist. Collective Shout und alle mitunterzeichnenden Organisationen der hier besprochenen Kampagne sind entweder konservativ, christlich, gegen Abtreibung oder eine Mischung davon. Ich wüsste nicht, warum die sich gegenseitig ans Bein pissen sollten. Außerdem geht es wohl um Banken und weiß ich nicht mal, ob Zahldienste wie Kreditkarten oder PayPal überhaupt als Banken gelten.
      • Von Khaos-Thanathan BIOS-Overclocker(in)
        Hoffentlich hilft einer der neusten Presidential Order von unserem God Emperor:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk