Yale Smart Alarm Starterkit L im Hands-on: Sicherheitssystem für große Grundstücke

Mit dem Yale Smart Alarm Starterkit L zieht ein flexibles Sicherheitssystem ins Haus oder selbst den Bauernhof ein. Contra-Punkte sucht man hier mit der Lupe; große Pro-Argumente sind dagegen 1-km-Reichweite und die einfache Erweiterbarkeit.

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Yale Smart Alarm Starterkit L im Hands-on: Sicherheitssystem für große Grundstücke
Quelle: PCGH-Ratgeber

Nachfolgend finden Sie einen Hands-on-Praxistest unseres Redakteurs Chris. Um persönliche Erfahrungen und Einschätzungen zum Yale Smart Alarm Starterkit L authentisch wiedergeben zu können, ist der Testbericht in der Ich-Form verfasst.

Um das eigene Zuhause zu schützen, gibt es mit Überwachungskameras und intelligenten Türschlössern unzählige verschiedene Möglichkeiten. Während erstere etwaige Eindringlinge bestenfalls schon im Vorfeld abschrecken, bieten letztere vor allem eine Menge Komfort. Auf den ersten Blick subtiler als so manch andere Sicherheitslösung ist da das Yale Smart Alarm Starterkit L, das mit je einem Bewegungs- und einem Türsensor daherkommt, um entweder das Smartphone oder bei Bedarf die gesamte Nachbarschaft zu alarmieren. Ich habe mir das üppige Smart Home-Paket einmal gründlich angeschaut und erzähle in diesem Hands-on-Test, wie nutzerfreundlich und sicher es wirklich ist.

Smart Home, Maße & Lieferumfang

  • Smart-Home-Integration: Yale Home App, Alexa, Apple Homekit, Google Home, Airbnb, Philips Hue, SmartThings
  • Yale Smart Alarm Hub: 175 × 175 × 32 mm
  • Keypad: 64 × 122 × 28 mm
  • Innen-Bewegungssensor: 70 × 124 × 56 mm
  • Innen-Fenster-/Türsensor: 30 × 70 × 9 mm
  • Keyfob: 35 × 80 (+ 25 Schlaufe) × 11 mm

Wie eingangs erwähnt, wurde mir für diesen Test das Yale Smart Alarm Starterkit L zur Verfügung gestellt. Darin enthalten sind neben dem eigentlichen Alarm, der auch als Hub fungiert, noch die beiden Sensoren, ein Keypad und ein Keyfob; quasi eine Fernbedienung. Ferner gibt es entsprechendes Montagematerial sowie ein Ethernet- und ein Stromkabel für den Hub. Dieser verfügt zwar über einen Akku, im Gegensatz zu den anderen batteriebetriebenen Geräten im Paket. Für einen störungsfreien Betrieb empfehle ich allerdings die direkte Stromversorgung. Und zu guter Letzt lässt sich das zugehörige Kabel, wie auch kürzlich der Thomson Go Cast 150, entweder mit einem üblichen Typ-F- oder alternativ einem Typ-G-Adapter für etwa Großbritannien versehen.

Montage und Einrichtung

Ebenso lässt sich der Hub theoretisch auch per WLAN mit dem Router verbinden. Doch die unkompliziertere Möglichkeit, die auch bei mir schneller funktioniert hat, ist die kabelgebundene. In dem Fall gilt es lediglich, die Yale Home App herunterzuladen, ein neues Gerät hinzuzufügen und die weiteren Instruktionen zu befolgen. Da ich vor geraumer Zeit bereits die Smart Video Doorbell getestet hatte - mit der das ganze System übrigens nahtlos zusammenarbeiten kann -, konnte ich auf mein bestehendes Konto zurückgreifen.

