Killzone 3 im PCGH-Test: Wie gut ist der PS3-Shooter wirklich? Ab heute im Handel
Killzone 3 im Test: Killzone 3 gibt es exklusiv für die Playstation 3. Hat Sony also alles aus der Konsole herausgeholt und setzt der Shooter neue Maßstäbe? PC Games Hardware hat sich das Spiel angeschaut.
Der dritte Teil von Killzone beschert Ihnen auf der Playstation 3 wieder neues Ballervergnügen. Neben Playstation Move unterstützt der Titel sogar 3D-Fernseher (von PCGH nicht getestet). Gleich zu Beginn gerät man als Spieler in Staunen, denn der Vorspann ist grafisch sehr beeindruckend. Dabei wirkt der Film wie die Ingame-Grafik, später im Spiel werden Sie aber feststellen, dass die Spielegrafik mit dem Intro doch nicht ganz mithalten kann. Die Story ist genauso abstrus, wie man das auch von der Call-of-Duty-Serie - speziell Modern Warfare - gewöhnt ist. Speziell die vielen Zwischensequenzen führen auch zum gelungenen Spieleerlebnis und sorgen für angenehme Zwangspausen.
Selbst Shooter-Neulinge finden sich mit Killzone 3 sehr leicht zurecht. Die Wege sind alle sehr linear, d. h. verlaufen kann man sich kaum. Sollte man mal dennoch nicht weiterkommen, müssen Sie auf dem Steuerkreuz nur nach oben drücken, damit der nächste Wegpunkt angezeigt wird. Während man bei Gran Turismo 5 gefühlte 50 Prozent der Spielzeit vor Ladebalken verbringt, gibt es bei Killzone 3 praktisch keine Ladezeiten - eine technische Meisterleistung! Der Hersteller hat beim Leveldesign für sehr viel Abwechslung gesorgt. Auch hier muss sich der Titel mit Modern Warfare vergleichen lassen, da einige Level-Abschnitte an den Activision-Titel erinnern. So gibt es eine Schleichmission, in der man Gegner komplett umgehen bzw. leise töten muss oder man aus einem Hubschrauber auf Feinde schießt. Auch wilde Verfolgungsjagden sind natürlich keine Innovation, machen aber dennoch immer wieder sehr viel Spaß.
Killzone 3 im PCGH-Test: Die Technik
Bei der Grafikqualität gibt es bei Killzone 3 wenig zu meckern. Die Levels sehen oftmals völlig unterschiedlich aus und weisen sehr viele Details auf. Allerdings schwankt die Qualität der Optik von Level zu Level. Während die Raumstation oder die Eiswelt beispielsweise hervorragend aussehen, wird das Potenzial der Engine im Dschungel-Level nicht genutzt. Hier wirkt alles relativ bunt und sehr ähnlich. Wirklich überzeugen kann auch die Sound-Kulisse. Vor allem mit einem 5.1-System wirkt die Spielwelt sehr realistisch. Die deutsche Synchronisation ist ebenfalls relativ gut gelungen. Aufgrund der teils massiven Gewaltdarstellung ist die USK-18-Einstufung absolut gerechtfertig und so sollte Killzone 3 auch nicht in Kinderhände gelangen. Leser von PC Games Hardware sind es vermutlich gewöhnt, mit Maus und Tastatur zu spielen. Dennoch gelingt es schon nach kurzer Eingewöhnungszeit, den 3D-Shooter mit dem Gamepad zu steuern. Mit etwas Übung ist sogar ein präzises Zielen möglich und die Computermaus wird nicht mehr vermisst.
Killzone 3 im PCGH-Test: Fazit
Killzone 3 ist eines dieser Spiele, die man am liebsten komplett ohne Unterbrechung durchspielen möchte. Der Titel schafft es also, den Anwender in seinen Bann zu ziehen und weiß auch technisch zu überzeugen. Ein Manko könnte die kurze Spieldauer sein, doch es gibt ja auch noch den Multiplayer-Modus. Fans von Ego-Shootern können bedenkenlos zugreifen und sollten sich diese Perle nicht entgehen lassen. Wer darüber hinaus über aktuelle Technik (Move oder 3D-TV) verfügt, kann mit Killzone die Zocker-Hardware richtig ausreizen.
Reklame: Killzone jetzt bei Amazon bestellen (Release: 25. Februar 2011).

Ist ja mal ein Grund, sich das Teil zu zu legen.
Angeblich besser als mit Gamepad.
Und eins stimmt hier im Test garnicht!!!!
Die Maus wurde bei mir zu jeder Zeit ganz schmerzlich vermisst und zielen bleibt eine un präzise Übung mit dem Pad.....
die Maus ist der grosse Unterschied zwischen Konsolen und Pc......