Creative Sound Blaster Audigy FX Pro 7.1 vorgestellt: Neue PCIe-Soundkarte mit 32 Bit, 384 kHz und 120 dB

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Creative Sound Blaster Audigy FX Pro 7.1 vorgestellt: Neue PCIe-Soundkarte mit 32 Bit, 384 kHz und 120 dB
Quelle: Creative

Creative erweitert seine PCIe-Soundkartenserie um die Sound Blaster Audigy FX Pro 7.1. Das neue Modell bietet 7.1-Surround, 32-Bit-/384-kHz-Wiedergabe, 120 dB SNR und startet für 70 Euro.

Creative hat seine PCIe-Soundkartenreihe um die Sound Blaster Audigy FX Pro 7.1 erweitert - es ist das erste Modell seit fünf Jahren. Das neue Modell soll sich als Spitzenmodell der Audigy-Soundkarten einordnen und zum Startpreis von 70 Euro ab dem 16. März verfügbar sein. Im Preisvergleich ist die Soundkarte noch nicht gelistet/verfügbar.

Im Mittelpunkt stehen mehrere technische Eckdaten, mit denen sich die Karte klar oberhalb klassischer Einsteigerlösungen positioniert. Genannt werden diskreter 7.1-Surround-Sound, eine Wiedergabe mit bis zu 32 Bit und 384 kHz, ein integrierter Kopfhörerverstärker sowie ein Signal-Rausch-Abstand von 120 dB. Zudem führt Creative mit dem Modell die neue Creative-Nexus-App ein, die als einheitliches Dashboard für PC-Audio vorgesehen ist.

Mehr Ausstattung als bei Audigy FX und Audigy FX V2

Auffällig ist vor allem der Abstand zu älteren Audigy-Modellen. Die weiterhin gelistete Sound Blaster Audigy FX bietet laut Creative-5.1-Sound, 24-Bit-/192-kHz-Wiedergabe und 106 dB SNR. Die Audigy FX V2 hebt das Niveau bereits auf 120 dB SNR und 24 Bit bei 192 kHz an, bleibt aber ebenfalls bei 5.1-Kanal-Ausgabe.

Die neue Audigy FX Pro 7.1 geht damit in zwei zentralen Punkten weiter: Zum einen steigt die maximale Wiedergabeauflösung von 24 Bit/192 kHz auf 32 Bit/384 kHz, zum anderen wechselt Creative von 5.1- auf 7.1-Surround. Bei den tatsächlich noch aktiv vertriebenen Soundkarten von Creative etabliert sie sich damit als Topmodell.

Um das Einsatzspektrum zu erweitern, setzt Creative auf ein Low-Profile-Design, dem auch eine Halbhohe-Blende beiliegt. Die Karte soll damit in Systeme mit freiem PCIe-x1- bis x16-Slot passen. Treiber und App sind für Windows verfügbar. Geht man von der Audigy FX aus, wird es keinen speziellen Linux-Support geben, was vermutlich für einige Spieler enttäuschend ist. Treiber-Support ist bei Creative aber ein lang anhaltender Kritikpunkt.

Fokus auf Aufrüstung statt High-End

Das wiegt umso schwerer, ob der Zielgruppe für die Karte, die sich klar an Nutzer richtet, die mit ihrer Onboard-Lösung nicht zufrieden sind. Die bieten nämlich meist auch schon 5.1-Kanal-Audio, haben aber in der Regel nicht so gute Werte bei der Wiedergabequalität und haben in der Regel keinen dedizierten Kopfhörerverstärker. Die Pro ist dabei nur eine Erweiterung der Audigy-FX-Serie: Die reguläre Audigy FX wird von Creative bereits als Upgrade von Basis-Onboard-Sound beworben, die Audigy FX V2 als aufrüstbare Hi-Res-5.1-Karte.

Die neue Karte ergänzt dieses Segment nun um bessere Eckdaten mit 7.1-Kanal-Audio und um eine neue Softwarebasis. Die Nexus-App bietet Feinsinstellungen für den Klang sowie Auto EQ zur schnellen Optimierung. Genannt werden außerdem die bekannten Sound-Blaster-Acoustic-Engine-Funktionen für unterschiedliche Inhalte und Hörgewohnheiten.

Ebenfalls interessant im Portfolio: Die Audigy FX V2 DBPro bleibt als Erweiterungskarte für die Audigy FX V2 gelistet und bringt dort 7.1-Surround, DSD256-Wiedergabe und einen optischen Ausgang nach. Die neue Audigy FX Pro 7.1 ist dagegen direkt als vollständige PCIe-Karte platziert.

