Midgardr: Mittelalterliches Brettspiel mit Städtebau liefert überraschende Steam-Demo
Midgardr ist eine Mischung aus mittelalterlichem Setting, Brettspiel und Städtebau. Durch Legen von Karten und Einsetzen von Ressourcen wird das Geschehen in einer Stadt bestimmt. Nun ist überraschend eine Demo auf Steam dazu erschienen.
Das Städtebau-Kartenspiel Midgardr befindet sich seit gut einem Jahr in der Entwicklung und soll im dritten Quartal 2026 erscheinen. Seit wenigen Tagen ist nun auch eine Steam-Demo verfügbar.
Mittelalter trifft Brettspiel in Midgardr
Kurzfristig hat das Entwicklerteam Holy Radish angekündigt, eine Demoversion von Midgardr auf Steam zu veröffentlichen. In Midgardr müssen Spieler ihre Karten geschickt ausspielen, um eine mittelalterliche Stadt als Herzog zum Florieren zu bringen und vor Gefahren zu schützen. Das Ganze spielt sich dabei auf einem Brettspiel ab, das auf einem Tisch liegt. Midgardr verbindet damit Strategiespiel und Geschichtenerzählen.
Um voranzukommen, müssen Ressourcen wie Holz, Steine und Münzen gesammelt und strategisch für Wohngebäude oder Produktionsstätten verwendet werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verpflegung und der Schutz der Bevölkerung, indem Spieler Nahrung produzieren oder Festungen zur Verteidigung bauen. Jede Entscheidung soll dabei Konsequenzen nach sich ziehen.
Politik ist ebenfalls ein Faktor in Midgardr. Curtes heißen die Karten, die die Regierung bilden. Die richtigen Personen müssen ausgewählt werden, um gemeinsam die politischen Geschicke zu leiten. Die Charaktereigenschaften und Effekte der Karten sind individuell und müssen so miteinander kombiniert werden, dass ähnliche Eigenschaften in der Regierung vorkommen, um Boni zu erhalten.
Doch auch das Schicksal spielt eine Rolle. Regierungsmitglieder können erkranken, unvorhersehbare Ereignisse eintreffen und moralische Entscheidungen müssen getroffen werden, ohne die Auswirkungen vorher einschätzen zu können. So soll es beispielsweise Figuren geben, die den Weg der Spieler kreuzen und einen Gefallen einfordern. Auch hier hat jede Handlung Konsequenzen. Die Story des Spiels wird durch Briefe erzählt und soll mehrere Enden haben.
Die nun veröffentlichte Demoversion ist der Prolog des Spiels und soll erklären, wer der Herzog ist und warum er die Stadt verwalten muss. Zudem gibt die Demo einen Einblick in die Meta-Geschichte: Es soll eine Person geben, die die Fäden hinter dem Geschehen zieht. Insgesamt beinhaltet die Demo 35 Runden (ca. 50 Minuten Gameplay), zwei unterschiedliche Enden und einen narrativen Ausblick auf Kapitel eins.
Auf Reddit gab es bislang gemischtes Feedback zu der Ankündigung. Erste Tester der Demoversion kritisieren, dass das Spiel zu flach sei und das Gameplay schnell repetitiv wirke. Bis zum Full-Release muss das Entwicklerteam wohl noch einiges verändern. Die Demo dürfte jedoch ein guter Ansatz sein, um hilfreiches Feedback zu sammeln.
Quelle: via Steam
