Creative Stage Pro im Test: Budget-Soundbar mit Gaming-Power und Dolby Audio

Mit der Stage Pro will Creative erneut beweisen, dass guter Sound nicht teuer sein muss. Die schlanke 2.1-Soundbar samt Subwoofer ist nicht nur für den PC geeignet, sondern auch für den Fernseher und Gaming-Konsolen. Wir haben das Modell für Sie getestet.

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Creative Stage Pro im Test: Budget-Soundbar mit Gaming-Power und Dolby Audio
Quelle: PCGH-Ratgeber

Creative hat sich längst einen Namen gemacht, wenn es um kompakte Audiolösungen mit überraschend gutem Klang geht. Nach dem Erfolg der Pebble-Modelle und der schlichten Stage-Serie folgt nun ein neues Soundbar-Modell. Dieses dürfte Sie vor allem als Spieler ansprechen. Mit 160 Watt Spitzenleistung, Dolby Audio und der hauseigenen Superwide-Technologie verspricht der Hersteller raumfüllenden Klang zum überschaubaren Preis. Das Ganze in einer Ausstattung, die Sie sonst eher in einem höheren Preisbereich finden würden.

Noch vor dem Marktstart konnten wir ein exklusives Vorabmodell testen. Creative selbst sieht die Stage Pro als budgetfreundliche Ergänzung zu klassischen Wohnzimmer-Soundbars. Das Modell richtet sich mit HDMI ARC, Optical-in, USB-C und Bluetooth 5.3 auch klar an Nutzer, die eine einfache Einrichtung und eine breite Kompatibilität schätzen. Ob das Konzept allerdings im Alltag aufgeht und ob der Klang wirklich so groß ist, wie Creative verspricht, klärt unser Test.

Lieferumfang und Transportschutz

Die Creative Stage Pro kommt in einem stabilen, schlichten Karton. Schon beim ersten Griff zum Paket wird klar: Die Soundbar ist angenehm leicht und lässt sich auch alleine problemlos auspacken. Im Inneren sorgt Styropor für einen soliden Transportschutz. Die einzelnen Komponenten sind zusätzlich in Folie eingeschlagen. Auch der Subwoofer (der im Verhältnis zur Soundbar etwas schwerer ist) ist gut geschützt verpackt.

Überblick: Lieferumfang

Im Lieferumfang enthalten sind neben der Soundbar und dem Subwoofer auch das Netzteil, eine Fernbedienung sowie ein USB-C-auf-USB-A-Kabel. Batterien für die Fernbedienung sucht man hingegen vergeblich, wobei das auch deutlich auf der Verpackung steht. Das HDMI- und Optical-Kabel fehlen ebenfalls. Wer also nicht auf Bluetooth oder USB setzt, muss ein eigenes Kabel bereithalten. Die Bedienungsanleitung liegt ganz klassisch in Papierform bei und liefert die wichtigsten Informationen zur Einrichtung und Nutzung.

Besonders praktisch: Creative legt mehrere Netzadapter für verschiedene Länder bei, was die Soundbar auch für den mobilen oder internationalen Einsatz interessant macht.

Das Design der Creative Stage Pro

Optisch wirkt die Creative Stage Pro eher zurückhaltend. Die Soundbar selbst ist kompakt, flach und mit einer mattschwarzen Oberfläche versehen. Die Front wird von einem feinen Metallgitter dominiert, hinter dem die Lautsprecher sitzen. An den Seiten setzt Creative auf kupferfarbenen Kunststoff. Diese glänzenden Flächen wirken allerdings etwas weniger hochwertig und bilden damit einen recht klaren Kontrast zur ansonsten matten Optik.

Hier die Maße auf einen Blick:

  • Soundbar L × B × H: 550 × 112,1 × 80,7 mm
  • Subwoofer L × B × H: 115 × 265 × 420 mm

Fernbedienung und Außenseiten

Beim Subwoofer setzt der Hersteller ebenfalls auf Minimalismus. Er verfügt über ein laminiertes Holzgehäuse mit sichtbaren Kanten, welches funktional, aber nicht makellos ist. Der Subwoofer ist schmal, hoch gebaut und trägt den größten Teil des Gewichts. Beide Komponenten stehen stabil auf Gummifüßen. Nichts wackelt, nichts knarzt. Auch Drucktests auf der Oberfläche hinterlassen keinen bleibenden Eindruck - im positiven Sinne. Bei der Soundbar gibt es kein sichtbares Display oder Bedienelemente. Stattdessen sitzt hinter dem Frontgitter ein kleines LED-Feld, welches durch das Gitter hindurch leuchtet. Es zeigt die Betriebsmodi wie "TV" oder "USB" an, allerdings eher schemenhaft. Das gilt vor allem bei Tageslicht oder seitlichem Blickwinkel.

