Technische Daten
Quelle: Audio-Technica
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Klangqualität: Beeinflusst der Frequenzbereich den guten Ton?

Will man den Klang eines Tonabnehmers bewerten, kann man dies schlecht in Zahlen und Werten ausdrücken. Man kann lediglich den persönlichen Höreindruck vermitteln und Features wie das Klangbild, die Wiedergabelautstärke oder die Dynamik beschreiben. Haben Sie jedoch keine Möglichkeit, Ihren zukünftigen Tonabnehmer beim Händler Probe zu hören, dürfte Ihnen zumindest der Frequenzbereich auf dem Datenblatt einen Hinweis liefern, wie gut der Tonabnehmer klingt.

Der Frequenzbereich eines Tonabnehmers gibt an, welche Frequenzen er abspielt, genauer beschrieben, bis zu welchen Frequenzen die Wiedergabelautstärke nur um einen relativ geringen Wert von 3 dB (Dezibel) von der eigentlichen gewünschten Lautstärke abweicht. Die untere Grenzfrequenz liegt bei allen getesteten Tonabnehmern, unabhängig von System (MM oder MC) oder Preisklasse, bei 20 Hz. Grund dafür: die Wiedergabe von Frequenzen unterhalb der 20-Hz-Grenze bei Schallplatten ist technisch nicht möglich.

Die obere Grenzfrequenz des Denon DL 103 (Testsieger) liegt bei sehr hohen 45.000 Hz. Damit bietet der MC-Tonabnehmer einen sehr breiten Frequenzbereich und somit ein optimales Klangbild. Quelle: Denon Die obere Grenzfrequenz des Denon DL 103 (Testsieger) liegt bei sehr hohen 45.000 Hz. Damit bietet der MC-Tonabnehmer einen sehr breiten Frequenzbereich und somit ein optimales Klangbild. Für eine Einschätzung der Klangqualität mithilfe des Frequenzspektrums ist die obere Grenzfrequenz viel interessanter. Diese liegt bei allen getesteten Tonabnehmern bei mindestens 18.000 Hz (Reloop Concorde Black). Viele MM-Tonabnehmer schaffen auch 23.000 Hz (Audio-Technica AT-VM95EN) oder 25.000 Hz (Ortofon 2M Red). Bei den beiden Spitzenmodellen mit MC-Tonabnehmern liegt die obere Grenzfrequenz des Frequenzspektrums sogar bei 30.000 oder 45.000 Hz (Audio-Technica AT-OC9 / Denon DL103 R).

Das menschliche Ohr kann Frequenzen von 20 bis 20.000 Hz hören. Das Gehör für hohe Frequenzen lässt allerdings mit dem Älterwerden nach, sodass bereits mit etwa 20 Jahren viele Menschen Frequenzen über 17.000 Hz nur schwach wahrnehmen. Doch selbst wenn Sie hohe Frequenzen von 18.000 bis 25.000 oder 45.000 Hz beim High-End-Tonabnehmer nicht mehr hören, haben diese trotzdem einen großen Einfluss auf den Klang. Die Angabe des Frequenzbereichs kann als ein Indiz für die Klangqualität gesehen werden. Es gilt: Je höher die spezifizierte Grenzfrequenz liegt, desto linearer fällt auch die Tonwiedergabe im hörbaren Bereich aus. Deswegen bieten Tonabnehmer mit einem breiteren Frequenzbereich auch ein besseres Klangbild.

Wie beeinflusst die Ausgangsspannung die Lautstärke?

Die Ausgangsspannung, die im Datenblatt des Tonabnehmers sowie in der Testtabelle in Millivolt (mV) angegeben wird, ist ein weiterer wichtiger Wert, der bei der Einschätzung der Klangqualität hilft. Gleiche Verstärkereinstellungen vorausgesetzt, können Sie an der Ausgangsspannung die Wiedergabelautstärke des Tonabnehmersystems ablesen, die sich wiederum auch auf die Klangqualität auswirkt. Denn jeder Verstärker fügt dem Tonsignal auch eine gewisse Menge Hintergrundrauschen hinzu. Und je mehr das Signal verstärkt wird, desto lauter fällt auch dieses Rauschen aus. Bei modernen Verstärkern und Vorverstärkern ist der Rauschabstand allerdings so groß, dass diese Unterschiede kaum ins Gewicht fallen.