Nachdem man für seinen Hub also einen Platz gefunden und alles angeschlossen hat, fragt die App direkt, ob man noch weitere Geräte per QR-Code-Scan verbinden möchte. Das ist sehr bequem und nach wenigen Minuten ist das gesamte Starterkit L mit dem Hub verbunden. Nur beim Keypad gab es ein wenig Verwirrung. Denn obwohl jeder Schritt ausführlich beschrieben ist, scheinen sich einige der kurzen Erklär-Clips auf die nächste statt die aktuelle Seite der Bedienungsanleitung zu beziehen. Das kann aber schnell vom Betreiber korrigiert werden.

Installiert werden sowohl Keypad als auch Sensoren alle auf eine ähnliche Weise. Zunächst muss man die Rückplatte ankleben bzw. -schrauben und anschließend das Produkt aufstecken. Jedes davon verfügt über einen Totmannschalter und einen einstellbaren Manipulationsalarm. Zudem ist ein erheblicher Kraftaufwand nötig, um die Geräte von ihrer Rückwand zu lösen, womit hier bereits eine gewisse Sicherheit geboten wird. Dank der Yale Horizon+ Technologie, einem speziellen Funkprotokoll, ist dabei übrigens eine Distanz von bis zu 1 km möglich. In Verbindung mit den vier möglichen Sicherheitsbereichen lassen sich so auch größere Grundstücke wie etwa Bauernhöfe abdecken. Ein Sicherheitsbereich könnte dann beispielsweise das Wohnhaus und ein anderer die Scheune sein.

Software des Yale Smart Alarm Starterkit L

Jeder Bereich kann dann über die Oberfläche des Yale Smart Alarms entweder aktiviert, deaktiviert oder teilaktiviert werden. Letzteres ist etwa dafür gedacht, gewisse Zimmer scharf geschaltet zu halten, während man sich in einem anderen Teil des Hauses befindet. Zeitpläne sowie weitere Überwachungsoptionen sind ebenfalls verfügbar; doch so richtig interessant wird es erst in Verbindung mit anderen Yale-Geräten.

Bildergalerie

Sensoren

Sowohl Bewegungs- als auch Türsensor sind schnell installiert und ins System eingepflegt, wobei allerdings beide den einen oder anderen Schluckauf hatten. So zeigte Ersterer beim Funktionstest während der Einrichtung an, dass dieser fehlgeschlagen sei. Doch gleichzeitig erhielt ich eine Benachrichtigung, dass der Sensor eine Bewegung erkannt hatte, und auch alle Folgetests glückten. Die wohl wichtigste Funktion des Sensors besteht darin, einzustellen, wie der Hub auf ein Signal reagiert: mit einem sofortigen Alarm, einem um 30 Sekunden verzögerten oder eben lediglich einer Smartphone-Benachrichtigung. Jede der drei zuvor erwähnten Modi ("Deaktivieren", "Unterwegs", "Home") lässt sich dabei individuell belegen.

Der zweite Sensor dient wiederum dazu, durch seine Verbindung mit einem Magneten Auskunft über geöffnete Türen bzw. Fenster zu geben. Und auch hier ergab der Funktionstest einen Fehler. Als ich jedoch einen Türgong aktiviert hatte, gab jede Öffnung zuverlässig einen Ton im Hub ab.

Und auch im weiteren Betrieb funktionierten beide stets problemlos. Insgesamt können bis zu 100 Geräte mit dem Hub verbunden werden, wobei zwischen Innensensoren - wie in diesem Fall - und Außensensoren unterschieden wird. Damit besteht theoretisch genug Kapazität, um selbst in größeren Häusern jedes Zimmer und jedes Fenster abzudecken.

Keyfob

Screenshots aus der Yale Home App Quelle: Yale/PCGH-Ratgeber Der Keyfob fungiert als "Schlüssel" für das System, um nicht jedes Mal das Keypad oder das Smartphone bemühen zu müssen. Bei dem übrigen Gerät handelt es sich um eine kleine Fernbedienung, die es ermöglicht, mit einem Tastendruck zwischen den Modi zu wechseln. So erspart man sich, bei jedem Nachhausekommen den Code ins Keypad einzugeben oder das Handy zücken zu müssen. Dabei wird der Keyfob jedoch nicht wie die anderen Sensoren dem Hub hinzugefügt. Stattdessen muss er direkt mit einem Profil verknüpft werden, wodurch im Protokoll stets nachvollziehbar ist, wer ihn verwendet hat.

