Steam-Hype: Neues Koop-Spiel "Dear Passengers" stürmt in einer Woche auf Platz 11
In dem neu angekündigten Koop-Spiel Dear Passengers müssen Spieler gemeinsam ihren Flug sicher beenden. Das chaotische Friendslop-Spiel hat innerhalb einer Woche über 1,5 Millionen Wunschlisteneinträge erreicht.
Kooperative Friendslop-Spiele, in denen man mit Freunden kurzweilige Chaos-Sessions erlebt, erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Nun will ein Koop-Game mit Flugzeug-Setting die Spielerschaft begeistern und schafft es in kurzer Zeit auf Platz 11 der globalen Wunschliste.
Chaotisches Indie-Koop-Spiel trifft einen Nerv
Dear Passengers wird vom Kiewer Studio Flexus entwickelt und ist für 2026 geplant. Laut einem Steam-Beitrag des Studios hat der Titel bereits innerhalb von 36 Stunden nach Veröffentlichung des ersten Trailers 700.000 Wunschlisteneinträge gesammelt. Vor wenigen Tagen wurde die Marke von 1.500.000 Einträgen erreicht.
Das Spielprinzip ist einfach gehalten: Im Online-Koop übernehmen Spieler die Crew der schlechtesten Fluggesellschaft der Welt und müssen gemeinsam versuchen, das Flugzeug und seine Insassen sicher ans Ziel zu bringen. Passagiere erwarten Essen, Getränke und einen möglichst ruhigen Flug - mindestens zwei Bedürfnisse pro Gast sollten erfüllt werden, wenn die Crew die Lage im Griff behalten will. Gleichzeitig spielt die Fracht eine große Rolle: Einige Objekte sind illegal oder heikel, weshalb schon vor dem Abflug entschieden werden muss, welche Passagiere und welches Gepäck überhaupt an Bord kommen.
Ein weiteres Feature sind das Flugzeug und der Flugverlauf selbst. Es kommen immer wieder Turbulenzen ins Spiel, die auf unterschiedliche Weise gehandhabt werden müssen. Im Trailer ist beispielsweise ein problematischer Passagier zu sehen, der Donald Trump nachempfunden zu sein scheint. Der Fluggast wird dann von einem Avatar namens Epst.J aus der Maschine geworfen. Der Spieleentwickler scheint damit womöglich eine Botschaft zu senden.
Neben dem starken Wunschlistenwachstum und dem Trailer sorgt Dear Passengers auch auf X für Diskussionen. Dort kursiert eine ältere Stellenanzeige, in der Flexus nach einem 2D-Artist sucht, der Erfahrung mit generativer KI zur Konzepterstellung mitbringt. Einige Nutzer sehen darin einen möglichen Hinweis darauf, dass KI bei Dear Passengers zum Einsatz kommen könnte.
Konkrete Angaben dazu finden sich auf der Steam-Seite des Spiels bisher allerdings nicht. Die Vorwürfe einer möglichen KI-Nutzung sind derzeit nicht bestätigt und scheinen der Popularität nicht zu schaden: Einen spürbaren Einbruch bei den Wunschlisten hat es bislang nicht gegeben.
Mitmachen und kommentieren
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Sollten Sie noch keinen Extreme-Account haben, laden wir Sie zu einer Registrierung im Forum ein. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie gerne PCGH bei 🔈 Youtube oder 💬 Whatsapp und erhalten Sie Neuigkeiten zu Grafikkarten, CPUs und Gaming direkt in Ihrem Feed.
Quelle: Flexus via Steam
