Anschlüsse, Einrichtung, Fernbedienung und Klangprofile
Quelle: PCGH-Ratgeber
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Anschlüsse, Einrichtung, Fernbedienung und Klangprofile

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Anschlüsse und erste Einrichtung

Trotz des schlanken Formats bietet die Creative Stage Pro eine ziemlich solide Auswahl an Anschlüssen. Auf der Rückseite der Soundbar finden sich klar beschriftete Ports für:

  • HDMI ARC
  • Optical-in
  • AUX
  • USB-C
  • Netzteil

Auch der separate Subwoofer wird hierüber per klassischen Cinch-Stecker verbunden. Alle Anschlüsse sind leicht erreichbar, sodass die Einrichtung wirklich äußerst unkompliziert ist. In Sachen Kabelvielfalt hält sich Creative eher zurück. HDMI- und Optical-Kabel liegen nicht bei, aber dafür gibt es ein USB-C-auf-USB-A-Kabel für den Anschluss an den PC oder ein Notebook. Das Stromkabel misst ungefähr 1,5 Meter und dürfte für die meisten Setups vollkommen ausreichend sein. In unserem Test klappte es innerhalb weniger Minuten mit der Inbetriebnahme. Nach dem Einstecken schaltet sich die Soundbar automatisch ein, zwei LEDs blinken zur Begrüßung. Auf der Frontanzeige erscheinen minimalistisch zwei Buchstaben für den aktiven Eingang (zum Beispiel "TV"). Die Fernbedienung steuert alle Funktionen - von der Lautstärke über den Eingang bis hin zum Klangprofil.

Die Creative Stage Pro bringt zahlreiche passende Anschlüsse mit, die auf der Rückseite eindeutig beschriftet sind. Quelle: PCGH-Ratgeber Die Creative Stage Pro bringt zahlreiche passende Anschlüsse mit, die auf der Rückseite eindeutig beschriftet sind. Sie benötigen zwei AAA-Batterien, die aber wie erwähnt nicht zum Lieferumfang gehören. Möchten Sie Bluetooth nutzen, halten Sie die entsprechende Taste auf der Fernbedienung länger gedrückt. Die Soundbar wechselt dann automatisch in den Pairing-Modus. In unserem Test klappte das Koppeln mit Smartphone, Tablet und Nintendo Switch problemlos. Das gilt auch für den Audio-Rückkanal bei HDMI ARC. Auch der Wechsel zwischen den Quellen funktionierte reibungslos und ohne nennenswerte Verzögerung.

Fernbedienung und Klangprofile

Die mitgelieferte Fernbedienung wirkt auf den ersten Blick eher schlicht. Sie ist gefertigt aus einfachem Kunststoff ohne besondere Haptik. Ergonomisch geformt ist sie nicht, dafür aber leicht und übersichtlich aufgebaut. Die Druckpunkte der Tasten überzeugen uns im Test. Sie klicken deutlich hörbar, reagieren zuverlässig und lassen sich auch blind bedienen. Per Fernbedienung lassen sich neben Lautstärke und Eingangsquelle auch die Klangprofile durchschalten. Zur Auswahl stehen:

  • Musik
  • Movie
  • Gaming
  • Dialog (Voice)

Es gibt außerdem einen "deaktivierten Modus". Dazu kommt die Superwide-Funktion, die den Stereoeindruck erweitert. In der Praxis wirkt das aber eher dezent. In unserem Test ließ sich bei leisem Pegel eine leichte Räumlichkeit erkennen. Zwischen den Modi selbst bestehen nur geringe Unterschiede.

Creative Stage Pro im Test (6) Quelle: PCGH-Ratgeber Der Musik-Modus hebt die Bässe an, Gaming wirkt dagegen etwas präsenter in den Höhen. Der Movie- und Voice-Modus bringt jeweils keine spürbare Verbesserung der Sprachverständlichkeit, was bei Filmen ein Manko bleibt. Ziemlich praktisch ist aber, dass die Fernbedienung auch die Wiedergabefunktionen via Bluetooth steuert. So lassen sich die Songs pausieren oder Titel überspringen, wenn das Smartphone verbunden ist.

