PC-Sound richtig einstellen: Onboard-Sound und Soundkarten fürs Gaming

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Sound richtig einstellen: Onboard-Sound und Soundkarten für Spiele (1)
Quelle: ASUS

Spielegrafik wird ständig behandelt, doch der Sound, der eine wichtige Komponente des Gaming-Erlebnisses darstellt, wird sehr oft vernachlässigt. Im Video zeigen wir, wie man das Meiste aus eurem aktuellen Setup herausholen könnt, oder wo es Möglichkeiten für Verbesserungen gibt. Gerade was Soundkarten, Endgeräte und Einstellmöglichkeiten angeht, gibt es eine Menge Optionen.

Alle ein bis zwei Jahre kommen neue Grafikkarten auf den Markt und Spiele werden immer schöner - doch beim Sound passiert recht wenig. Die Entwicklung bei PC-Audio geht relativ langsam voran und Equipment wie Soundkarten werden bei vielen Herstellern teils fünf Jahre oder sogar noch länger nicht aktualisiert.

Auch auf die Gamer färbt das ab. In den meisten Fällen wird der Onboard-Sound genutzt, der mittlerweile glücklicherweise auf jedem Mainboard sitzt. Dieser ist allerdings nicht immer von bester Qualität und durchaus ausbaufähig. Günstige Codecs von Realtek wie beispielsweise der ALC892 sind bereits seit mehr als zehn Jahren auf dem Markt und auch um den ALC1200 steht es nicht besser. Auch der ALC 1220, der aktuell als guter Onboard-Chip bezeichnet wird, ist schon seit mehreren Jahren auf Hauptplatinen aus dem Premium-Sektor verbaut. Bei Soundkarten verhält es sich ähnlich, zwar kamen in den letzten Jahren einige Aktualisierungen im Bereich Gaming, dennoch bleibt die Technologie, die dahinter steckt, oft sehr ähnlich.

Aber diese Komponenten, genauso wie USB-Lösungen, bringen bereits deutliche Verbesserungen gegenüber den standardmäßig verbauten Codecs, die oft genutzt werden. Im Video zeigen wir deshalb, mit welchen Tricks man das Meiste aus der gegebenen Hardware herausholen kann, gerade bei den Einstellungen kann dies eine Menge ausmachen, da nicht nur die Windows eigenen Settings große Unterschiede machen können, auch der Treiber und Spiele können großen Einfluss auf den Klang haben.

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    • Kommentare (82)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Jobsti84
        So viel wie ich in dem Thema hier geschrieben habe, hätte ich ja schon fast
        nen Artikel für die PCGH schreiben können
        You're welcome
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Jobsti84
        So viel wie ich in dem Thema hier geschrieben habe, hätte ich ja schon fast
        nen Artikel für die PCGH schreiben können
        You're welcome
      • Von Syllub Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Jobsti84
        OT:
        So viel wie ich in dem Thema hier geschrieben habe, hätte ich ja schon fast
        nen Artikel für die PCGH schreiben können
        Ich votiere hier mal für einen entsprechenden Leser-Artikel!

        Zumindest hier für das Forum mal einen großen Thread
      • Von jotun85 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Jobsti84
        Was tun beim Gaming?
        Erst mal schauen in welchem Format die Audiodateien vorliegen,
        ich wette, das hat noch keiner hier im Forum effektiv gemacht?!

        OT:
        So viel wie ich in dem Thema hier geschrieben habe, hätte ich ja schon fast
        nen Artikel für die PCGH schreiben können
        Bisher bin ich immer von 24 bit/ 48 kHz ausgegangen, was ja auch rein zufällig die Windows-Standardeinstellung ist. Hört sich nach meinem persönlichen Empfinden in Spielen meistens am besten an und scheint im Vergleich zu CDs (16 bit/ 44kHz) oder DVDs (16 bit/ 48 kHz) plausibel. Höhere Formate würden mich stark überraschen.

        Tatsächlich würde mich ein Artikel brennend interessieren, in welchem Cyberpunk einmal rein soundtechnisch beleuchtet wird. Das Spiel scheint ja durchaus auch in diesem Bereich noch einige Baustellen zu haben und hilfesuchende Spieler zurückzulassen, wenn man sich so in den Entwicklerforen umhört.

        Das geht für mich schon mit dem Mastering der Songs von Samurai (aka Refused) los. Ich verstehe ja, wenn angesichts des Settings bewusst versucht wurde den besonderen Charme einer schmutzigen Underground-Produktion zu transportieren. Dem punkigen Sound von Band wies Rage Against The Machine oder Rise Against bin ich auch durchaus nicht abgeneigt. Bei "Fade Away" wäre meiner Meinung nach einiges Ohrwurmpotential vorhanden gewesen. Aber der Mix klingt so einfach nicht punchy genug und den Vocals fehlt die Dynamik.