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  1. Seite 1 Lieferung, Transportschutz und Design
  2. Seite 2 Anschlüsse, Einrichtung, Fernbedienung und Klangprofile
  3. Seite 3 Klangtest und Testergebnis
    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Undesirable-Alien Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Majima
        Digitale Audiodaten durchlaufen erheblich mehr Umrechnungen, bis sie auf den Lautsprechern ankommen. Komprimierte Audiostreams, die bei Games die Regel sind, müssen decodiert werden (Aufwand je nach Codec unterschiedlich). Quasi jede Ebene, die der Audiostream auf dem Rechner durchläuft (Applikation -> Betriebssystem -> Hardware), benötigt wieder eine Übersetzung; und ebenso muss der Audiostream bei Bluetooth zunächst auf Bluetooth aufmoduliert und dann beim Empfänger wieder demoduliert werden. Dort sind zudem Codecs vorgegeben, da der Standard für die Übertragung unkomprimierter Audiostreams nicht genug Bandbreite vorsieht, was wieder heißt, dass da ein Encoder auf der einen Seite und ein Decoder auf der anderen Seite ran muss (die zumeist in Hardware implementiert sind, der Geschwindigkeit wegen). Und natürlich hast du am Ende der Kette noch die Digital-Analog-Wandlung. Zudem ist Audio prinzipbedingt wesentlich komplexer als ein paar Steuersignale von Eingabegeräten.

        Das große Problem: Bluetooth ist überhaupt nicht dafür entwickelt worden, echtzeittauglich zu sein, und weist deshalb erheblich höhere Latenzen auf, als heute machbar wäre. Selbst mit den latenzoptimierten Bluetooth-Varianten bewegst du dich im Bereich von 20 bis 30 ms, bei klassischem Bluetooth sind es eher 100 bis 200 ms. Bei reiner Musikwiedergabe ist das völlig wumpe, bei Video kann das Abspielgerät das kompensieren, indem es das Bild mit entsprechender Verzögerung ausgibt. Rhythmusspiele zocken ist damit nicht drin.
        Danke für die Erklärung. Bei Maus und Gamepad merke ich zum Glück nichts.

        Zitat von Majima
        Deswegen finde ich es auch für ein Magazin, das sich an ein eher technikaffines Publikum richtet, ziemlich schwach, dieses Thema in einem einzigen Satz mit einem ebenso subjektiven wie nichtssagenden „ist quasi nicht spürbar“ abzutun. So etwas kann man messen oder zumindest die genauen Spezifikationen der Soundbar angeben.
        Die Online-Artikel sind meist nur kurze Lückenfüller. Oft lieblos und mit Fehlern dahingeschmiert. Dann dauernd Lego und was Amazon als nächstes vernichtet oder wer bei Mindfactory gerade defäkieren ist.
        Ich hätte da lieber weniger dafür hochwertigere Artikel, dann muß man auch nicht fragen, was überhaupt thematisiert werden soll.
      • Von Undesirable-Alien Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Majima
        Digitale Audiodaten durchlaufen erheblich mehr Umrechnungen, bis sie auf den Lautsprechern ankommen. Komprimierte Audiostreams, die bei Games die Regel sind, müssen decodiert werden (Aufwand je nach Codec unterschiedlich). Quasi jede Ebene, die der Audiostream auf dem Rechner durchläuft (Applikation -> Betriebssystem -> Hardware), benötigt wieder eine Übersetzung; und ebenso muss der Audiostream bei Bluetooth zunächst auf Bluetooth aufmoduliert und dann beim Empfänger wieder demoduliert werden. Dort sind zudem Codecs vorgegeben, da der Standard für die Übertragung unkomprimierter Audiostreams nicht genug Bandbreite vorsieht, was wieder heißt, dass da ein Encoder auf der einen Seite und ein Decoder auf der anderen Seite ran muss (die zumeist in Hardware implementiert sind, der Geschwindigkeit wegen). Und natürlich hast du am Ende der Kette noch die Digital-Analog-Wandlung. Zudem ist Audio prinzipbedingt wesentlich komplexer als ein paar Steuersignale von Eingabegeräten.

        Das große Problem: Bluetooth ist überhaupt nicht dafür entwickelt worden, echtzeittauglich zu sein, und weist deshalb erheblich höhere Latenzen auf, als heute machbar wäre. Selbst mit den latenzoptimierten Bluetooth-Varianten bewegst du dich im Bereich von 20 bis 30 ms, bei klassischem Bluetooth sind es eher 100 bis 200 ms. Bei reiner Musikwiedergabe ist das völlig wumpe, bei Video kann das Abspielgerät das kompensieren, indem es das Bild mit entsprechender Verzögerung ausgibt. Rhythmusspiele zocken ist damit nicht drin.
        Danke für die Erklärung. Bei Maus und Gamepad merke ich zum Glück nichts.

