Pflichteinbau von smarten Stromzählern in Deutschland startet
Ab dem 24.02.2020 beginnt der Pflichteinbau von intelligenten Messsystemen. Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, kostet der Einbau zwischen 20 und 200 Euro, je nachdem, ob ein digitaler Stromzähler mit oder ohne Kommunikationseinheit verbaut werden muss.
Seit dem 31. Januar 2020 gilt in Deutschland die Pflicht zum Einbau von intelligenten Stromzählern. Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, beginnt ab heute der bundesweite Pflichteinbau von intelligenten Messsystemen. Für den Einbau ist der jeweilige Stromanbieter zuständig, der sich bei den eigenen Kunden postalisch beziehungsweise auf elektronischem Wege melden wird. Welches Messsystem vom Stromanbieter verbaut wird, hängt vom jährlichen Stromverbrauch des Haushaltes ab. Wer weniger als 6.000 Kilowattstunden im Jahr verbraucht, bekommt eine intelligente Messeinrichtung verbaut, deren jährliche Betriebs- und Einbaukosten bei maximal 20 Euro - laut Gesetz - liegen dürfen. Diese Messeinrichtungen können zwar den Stromverbrauch detaillierter messen, als analoge Stromzähler, aber es ist nicht möglich, Daten an den Stromanbieter zu senden. Theoretisch soll es so möglich werden, dass die Verbraucher zu flexibleren Stromtarifen Zugang erhalten und so eventuell weniger bezahlen müssen, als bislang, so die Argumentation der Bundesnetzagentur. Strombetreiber müssen dem Nutzer jedoch einen kostenlosen Zugang zu tages-, wochen-, monats- und jahresbezogenen Energieverbrauchswerten für die letzten 24 Monate ermöglichen. So können Stromanbieter genau nachvollziehen, an welchen Tagen und Uhrzeiten es Stromspitzen gibt und daran ihre produzierte Strommenge ausrichten. Es soll also dadurch vermieden werden, dass es zu Überlastungen des Stromnetztes kommt, weil zum Beispiel viele Elektroautos gleichzeitig Strom laden. Mit intelligenten Wallboxen ist das heute schon kein Problem, durch intelligente Messsysteme kann dann zudem eine möglichst exakte Steuerung der benötigten Strommenge für den gesamten Haushalt erfolgen.
Smart Meter mit täglichem Datenversand bei großen Haushalten
Wer hingegen mehr als 6.000 Kilowattstunden pro Jahr verbraucht, der muss sich ein sogenanntes Smart Meter einbauen lassen. Dieses Smart Meter besteht dabei aus einem digitalen Stromzähler und einer Kommunikationseinheit, um die gemessenen Daten senden und empfangen zu können. Hierbei wird der Stromverbrauch täglich an den Stromanbieter versendet. Es gibt dann in Haushalten mit einem verbauten Smart Meter keine Ablesung des Stromverbrauchs mehr. Vielmehr müssen Stromanbieter ihren Kunden eine kostenlose monatliche Aufstellung über den Energieverbrauch und die zu zahlenden Kosten zur Verfügung stellen. Dies kann digital auf einer Webseite oder via Briefpost erfolgen. Der Betrieb eines Smart Meter liegt je nach Jahresverbrauch in Kilowattstunden bei maximal 100 bis 200 Euro. Nur, wenn man mehr als 100.000 Kilowattstunden pro Jahr an Strom verbraucht, dann liegen die Betriebskosten oberhalb von 200 Euro. Die genau jährlich zu zahlenden Betriebskosten für das Smart Meter legt jeder Stromanbieter selbst fest. Es kann auch sein, dass man weniger als 100 Euro zahlen muss. Dies stellt aber die Obergrenze dar, wenn man im Haushalt im Jahr maximal 10.000 Kilowattstunden verbraucht. Maximal 200 Euro müssen Smart-Meter-Nutzer jährlich zahlen, wenn der Haushalt maximal 100.000 Kilowattstunden im Jahr verbraucht.
