Gaming-Branche unter Druck: Epic Games streicht über 1.000 Stellen als Teil neuer Sparmaßnahmen

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Gaming-Branche unter Druck: Epic Games streicht über 1.000 Stellen als Teil neuer Sparmaßnahmen
Quelle: Epic Games Store

Die Spielebranche steht zunehmend unter Druck, immer mehr Studios und Publisher bauen Stellen ab. Auch Epic Games bleibt davon offenbar nicht verschont und plant nun erneut Sparmaßnahmen.

Lange Zeit galt Epic Games als einer der größten Profiteure aktualisierter Spielemodelle, doch nun scheint sich das Blatt zu wenden. Der Entwickler hinter Fortnite, Unreal und Co. möchte mehr als 1.000 Mitarbeiter entlassen, ein Schritt, der selbst für die krisengeprägte Spielebranche bemerkenswert wirkt. Auslöser könnte ein Rückgang der Spieleraktivität bei Fortnite sein, der bereits seit 2025 eingesetzt habe. Gleichzeitig soll das Unternehmen offenbar über längere Zeit deutlich mehr Geld ausgegeben als eingenommen haben, was für zusätzlichen Druck sorgt. Damit sollen die Einschnitte Teil eines größeren Sparprogramms sein, das Epic finanziell stabilisieren soll.

Steigende Kosten als Treiber

Epic-Games-CEO Tim Sweeney habe die Entscheidung intern mit mehreren Faktoren begründet. Neben der sinkenden Nutzung von Fortnite spiele auch die allgemeine Lage der Branche eine Rolle, etwa steigende Kosten und intensiver Wettbewerb. Hinzu kommt, dass Epic Games offenbar Schwierigkeiten habe, die gewohnte Qualität und Regelmäßigkeit bei Updates aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig wurde stark in neue Technologien und langfristige Projekte investiert, was die Kosten zusätzlich erhöht habe. Begleitend zu den Entlassungen sollen Einsparungen von über 500 Millionen US-Dollar geplant sein, unter anderem durch weniger Marketingausgaben.

Teil eines größeren Branchenproblems

Die Entlassungen bei Epic Games reihen sich in einen breiteren Trend ein. Seit einiger Zeit kommt es branchenweit zu massivem Stellenabbau, darunter bei Ubisoft, Sony und Electronic Arts, während Studios ihre Ausgaben anpassen und Projekte einstampfen. Auch Epic Games hatte bereits in der Vergangenheit Personal reduziert. 2023 wurden rund 850 Stellen gestrichen. Ob die Maßnahmen Epic Games langfristig wieder stabilisieren werden, bleibt abzuwarten. Doch die Dynamik wird immer deutlicher: Selbst große und erfolgreiche Unternehmen geraten zunehmend unter Druck.

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Quelle: Epic Games via Gaming Bolt

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SoundwaveGT Kabelverknoter(in)
        Es gibt auf dem PC zu viele Launcher. Microsoft hat einen eigenen, Steam, Epic, Battlenet, Gog, Ubisoft, EA. Ich glaube Ubisoft und Epic werden das nicht mehr lange machen.
        Persönlich habe ich schon den EA Launcher, Battlenet, Steam und den ollen Xbox Launcher. Mag ja sein das man Mal hier und mal ein Game gratis abgreifen kann, es wäre aber einfacher wenn es keinen besonderen Launcher brauchen würde und man die Spiele dann für immer besitzt wie bei GOG.
      • Von SoundwaveGT Kabelverknoter(in)
        Es gibt auf dem PC zu viele Launcher. Microsoft hat einen eigenen, Steam, Epic, Battlenet, Gog, Ubisoft, EA. Ich glaube Ubisoft und Epic werden das nicht mehr lange machen.
        Persönlich habe ich schon den EA Launcher, Battlenet, Steam und den ollen Xbox Launcher. Mag ja sein das man Mal hier und mal ein Game gratis abgreifen kann, es wäre aber einfacher wenn es keinen besonderen Launcher brauchen würde und man die Spiele dann für immer besitzt wie bei GOG.
      • Von Christoph1717 Software-Overclocker(in)
        Der Epic Launcher hat manchmal so seinen Launen: keine Spiele angezeigt, aber am linken Rand die schnellstart waren noch da. Ein anderes mal hat das Download Fenster spontan auf Englisch gewechselt, der Rest ist Deutsch.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von OField Software-Overclocker(in)
        Zitat von wakey
        Man gibt weiter Gratisspiele her, aber streicht dafür Stellen?
        Vielleicht hätte Epic mal lieber Zeitig in einen ordentlichen Launcher investieren sollen
        Ne, lieber das Geld in Anwält stecken, um die Konkurrenz zu verklagen. Tim Sweeney ist auch so unsmypathisch.
      • Von The_Invisible84 BIOS-Overclocker(in)
        Verzeihe ich denen sowieso nicht das sie UT "getötet" haben...
      • Von motosaiya Komplett-PC-Aufrüster(in)
        also ich hab vor kurzem meinen epic account und launcher gelöscht. fortnite ging mir schon immer gepflegt am arsch vorbei, aber auch die gratisspiele kicken einfach nicht. ich hatte die ganze bibliothek voll und nix davon gespielt außer zwei drei sachen ... die ich aber auch schon bei steam oder gog hatte. ist aber auch das alter nicht mehr games sammeln um des sammelns willen, sondern ausgewählte titel irgendwo mal gut im angebot schießen und fertig. der backlog stresst sonst nur.
        und der epic launcher ist halt auch einfach scheiße, machen wir uns nix vor. kein vergleich zu steam. die machen es einfach besser.
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