Epic-CEO: KI-Transparenz bei Steam-Spielen "ergibt keinen Sinn"
Laut Epic-CEO Tim Sweeney sollte Steam das Label für KI-generierte Inhalte wieder entfernen. Angeblich ist es sinnlos, denn ausschließlich von Hand erstellte Spiele soll es bald ohnehin kaum noch geben.
Um Spieler auf KI-generierte Inhalte in Spielen hinzuweisen, hat Valve in Steam einen entsprechenden Hinweis integriert. Tim Sweeney, Gründer und CEO von Epic Games und damit auch des Epic Games Store, hält das aber offenbar für sinnbefreit. Über X reagierte er jüngst zustimmend auf einen Post, der die Entfernung der KI-Hinweise in allen digitalen Marktplätzen - und explizit auch Steam - forderte.
Nur noch KI
Laut Sweeney hätten die KI-Kennzeichnungen nur bei Kunstausstellungen und in Asset-Stores einen Nutzen, um den Künstler und die Lizenzsituation klar zu benennen. Bei Spiele-Händlern meint er hingegen: "Das ergibt keinen Sinn". Denn laut Sweeney werden bald ohnehin fast alle Titel KI-Inhalte enthalten - und dann wäre das entsprechende Label nahezu wertlos.
Quelle: Tim Sweeney (X)
Laut Sweeney ist ein KI-Nachweis auf Spieleplattformen unnötig. Bald werden angeblich ohnehin fast alle Spiele KI-Inhalte enthalten.
Mit seiner Äußerung stößt der Epic-CEO allerdings auf wenig Gegenliebe: Viele der rund 800 Kommentare unter seinem Post kritisieren seinen Standpunkt und den Epic Games Store allgemein. Oft wird darauf verwiesen, dass genau diese Denkweise zeigt, wo sich der Epic Games Store und Steam unterscheiden - und dass sich Valve deutlich mehr darauf konzentriert, was die Spieler wollen. Am Ende hat die Aussage von Sweeney auf Steam aber natürlich ohnehin keinen Einfluss. Sie verdeutlicht lediglich, dass der Epic Games Store wohl keine KI-Kennzeichnung erhalten wird.
Quelle: Tim Sweeney (X)
In einem späteren Kommentar deklarierte Sweeney die Nutzung von KI als vollkommen irrelevant für Spieler.
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Zumindest bedingt hat Sweeney mit seiner Aussage zwar sicher recht - KI-gestützte Werkzeuge werden in der Spieleentwicklung bald allgegenwärtig sein. Ob das auch mit Blick auf die viel kritisierten, KI-generierten Bilder oder Musikstücke zutreffen wird, ist aber noch vollkommen offen. Aktuell führt der Einsatz entsprechender Inhalte zumeist zu negativen Reaktionen der Spieler - und solange das so bleibt, haben KI-Kennzeichnungen durchaus ihren Sinn.
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Quelle: Tim Sweeney (X) via PC Games N

Aber schon öfter wenn das in Diskussionen angesprochen wurde - von anderen oder auch mir -, folgte früher oder später eine ablehnende Meinung dazu.
Daher ist es mMn. wichtig, bereits vor dem Kauf darüber zu informieren. Evtl. auch die Option, dies abzuschalten. Deaktiviert hätte man halt unzählige Statisten komplett ohne Dialoge, oder auch nur 2-3 Standardtexte. Und auch jeder andere NPC hätte nur wenige explizit vorgegebene Dialogoptionen.
Bei manchen NPCs könnte es auch bewusst deaktiviert sein, einfach weil dieser gemäß Story keine Zeit für "Plaudereien" hat, oder vom Charakter her Grundsätzlich kurz angebunden sind.
Unbewusst als Zitat eingestuft, und daher ignoriert (weil alle vorhergehenden Beiträge bereits gelesen) ...
Passiert in Foren einfach zu selten, weshalb ich mir das überhaupt angewöhnt habe.
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Valve unterscheidet bei generativer KI in Spielen zwei Fälle:
Pre-Generated AI Content: Inhalte, die während der Entwicklung mit KI-Tools erzeugt werden (z.B. Texturen, Art, Texte, Audio) und dann fest im Spiel landen. Entwickler müssen angeben, wenn solche Assets per generativer KI entstanden sind und zusichern, dass sie rechtlich unbedenklich sind.
Live-Generated AI Content: Inhalte, die zur Laufzeit generiert werden (z.B. dynamische Texte, Bilder, Stimmen). Hier verlangt Valve zusätzlich eine Beschreibung der verwendeten Filter/Guardrails, damit keine illegalen Inhalte erzeugt werden.
Auf Basis dieser Angaben wird auf der Store-Seite ein kurzer Hinweis angezeigt, der sichtbar macht, ob und wofür generative KI eingesetzt wird. Klassische „Game-AI“ (Pathfinding, Gegnerverhalten usw.) ist damit nicht gemeint.
Parallel dazu zeigt Steam schon länger verschiedene Meta-Infos, die für PC-Spieler interessant sind (DRM, Accounts, Anti-Cheat etc.). Im Vergleich zum Epic Games Store ergibt sich in groben Zügen folgendes Bild:
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Für Spieler, die gezielt auf Aspekte wie Kernel-Anti-Cheat, zusätzliche Launcher/Accounts oder den Einsatz generativer KI achten, bietet Steam damit aktuell mehr strukturierte Informationen direkt auf der Store-Seite. Beim Epic Games Store sind viele dieser Angaben zwar nicht vollständig unsichtbar, aber weniger konsistent und seltener in Form klarer, wiedererkennbarer Felder umgesetzt.
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Technischer Fortschritt führt zwangsweise immer dazu, dass sich Jobs wandeln oder gar komplett aussterben.
Ja toll, es gibt Leute die die Sprecher von irgendwelchen Comic/Anime-Figuren anhimmeln, als wären sie Götter. Aber dieser Beruf wird irgendwann ein Ende finden. Vielleicht lassen sich manche dieser Leute darauf ein, ihre Stimme für KI-Generierung zur Verfügung zu stellen und verdienen so noch ihren Unterhalt. Der Großteil wird sich allerdings umschauen müssen - so hart es auch ist.
Der Bedarf an Laternenanzündern, Köhlern, Hufeisenschmiede, etc. ist heute auch nicht mehr oder sehr gering vorhanden.
Und das sage ich völlig wertfrei, als Software-Entwickler, den es wahrscheinlich auch früher oder später treffen wird. Aktuell ist es ein unterstützendes Tool und mit der Zeit wird es immer besser. Bis es irgendwann vielleicht auch von technisch nicht Versierten bedient werden kann. (aktuell sehe ich das noch überhaupt nicht - vielleicht für Mini-Projekte ohne Tiefgang, aber kein umfangreiches Backend/Frontend, etc.)
Edit: Ich warte ja immer noch auf tolle KI-NPCs. Also, welche, die eine open world richtig "lebendig" machen, mit Gewusel voller NPCs die alle ihr eigenes Ding machen.
Da interagieren dann KI NPCs auch miteinander. Kaufen was ein, laden zu 'ner Party ein, wo andere KI NPCs kommen (begrenzt auf x Leute usw. ). Möglichkeiten ohne Ende.