DJs sollten dagegen aus einem anderen Grund zu einem Tonabnehmersystem mit einer höheren Ausgangsspannung wie dem Reloop Concorde Vibe (8,0 mV), dem Reloop Concorde Blue (6,0 mV) oder dem Numark CC-1 (6,0 mV) greifen. Da das Signal des Plattenspielers hier weniger kräftig verstärkt werden muss, sind diese lauten Tonabnehmersysteme weniger anfällig für Rückkopplungen, wie sie bei großen Soundsystemen im Club oder der Großraumdisko immer wieder auftreten können.

Bedeutet eine höhere Auflagekraft auch höhere Abnutzung?

Obwohl sich Vinyl-Fans hier längst nicht einig sind, ist die Auflagekraft, auf die ein Tonabnehmer ausgerichtet ist, weder ein Qualitätsmerkmal noch ein absoluter Hinweis darauf, wie stark der Tonabnehmer die Schallplatten beim Abspielen abnutzt. Wenn Sie stets ein Auflagegewicht im vom Hersteller angegebenen spezifizierten Bereich (siehe Testtabelle Punkt "Auflagekraft-Bereich/Auflagekraft empfohlen") verwenden, klingen auch Ihre häufig gehörten Platten für lange Zeit optimal - unabhängig davon, ob Sie exakt die empfohlene Auflagekraft einstellen oder ein erhöhtes respektive verringertes Auflagegewicht verwenden.

Für den Musikgenuss zu Hause sollten Sie allerdings generell ein geringeres Auflagegewicht einem höheren vorziehen. Anders sieht die Sache bei DJs aus, welche die Schallplatten beim Auflegen immer wieder mit der Hand berühren und manipulieren. Damit die Plattennadel dabei nicht springt, benötigen DJs Abtastsysteme mit höherer Auflagekraft.

Achten Sie auch unbedingt darauf, dass Sie niemals ein Auflagegewicht einstellen, das niedriger ausfällt als der spezifizierte Bereich des jeweiligen Tonabnehmers. Obwohl das im ersten Moment nicht logisch erscheint, führt ein zu niedriges Auflagegewicht zu einer stärkeren Abnutzung der Schallplatten als ein zu hohes Auflagegewicht.

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    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von LastManStanding Volt-Modder(in)
        Zitat von Majima
        Das alles hat nichts mit meiner Meinung zu tun; das ist einfach Physik, und gegen die kommt kein Placeboeffekt der Welt an.
        Nein du vertust dich, Weil du alles in einen Topf schmeißt!
        Die Technischen Möglichkeiten einer Abspielkette haben einen Direkten Einfluss darauf wie die vorhandene Musik real gehört werden kann.
        Nach deiner Logik würde
        Ein und das selbe Stück einmal im 5€ Tschibo Küchenradio, und einer geplanten Abspielkette keine Nennenswerten Unterschiede hörbar machen.

        Ich glaube auch nicht an Kabel Voodoo, und Wunder-Enkoppelungs Regale und Füße vor allem für Geräte ohne Mechanisch bewegliche teile. Klangunterschiede bei Verstärkern ähnlicher oder Selber Bauart.

        Aber muss man schon Differenzieren. Ich kann nur hören was da ist korrekt. Alle Abspielgeräte müssen vorhandenes aber auch darstellen können! Und ein Sonorerer Wärmerer Ton spielt ganz offensichtlich weniger Höhen und Mitten als würde er Neutraler klingen. Somit sind die sehr hohen Töne wesentlich schwerer zu hören. Auch dann wenn sie eigentlich da sind. Weil ein entsprechendes Abspielgerät und /oder Lautsprecher dann gar nicht dafür geeignet ist!

        z.B.
        Ein Teufel oder Bose System, kann sicher guten Klang liefern. Dennoch sind sie nicht Für Neutralen klang entwickelt, sondern Tiefton. Ginge ich zu Monitor Audio oder Canton über bleibts zwar Satt aber es wird viel offener nach oben!