Die gültige Auflage sieht vor, dass alle Haushalte in Deutschland mit einem Jahresstromverbrauch von über 6.000 kWh einen smarten Stromzähler mit Kommunikationseinheit installieren müssen. Falls das Haus über eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von sieben kW bis 100 kW verfügt, muss ebenfalls ein Smart Meter im Haus verbaut werden. Gleichfalls gilt diese Pflicht auch, wenn Verbraucher ein verringertes Netzentgelt für eine Wärmepumpe oder eine Nachtspeicherheizung zahlen oder aber eine eigene Wallbox für Elektrofahrzeuge installiert haben. Bis spätestens zum Jahr 2032 soll die Umrüstung abgeschlossen sein und alle Haushalte in Deutschland entweder über eine intelligente Messeinrichtung oder ein Smart Meter verfügen. Der bisher verbaute analoge Ferraris-Zähler hat also spätestens im Jahr 2032 ausgedient.
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Fakten zum Start des Pflichteinbaus für intelligente Stromzähler in Deutschland:
- Ab dem 24.02.2020 beginnt in Deutschland der Pflichteinbau für intelligente Stromzähler. Abhängig vom Jahresverbrauch in Kilowattstunden müssen entweder eine intelligente Messeinrichtung oder ein Smart Meter in den Haushalt eingebaut werden.
- Wer weniger als 6.000 Kilowattstunden im Jahr verbraucht, bekommt eine intelligente Messeinrichtung verbaut, die jährlich maximal 20 Euro - laut Gesetz - kostet. Zwar ermitteln diese digitalen Zähler den Energieverbrauch täglich, aber es findet keine Datenübertragung zum Stromanbieter statt. Eine jährliche Ablesung gibt's hierbei weiterhin.
- Haushalte und Unternehmen, die mehr als 6.000 Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen, müssen ein Smart Meter eingebaut haben. Zusätzlich zur intelligenten Messeinrichtung ist hierbei eine Kommunikationseinheit mitgeliefert, die den Energieverbrauch täglich an den Stromanbieter sendet.
- Auch Haushalte mit einer Wärmepumpe, einer Nachtspeicherheizung oder einer Wallbox müssen ein Smart Meter verbaut haben. Je nach Jahresverbrauch in Kilowattstunden kostet der Betrieb eines Smart Meters pro Jahr zwischen 100 und 200 Euro.
- Spätestens zum Jahr 2032 müssen alle Haushalte in Deutschland entweder über eine intelligente Messeinrichtung oder ein Smart Meter verfügen. Der Vorteil beider Systeme soll sein, dass die Stromanbieter detaillierter Aufschluss über den tatsächlichen Energieverbrauch erhalten und die Nutzer theoretisch zu flexibleren Stromtarifen wechseln können, wenn es denn derartige Tarife gibt. So können Stromanbieter genau nachvollziehen, an welchen Tagen und Uhrzeiten es Stromspitzen gibt und daran ihre produzierte Strommenge ausrichten.
Quelle: Bundesnetzagentur

Kommt alles auf den Geldbeutel, mögliche Grösse der Anlage, sowie Verbrauch an.
Mit 100kwp und 50kw akku bei nem 5000kwh verbrauch hat man auch im Winter mehr als genug und im Sommer kann man täglich nebenher 3 Teslas voll laden...
Aber erst mal 700m2 dach haben und mal eben 30k nur für akkus hinlegen...
War nur ne spontane Idee mit dem Herd.
Kommt alles auf den Geldbeutel, mögliche Grösse der Anlage, sowie Verbrauch an.
Mit 100kwp und 50kw akku bei nem 5000kwh verbrauch hat man auch im Winter mehr als genug und im Sommer kann man täglich nebenher 3 Teslas voll laden...
Aber erst mal 700m2 dach haben und mal eben 30k nur für akkus hinlegen...
Kuppelschalter dazwische und das meisste rennt dann autark per solar. Sollte die pv im Dez mal nicht genug liefern zum netz zurück. Muss man halt alles im kreis kalkulieren.
Hofentlich ändert sich die EEG geschichte dieses jahr. Gab genug Beschwerden. Spanien, Österreich etc machens vor...