Creative Sound Blaster X AE-9: High-End-Soundkarte mit Phantomspeisung
Creative plant die Markteinführung einer neuen High-End-Soundkarte. Die Sound Blaster X AE-9 besteht aus einer PCI-Express-Steckkarte, auf welcher der Audio-Chip sitzt, sowie einem externen DAC. Die Besonderheit: Die separate Box hat einen XLR-Stecker mit Phantomspeisung, worüber sich zum Beispiel Streamer freuen dürften. Für Kopfhörer ist zudem eine große 6,3-mm-Klinke vorhanden.
Nachdem Creative vor gut einem Jahr die Sound Blaster X AE-5 vorgestellt hat, soll die Serie in absehbarer Zukunft um ein neues Topmodell erweitert werden. Offiziell vorgestellt hat der Hersteller dieses noch nicht, die Webseite pcworld.com konnte sich jedoch schon ein Exemplar der Sound Blaster X AE-9 ansehen - eventuell noch aus der Vorserie. Die technischen Spezifikationen weisen eindeutig auf das High-End-Segment hin und erklären das Preisschild von voraussichtlich 300 US-Dollar. Einen Liefertermin ist derweil noch nicht bekannt.
XLR- und TLS-Anschlüsse für hochwertigen Sound
Der Audio-Chip, von Creative Sound Core 3D genannt, soll unverändert bleiben und sitzt wie gehabt auf einer PCI-Express-x1-Steckkarte. Der DAC (Digital-zu-Analog-Konvertierer) hingegen wandert auf eine externe Box, die per Mini-HDMI-Stecker mit der Soundkarte verbunden wird. Zum Einsatz kommt ein nicht weiter spezifizierter ESS Sabre 32 mit einem Geräuschabstand von 129 Dezibel - passen würde da der ES9018. Zum Vergleich: Die AE-5 nutzt einen ESS Sabre 32 ES9016.
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Die größte Besonderheit der Sound Blaster X AE-9 ist wohl der XLR-Stecker mit einer Spannungszufuhr von 48 Volt, sprich mit unterstützter Phantomspeisung. Diese wird häufig bei Studio-Mikrofonen eingesetzt, die immer häufiger im Streaming-Bereich Anklang finden. Normalerweise braucht es für den Einsatz ein separates Audio-Interface oder ein kleines Mischpult. Die Creative-Soundkarte könnte folglich eine Nische für sich gewinnen. Gleichzeitig lassen sich hochohmige Kopfhörer per 6,3-mm-Klinke (TLS) anschließen. Je ein 3,5-mm-Ein- und -Ausgang gibt es separat. Wer den Ton anpassen möchte, kann vier gesockelte Op-Amps austauschen. Die Stromzufuhr übernimmt derweil ein sechspoliger PCI-Express-Stecker an der Steckkarte.

bei Surround dann mehrere Endstufen/Verstärker mit passiven Lautsprechern ?
Ein AVR ist letztlich auch nur eine Soundkarte (DSP) die das digitale HDMI/SPDIF Eingangssignal für die einzelenen Lautsprecher decodiert und an die entsprechenden Endstufen weitergibt...
Und was heisst krasser ? Bessere Soundqualität oder mehr Soundspielereien ?