Um ihn unterwegs nicht zu verlieren, verfügt die 8 cm große Fernbedienung über eine Schlaufe, mit der sie sich etwa am Schlüsselbund befestigen lässt. Damit sie in der Hosentasche nicht versehentlich gedrückt wird, kann man die Tasten durch Halten der Home-Taste sperren. Aber abgesehen davon, dass sie für die Hosentasche ein wenig groß ist, könnte es so natürlich passieren, dass beides verloren geht oder anderweitig abhandenkommt. In dem Fall lässt sich der Keyfob aber schnell per App abmelden, um keinen unbefugten Zugang zu gewähren.

Yale Smart Alarm Starterkit L: Fazit

Das waren noch immer längst nicht alle Funktionen, die man mit dem Yale Smart Alarm Starterkit L geboten bekommt. Doch schon jetzt bleibt festzuhalten, dass sich alle Produkte simpel installieren, einrichten und intuitiv verwenden lassen. Die wenigen Stolpersteine bei der Montage hatten sich alle schnell erledigt, sodass am Ende wenig zu meckern bleibt. So sind einige Funktionen wieder nur mittels Abo verfügbar, darunter etwa die Möglichkeit, den Smart Alarm im Falle eines WLAN-Ausfalls über den Mobilfunk online zu halten.

Matter-Unterstützung gibt es ebenfalls nicht, dafür aber mehrere andere Smart-Home-Optionen, durch die man sein System mit etwas technischem Know-how noch erweitern könnte. Wie bei allen Herstellern begünstigt aber selbstverständlich auch Yale, dass man im eigenen Ökosystem bleibt. Für größere Grundstücke und Komplexe kann sich also auch das Starterkit XL mit je einem weiteren Tür- und Bewegungssensor lohnen. Oder man legt sich gleich noch weitere separate Sensoren zu, um wirklich alles abzudecken.

Hinzu kommen - auch wenn hier und da ein Akku oder Solar-Panel vielleicht sinnvoller als Batterien gewesen wäre - üppige Laufzeiten und die große Funkabdeckung. Das alles macht das Yale Smart Alarm Starterkit L zu einer mehr als lohnenswerten Investition für alle, die Wert auf Erweiterbarkeit legen.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1764285002
        Warum eine solche "Meldung" nicht transparent als Werbung gekennzeichnet wird, finde ich eine mehr als zweifelhafte redaktionelle Praxis.
      • Von Gast1764285002
        Warum eine solche "Meldung" nicht transparent als Werbung gekennzeichnet wird, finde ich eine mehr als zweifelhafte redaktionelle Praxis.
      • Von Gast1756977002
        99% aller Einbrecher werden schon von einer Hausaußenbeleuchtung abgeschreckt.
        Wer dann noch aufhebelsichere Fenster hat, kann wieder ruhig schlafen.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von LastManStanding Volt-Modder(in)
        Ich selbst stehe den "Smarten" Lösungen tendenziell eher Skeptisch gegenüber.

        Mein/Unser Favorit ist die einfache Montage von Überwachungskameras ( allerdings dann PoE)
        An einen kleinen Server mit um die 2x 16-22 TB Speicher- Das Überwachungssystem wird auch NICHT ins Netzwerk eingebunden und wird auch keine Wireless Funktionen beinhalten um den Zugriff von außen "quasi" undmöglich zu machen.

        So bereite ich das auch grade vor nur eine Software habe ich dazu noch nicht die in Abhängigkeit vom verfügbaren Speicher immer die ältesten Aufnahmen überschreibt
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