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  3. Seite 3 Klangtest und Testergebnis
    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Undesirable-Alien Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Majima
        Digitale Audiodaten durchlaufen erheblich mehr Umrechnungen, bis sie auf den Lautsprechern ankommen. Komprimierte Audiostreams, die bei Games die Regel sind, müssen decodiert werden (Aufwand je nach Codec unterschiedlich). Quasi jede Ebene, die der Audiostream auf dem Rechner durchläuft (Applikation -> Betriebssystem -> Hardware), benötigt wieder eine Übersetzung; und ebenso muss der Audiostream bei Bluetooth zunächst auf Bluetooth aufmoduliert und dann beim Empfänger wieder demoduliert werden. Dort sind zudem Codecs vorgegeben, da der Standard für die Übertragung unkomprimierter Audiostreams nicht genug Bandbreite vorsieht, was wieder heißt, dass da ein Encoder auf der einen Seite und ein Decoder auf der anderen Seite ran muss (die zumeist in Hardware implementiert sind, der Geschwindigkeit wegen). Und natürlich hast du am Ende der Kette noch die Digital-Analog-Wandlung. Zudem ist Audio prinzipbedingt wesentlich komplexer als ein paar Steuersignale von Eingabegeräten.

        Das große Problem: Bluetooth ist überhaupt nicht dafür entwickelt worden, echtzeittauglich zu sein, und weist deshalb erheblich höhere Latenzen auf, als heute machbar wäre. Selbst mit den latenzoptimierten Bluetooth-Varianten bewegst du dich im Bereich von 20 bis 30 ms, bei klassischem Bluetooth sind es eher 100 bis 200 ms. Bei reiner Musikwiedergabe ist das völlig wumpe, bei Video kann das Abspielgerät das kompensieren, indem es das Bild mit entsprechender Verzögerung ausgibt. Rhythmusspiele zocken ist damit nicht drin.
        Danke für die Erklärung. Bei Maus und Gamepad merke ich zum Glück nichts.

        Zitat von Majima
        Deswegen finde ich es auch für ein Magazin, das sich an ein eher technikaffines Publikum richtet, ziemlich schwach, dieses Thema in einem einzigen Satz mit einem ebenso subjektiven wie nichtssagenden „ist quasi nicht spürbar“ abzutun. So etwas kann man messen oder zumindest die genauen Spezifikationen der Soundbar angeben.
        Die Online-Artikel sind meist nur kurze Lückenfüller. Oft lieblos und mit Fehlern dahingeschmiert. Dann dauernd Lego und was Amazon als nächstes vernichtet oder wer bei Mindfactory gerade defäkieren ist.
        Ich hätte da lieber weniger dafür hochwertigere Artikel, dann muß man auch nicht fragen, was überhaupt thematisiert werden soll.
      • Von Undesirable-Alien Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Majima
        Digitale Audiodaten durchlaufen erheblich mehr Umrechnungen, bis sie auf den Lautsprechern ankommen. Komprimierte Audiostreams, die bei Games die Regel sind, müssen decodiert werden (Aufwand je nach Codec unterschiedlich). Quasi jede Ebene, die der Audiostream auf dem Rechner durchläuft (Applikation -> Betriebssystem -> Hardware), benötigt wieder eine Übersetzung; und ebenso muss der Audiostream bei Bluetooth zunächst auf Bluetooth aufmoduliert und dann beim Empfänger wieder demoduliert werden. Dort sind zudem Codecs vorgegeben, da der Standard für die Übertragung unkomprimierter Audiostreams nicht genug Bandbreite vorsieht, was wieder heißt, dass da ein Encoder auf der einen Seite und ein Decoder auf der anderen Seite ran muss (die zumeist in Hardware implementiert sind, der Geschwindigkeit wegen). Und natürlich hast du am Ende der Kette noch die Digital-Analog-Wandlung. Zudem ist Audio prinzipbedingt wesentlich komplexer als ein paar Steuersignale von Eingabegeräten.

        Das große Problem: Bluetooth ist überhaupt nicht dafür entwickelt worden, echtzeittauglich zu sein, und weist deshalb erheblich höhere Latenzen auf, als heute machbar wäre. Selbst mit den latenzoptimierten Bluetooth-Varianten bewegst du dich im Bereich von 20 bis 30 ms, bei klassischem Bluetooth sind es eher 100 bis 200 ms. Bei reiner Musikwiedergabe ist das völlig wumpe, bei Video kann das Abspielgerät das kompensieren, indem es das Bild mit entsprechender Verzögerung ausgibt. Rhythmusspiele zocken ist damit nicht drin.
        Danke für die Erklärung. Bei Maus und Gamepad merke ich zum Glück nichts.