        Ingame scheint das Positioning der Audioquellen nicht richtig zu funktionieren. Radio und Fernseher sind zu leise, der Übergang der Lautstärke bei sich ändernder Distanz funktioniert nicht geschmeidig, teilweise durfte man nach Updates das Spiel nicht über Continue fortsetzen, sondern musste einen Spielstand manuell laden, um wieder normalen Sound zu bekommen. Naja, vielleicht erbarmt sich ja jemand, wenn der Sourcecode nach dem Hack demnächst allgemein verfügbar werden sollte. ;-D
      • Von jotun85 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Jobsti84
        Sehr oft werden Tracks mehrfach gemastert, sprich für verschiedene Medien, vor allem das Radio bekommt immer andere Mixe.
        Ich bin davon, außer in Sonderfällen, gar kein Freund muss ich gestehen (die Radios komprimieren doch eh selbst...).

        PS: Es gibt auch einfach Musik wo net viel Dynamik vorhanden ist, schau dir viel aus Richtung NewMetal an,
        das einzige was hier etwas Dynamik hat sind die Vocals, die man aber komprimieren muss,
        da sie sich sonst nich durchsetzen, oder sonst unnatürlich laut werden.


        Negativbeispiel?
        Der Exportschlager aus Japan: Babymetal. Akatsuki hat ne DR von gerade mal 3,5dB und liegt rms bei -4,8dB.
        Das ist echt schon hart.... aber ich hör's dennoch gerne
        Ist aber dennoch gut gemischt und lässt sich super hören, da gibt's wesentlich Schlechteres mit mehr DR.

        /Offtopic Ende
        Tatsächlich höre ich auch vor allem Metal. Gerade daher rührt meine Erfahrung, dass die Tonempfindung des Gehörs lautstärkeabhängig sehr unterschiedlich ist und unterschiedliche Abhörlautstärken unterschiedliche Frequenzbalancen bedingen. Früher ist mir das trotz des altersgemäß besseren Gehörs gar nicht so aufgefallen. Wenn man nur verwaschenen Sound aus Mini-Kopfhörern und Desktoplautsprechern gewohnt ist, lässt sich auch munter am Pegel spielen, ohne dass es dadurch noch viel schlimmer wird. Die Präzision von gutem Equipment kann eben auch ein Fluch sein, wenn dadurch Schwächen schonungslos offengelegt werden. Wenn ein Song im Studio bei 85dB Abhörpegel gemixt wurde und ich will ihn aber zuhause unbedingt bei 75dB oder gar 65dB, um mir die Ohren nicht kaputt zu machen oder die Nachbarn nicht zu stören, dann kann es durchaus passieren, dass mir ein hervorragender Kopfhörer lediglich unmissverständlich zu verstehen gibt, dass diese Art von Musik dafür einfach nicht gemacht ist, sofern ich neben Vocals und Bass noch Nuancen hören will. Da machst du nichts gegen.

        Ebenso bei katastrophalem Mastering wie auf Death Magnetic von Metallica. Hier eine exzellente Beleuchtung der Problematik für alle Gamer, die Lust verspüren etwas tiefer in die Materie einzusteigen.

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        Als Normalsterblicher traut man ja seinen Ohren nicht, wenn eine so große Band einen solchen Dreck abliefert, von dem mitwirkende Tontechniker selbst eingestanden haben sollen, sie seien nicht stolz darauf, an dieser Scheibe beteiligt gewesen zu sein.

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        Da wird dann plötzlich dem eigenen Setup misstraut, nach softwareseitigen Filtern oder Verzerrungen gesucht, welche womöglich bisher in anderen Stücken nur noch nicht so aufgefallen sind.
        Diese Odyssee kam mir bei der Frage, ob man die Lautstärke besser in Windows oder am Endgerät reguliert wieder in den Sinn. Bitte beim Abhören darauf achten, nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Lieber professionelle Testsounds verwenden. Denn bei manchen Quellen muss man sich eben damit abfinden, dass sie sich nur mit einem ganz eng definierten Pegel oder gar nicht gut anhören.
      • Von jotun85 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Birdy84
        Kann jemand etwas zu der Option "Signalverbesserungen" in den Eigenschaften des Ausgabegeräts sagen (dort, wo Abtastrate und Bittiefe einzustellen sind)?
        Kurzfassung: Der generelle Ratschlag ist die Signalverbesserungen zu deaktivieren. Insbesondere bei auffälligem Lispeln und Krächzen.

        „Was machen die Signalverbesserungen?

        Nichts - wenn deine Soundkarte/Soundchip keinen DSP hat (digital sound prozessor).

        Hat es einen, dann aktiviert Windows10 dessen Sprachverbesserungsfunktion. Es hebt die Mitten an, normalisiert den Pegel und aktiviert einen Dynamikkompressor.

        Man hat sich wohl erhofft, daß das Gesprochene dadurch besser verständlich wird.

        Aber wirklich besser wird es nicht, meistens schlimmer.

        Lass es am besten ausgeschaltet.“

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