Viel Wettbewerb bei den hochwertigen Lösungen hat Creative nicht. Vornehmlich wirbt die Asus Strix Soar um Kunden und liefert 7.1-Kanal-Audio bei Eckdaten von 24 Bit und 192 kHz sowie 116 dB SNR. Mit einem Marktpreis von rund 80 Euro dürfte die genau der Wettbewerb sein, auf den die Audigy FX Pro 7.1 abzielt. Weiterhin erhältlich sind ältere Modelle der Sound-Blaster-X-AE-Reihe. Die aktuelle Audigy-Familie besteht laut Creative aus der Audigy FX Pro, der FX V2, der FX und der RX.

Quelle: Produktseite

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    • Kommentare (104)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von x2K Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Joker-TS
        Was ich extrem wichtig, in der heutigen Zeit, finde. Kann die auch Linux? Bzw unter Linux voll performen mit 7.1 und den ganzen anderen gedöns.
        Die beste Hardware nützt dir Nichts wenn die Software sie nicht ansteuern kann. Sowohl die Windows treiber waren da immer so ein Problemchen. Die hat man einmal eingestellt und wenn dann alles funktionierte nicht mehr angefasst . Creative hat es nicht so mit Software.
        Unter Linux laufen zumindest die alten Karten mehr oder weniger gut. Da die Treiber da gepflegt werden. Allerdings hatte ich da das problem mit einer AE5 das nach einem Warmstart immer was durcheinander geriet. Und ich dann alle möglichen Kanäle über alsamixer durchprobieren musste bis wieder ton ankahm. Nutzt du Linux warte einfach noch ein Weilchen ab bis die treiber von der Community! Angepasst wurden. Von creative kann man da nichts erwarten.
        Natürlich könnte man dem Support auf die nerven gehen warum es keine Linux Treiber gibt. - nur so eine idee.

        Und ich frage mich warum solche Sachen nicht auch in den berichten von pcgh zumindest mal grob erwähnt werden.
      • Von x2K Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Joker-TS
        Was ich extrem wichtig, in der heutigen Zeit, finde. Kann die auch Linux? Bzw unter Linux voll performen mit 7.1 und den ganzen anderen gedöns.
        Die beste Hardware nützt dir Nichts wenn die Software sie nicht ansteuern kann. Sowohl die Windows treiber waren da immer so ein Problemchen. Die hat man einmal eingestellt und wenn dann alles funktionierte nicht mehr angefasst . Creative hat es nicht so mit Software.
        Unter Linux laufen zumindest die alten Karten mehr oder weniger gut. Da die Treiber da gepflegt werden. Allerdings hatte ich da das problem mit einer AE5 das nach einem Warmstart immer was durcheinander geriet. Und ich dann alle möglichen Kanäle über alsamixer durchprobieren musste bis wieder ton ankahm. Nutzt du Linux warte einfach noch ein Weilchen ab bis die treiber von der Community! Angepasst wurden. Von creative kann man da nichts erwarten.
        Natürlich könnte man dem Support auf die nerven gehen warum es keine Linux Treiber gibt. - nur so eine idee.

        Und ich frage mich warum solche Sachen nicht auch in den berichten von pcgh zumindest mal grob erwähnt werden.
      • Von Malotte Freizeitschrauber(in)
        Meine Sound Blaster x G6 7.1 HD extreme DAC hat auch schon 32 Bit, 130DB und 384kHz.
        Also jetzt auch nix besonderes...
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      • Von Homerclon Volt-Modder(in)
        Der, den Igor getestet hat, wird jedoch nicht mehr hergestellt, auch nicht der direkte Nachfolger, aktuell ist der Nach-Nachfolger im Handel: Sharkoon Gaming DAC Pro S V3.
      • Von Cosmas BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von _Oskar_
        Wieder was gelernt, wusste bis gerade eben nicht das auch Sharkoon so etwas hat, weil ja vielfach Fiio empfohlen wird.
        Fiio/Fosi ist halt hochwertiger, Tischgerät vs. reinem kleinem USB Dongle und so,
        aber ja Sharkoon hat da einiges im Angebot und einen davon hat u.A. auch Igor mal getestet und für gut befunden.
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        Zitat von FX60
        Genau das liefert der 30-Euro-USB-DAC von Sharkoon.
        Wieder was gelernt, wusste bis gerade eben nicht das auch Sharkoon so etwas hat, weil ja vielfach Fiio empfohlen wird.
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