        Zitat von Majima
        Deswegen finde ich es auch für ein Magazin, das sich an ein eher technikaffines Publikum richtet, ziemlich schwach, dieses Thema in einem einzigen Satz mit einem ebenso subjektiven wie nichtssagenden „ist quasi nicht spürbar“ abzutun. So etwas kann man messen oder zumindest die genauen Spezifikationen der Soundbar angeben.
        Die Online-Artikel sind meist nur kurze Lückenfüller. Oft lieblos und mit Fehlern dahingeschmiert. Dann dauernd Lego und was Amazon als nächstes vernichtet oder wer bei Mindfactory gerade defäkieren ist.
        Ich hätte da lieber weniger dafür hochwertigere Artikel, dann muß man auch nicht fragen, was überhaupt thematisiert werden soll.
      • Von Majima Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Undesirable-Alien
        Was hat es eigentlich mit dieser Latenz bei Lautsprechern auf sich? Das ist ja bei Eingabegeräten auch nicht so.
        Digitale Audiodaten durchlaufen erheblich mehr Umrechnungen, bis sie auf den Lautsprechern ankommen. Komprimierte Audiostreams, die bei Games die Regel sind, müssen decodiert werden (Aufwand je nach Codec unterschiedlich). Quasi jede Ebene, die der Audiostream auf dem Rechner durchläuft (Applikation -> Betriebssystem -> Hardware), benötigt wieder eine Übersetzung; und ebenso muss der Audiostream bei Bluetooth zunächst auf Bluetooth aufmoduliert und dann beim Empfänger wieder demoduliert werden. Dort sind zudem Codecs vorgegeben, da der Standard für die Übertragung unkomprimierter Audiostreams nicht genug Bandbreite vorsieht, was wieder heißt, dass da ein Encoder auf der einen Seite und ein Decoder auf der anderen Seite ran muss (die zumeist in Hardware implementiert sind, der Geschwindigkeit wegen). Und natürlich hast du am Ende der Kette noch die Digital-Analog-Wandlung. Zudem ist Audio prinzipbedingt wesentlich komplexer als ein paar Steuersignale von Eingabegeräten.

        Das große Problem: Bluetooth ist überhaupt nicht dafür entwickelt worden, echtzeittauglich zu sein, und weist deshalb erheblich höhere Latenzen auf, als heute machbar wäre. Selbst mit den latenzoptimierten Bluetooth-Varianten bewegst du dich im Bereich von 20 bis 30 ms, bei klassischem Bluetooth sind es eher 100 bis 200 ms. Bei reiner Musikwiedergabe ist das völlig wumpe, bei Video kann das Abspielgerät das kompensieren, indem es das Bild mit entsprechender Verzögerung ausgibt. Rhythmusspiele zocken ist damit nicht drin.

        Deswegen finde ich es auch für ein Magazin, das sich an ein eher technikaffines Publikum richtet, ziemlich schwach, dieses Thema in einem einzigen Satz mit einem ebenso subjektiven wie nichtssagenden „ist quasi nicht spürbar“ abzutun. So etwas kann man messen oder zumindest die genauen Spezifikationen der Soundbar angeben.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat

        Im Filmbetrieb offenbart die Stage Pro ihre Schwächen bei der Balance. In Filmen wie Warcraft oder Dune sind die Umgebungsgeräusche und Effekte laut und eindrucksvoll. Sowohl Schritte, Wind als auch Explosionen kommen wuchtig und präsent. Die Dialoge hingegen klingen im Vergleich zu leise. Erst ab Lautstärke 20 lassen sich die Stimmen gut verstehen. In Actionszenen gehen sie aber teils wieder unter. Gerade bei eher preiswerteren Soundbars ist das ein recht typisches Problem.
        Schade! Dann fällt die leider für mich raus.
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von maxtom73
        Und schon wieder ein Test ohne das die Abmessungen genannt werden, was gerade bei der Verwendung am PC wichtig wäre.
        Zitat von Ion_Tichy
        Lesen hilft.
        Die Maße wurden von den Ratgeber-Kollegen in Reaktion auf das Feedback ergänzt, nicht wundern.
      • Von Ion_Tichy Freizeitschrauber(in)
        Zitat von maxtom73
        Und schon wieder ein Test ohne das die Abmessungen genannt werden, was gerade bei der Verwendung am PC wichtig wäre.
        Lesen hilft.
        Also wirklich günstig finde ich das nicht. Für meine Xoro HSB 75 mit ähnlichen Abmessungen habe ich vor 5 Jahren 40€ bezahlt.
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