        Mag ich es eher Neutral aber "noch Warm" ist unter vielen anderen z.B. Dali ne gute Wahl. ider die B&W 600´er

        Ichs mags Kühl Neutral und Analytisch mit gleichbleibend unaufälligem Tiefton wo der Bass bei besonders tiefen tönen mehr einem "kick"-Bass ähnelt. Und die Höhen drohen zu zischlauten zu werden was bei Internet Radio oder den alten MP3´s bis so um die 192 fast ausschließlich auch ist---> B&W 700

        Aber du sagst klingt alles gleich egal Physik und Placeboeffekt....
        Ich kann mir einfach nicht Vorstellen das du jemals irgendwelche vergleiche mit verschiedenen Konstellationen (Gerätearten) und Medien-Qualitäten gemacht hast. Gerne als Blind test!
        Damit meine ich nicht verschiede Geräte gleicher Bauart. Ich habe Sechs verschiede Class AB Verstärker verschiedenster Leistungsklassen, sie klingen bei normaler Lautstärke Alle gleich. Aber nicht mehr wenn ein; anderer Lautsprecher, ein anderes Medium, eine andere Qualität, oder ein ander Zuspieler verwendet werden!.
      • Von LastManStanding Volt-Modder(in)
        Zitat von Majima
        Das alles hat nichts mit meiner Meinung zu tun; das ist einfach Physik, und gegen die kommt kein Placeboeffekt der Welt an.
        Nein du vertust dich, Weil du alles in einen Topf schmeißt!
        Die Technischen Möglichkeiten einer Abspielkette haben einen Direkten Einfluss darauf wie die vorhandene Musik real gehört werden kann.
        Nach deiner Logik würde
        Ein und das selbe Stück einmal im 5€ Tschibo Küchenradio, und einer geplanten Abspielkette keine Nennenswerten Unterschiede hörbar machen.

        Ich glaube auch nicht an Kabel Voodoo, und Wunder-Enkoppelungs Regale und Füße vor allem für Geräte ohne Mechanisch bewegliche teile. Klangunterschiede bei Verstärkern ähnlicher oder Selber Bauart.

        Aber muss man schon Differenzieren. Ich kann nur hören was da ist korrekt. Alle Abspielgeräte müssen vorhandenes aber auch darstellen können! Und ein Sonorerer Wärmerer Ton spielt ganz offensichtlich weniger Höhen und Mitten als würde er Neutraler klingen. Somit sind die sehr hohen Töne wesentlich schwerer zu hören. Auch dann wenn sie eigentlich da sind. Weil ein entsprechendes Abspielgerät und /oder Lautsprecher dann gar nicht dafür geeignet ist!

        z.B.
        Ein Teufel oder Bose System, kann sicher guten Klang liefern. Dennoch sind sie nicht Für Neutralen klang entwickelt, sondern Tiefton. Ginge ich zu Monitor Audio oder Canton über bleibts zwar Satt aber es wird viel offener nach oben!

        Mag ich es eher Neutral aber "noch Warm" ist unter vielen anderen z.B. Dali ne gute Wahl. ider die B&W 600´er

        Ichs mags Kühl Neutral und Analytisch mit gleichbleibend unaufälligem Tiefton wo der Bass bei besonders tiefen tönen mehr einem "kick"-Bass ähnelt. Und die Höhen drohen zu zischlauten zu werden was bei Internet Radio oder den alten MP3´s bis so um die 192 fast ausschließlich auch ist---> B&W 700

        Aber du sagst klingt alles gleich egal Physik und Placeboeffekt....
        Ich kann mir einfach nicht Vorstellen das du jemals irgendwelche vergleiche mit verschiedenen Konstellationen (Gerätearten) und Medien-Qualitäten gemacht hast. Gerne als Blind test!
        Damit meine ich nicht verschiede Geräte gleicher Bauart. Ich habe Sechs verschiede Class AB Verstärker verschiedenster Leistungsklassen, sie klingen bei normaler Lautstärke Alle gleich. Aber nicht mehr wenn ein; anderer Lautsprecher, ein anderes Medium, eine andere Qualität, oder ein ander Zuspieler verwendet werden!.
      • Von pietcux Software-Overclocker(in)
        Mein erster Dual Plattenspieler hatte übrigens einen piezoelktrischen Tonabnehmer und die Nadel konnte man umdrehen, sie hatte zwei Spitzen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Nur echt, wenn die Rillen soweit in die Mitte gehen, dass Spieler mit automatischer Nadelanhebung einen automatisch vor dem übelsten Abschnitt schützen.^^
      • Von pietcux Software-Overclocker(in)
        Ich hatte mal 40 K-tel Super Hits.. Das war glaub ich die unterste Qualitätsstufe. War aber halt ne Menge verschiedenes Zeug drauf.
      • Von SXFreak PC-Selbstbauer(in)
        Das Gegenteil sind dann die Sampler, wo gerne über 30 Minuten auf eine Seite gequetscht werden. Darunter leiden dann die Dynamik und Details.
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