        Zitat von Majima
        Deswegen finde ich es auch für ein Magazin, das sich an ein eher technikaffines Publikum richtet, ziemlich schwach, dieses Thema in einem einzigen Satz mit einem ebenso subjektiven wie nichtssagenden „ist quasi nicht spürbar“ abzutun. So etwas kann man messen oder zumindest die genauen Spezifikationen der Soundbar angeben.
        Die Online-Artikel sind meist nur kurze Lückenfüller. Oft lieblos und mit Fehlern dahingeschmiert. Dann dauernd Lego und was Amazon als nächstes vernichtet oder wer bei Mindfactory gerade defäkieren ist.
        Ich hätte da lieber weniger dafür hochwertigere Artikel, dann muß man auch nicht fragen, was überhaupt thematisiert werden soll.
      • Von Majima Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Undesirable-Alien
        Was hat es eigentlich mit dieser Latenz bei Lautsprechern auf sich? Das ist ja bei Eingabegeräten auch nicht so.
        Digitale Audiodaten durchlaufen erheblich mehr Umrechnungen, bis sie auf den Lautsprechern ankommen. Komprimierte Audiostreams, die bei Games die Regel sind, müssen decodiert werden (Aufwand je nach Codec unterschiedlich). Quasi jede Ebene, die der Audiostream auf dem Rechner durchläuft (Applikation -> Betriebssystem -> Hardware), benötigt wieder eine Übersetzung; und ebenso muss der Audiostream bei Bluetooth zunächst auf Bluetooth aufmoduliert und dann beim Empfänger wieder demoduliert werden. Dort sind zudem Codecs vorgegeben, da der Standard für die Übertragung unkomprimierter Audiostreams nicht genug Bandbreite vorsieht, was wieder heißt, dass da ein Encoder auf der einen Seite und ein Decoder auf der anderen Seite ran muss (die zumeist in Hardware implementiert sind, der Geschwindigkeit wegen). Und natürlich hast du am Ende der Kette noch die Digital-Analog-Wandlung. Zudem ist Audio prinzipbedingt wesentlich komplexer als ein paar Steuersignale von Eingabegeräten.

        Das große Problem: Bluetooth ist überhaupt nicht dafür entwickelt worden, echtzeittauglich zu sein, und weist deshalb erheblich höhere Latenzen auf, als heute machbar wäre. Selbst mit den latenzoptimierten Bluetooth-Varianten bewegst du dich im Bereich von 20 bis 30 ms, bei klassischem Bluetooth sind es eher 100 bis 200 ms. Bei reiner Musikwiedergabe ist das völlig wumpe, bei Video kann das Abspielgerät das kompensieren, indem es das Bild mit entsprechender Verzögerung ausgibt. Rhythmusspiele zocken ist damit nicht drin.

        Deswegen finde ich es auch für ein Magazin, das sich an ein eher technikaffines Publikum richtet, ziemlich schwach, dieses Thema in einem einzigen Satz mit einem ebenso subjektiven wie nichtssagenden „ist quasi nicht spürbar“ abzutun. So etwas kann man messen oder zumindest die genauen Spezifikationen der Soundbar angeben.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat

        Im Filmbetrieb offenbart die Stage Pro ihre Schwächen bei der Balance. In Filmen wie Warcraft oder Dune sind die Umgebungsgeräusche und Effekte laut und eindrucksvoll. Sowohl Schritte, Wind als auch Explosionen kommen wuchtig und präsent. Die Dialoge hingegen klingen im Vergleich zu leise. Erst ab Lautstärke 20 lassen sich die Stimmen gut verstehen. In Actionszenen gehen sie aber teils wieder unter. Gerade bei eher preiswerteren Soundbars ist das ein recht typisches Problem.
        Schade! Dann fällt die leider für mich raus.
      • Von PCGH_Richie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von maxtom73
        Und schon wieder ein Test ohne das die Abmessungen genannt werden, was gerade bei der Verwendung am PC wichtig wäre.
        Zitat von Ion_Tichy
        Lesen hilft.
        Die Maße wurden von den Ratgeber-Kollegen in Reaktion auf das Feedback ergänzt, nicht wundern.
      • Von Ion_Tichy Freizeitschrauber(in)
        Zitat von maxtom73
        Und schon wieder ein Test ohne das die Abmessungen genannt werden, was gerade bei der Verwendung am PC wichtig wäre.
        Lesen hilft.
        Also wirklich günstig finde ich das nicht. Für meine Xoro HSB 75 mit ähnlichen Abmessungen habe ich vor 5 Jahren 40€ bezahlt.
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