Smarte Stromzähler werden zur Pflicht bei großen Häusern
Seit Freitag greift das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende, das im Jahr 2016 beschlossen wurde. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik erklärt, dass die intelligenten Stromzähler ab einem Jahresstromverbrauch von 6.000 kWh pro Haushalt eingebaut sein müssen.
Egal, ob der PC oder Haushaltsgeräte, eines eint sie - sie alle brauchen Strom. Um die Netzauslastung künftig besser steuern zu können, gibt es sogenannte Smart Meter. Diese intelligenten Stromzähler sind seit dem 31. Januar 2020 gesetzliche Pflicht in Deutschland. Laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie gibt es nun smarte Stromzähler von drei voneinander unabhängigen Unternehmen, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Die nun gültige Auflage sieht vor, dass alle Haushalte in Deutschland mit einem Jahresstromverbrauch von über 6.000 kWh einen smarten Stromzähler installieren müssen. Falls das Haus über eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von sieben kW bis 100 kW verfügt, muss ebenfalls ein Smart Meter im Haus verbaut werden. Gleichfalls gilt diese Pflicht auch, wenn Verbraucher ein verringertes Netzentgelt für eine Wärmepumpe oder eine Nachtspeicherheizung zahlen oder aber eine eigene Wallbox für Elektrofahrzeuge installiert haben.
Vermieter können Smart Meter unabhängig vom Stromverbrauch installieren
Vermieter oder Betreiber von Messstellen dürfen auch bei Haushalten mit weniger als 6.000 kWh Jahresstromverbrauch einen smarten Stromzähler installieren. In den ersten drei Jahren sollen Stromversorger mindestens zehn Prozent ihrer Stromverbraucher mit einschlägigen Gateways ausstatten und dürfen dabei vom Kunden bis zu 100 Euro im Jahr verlangen. Theoretisch sollten die Bürger durch variable Stromtarife dieses Geld auch wiederbekommen können. Manch eine Partei, wie etwa die Piratenpartei, ist gar nicht glücklich mit der Pflicht zu smarten Stromzählern, die diese als "Spionagezähler" betitelt.
In der aktuell verfügbaren ersten Generation der Smart Meter sind diese aber technisch nicht fähig, Photovoltaikanlagen oder Ladestationen für Elektroautos abhängig von der Netzauslastung selbständig zu steuern. Diese Funktionalität wird erst mit einer der kommenden Generationen an smarten Stromzählern verfügbar sein. Theoretisch sollen Smart Meter in der Lage sein, beispielsweise das Laden eines Elektroautos an der installierten Wallbox automatisch dann zu ermöglichen, wenn gerade günstiger Windstrom zur Verfügung stehe, so der Digitalverband Bitkom.
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Fakten zur Pflicht der Installation von intelligenten Stromzählern:
- Seit dem 31. Januar 2020 gilt in Deutschland die Pflicht, einen smarten Stromzähler im Haus einzubauen, wenn der Haushalt mehr als 6.000 kWh Strom pro Jahr verbraucht. Auch Nutzer einer Solaranlage oder von Wärmepumpen beziehungsweise einer Nachtspeicherheizung müssen ein sogenanntes Smart Meter im Haus eingebaut haben.
- Die intelligenten Stromzähler sollen - theoretisch - in der Lage sein, die Strommenge je nach Netzauslastung selbständig zu steuern.
- So könnte es beispielsweise variable Stromtarife geben, wenn denn die Energieunternehmen mitspielen.

Die Speicherheizungen können ihren Wäremspeicher aufheizen wenn der Strom gerade billig ist, die Wärmepumpe muß laufen wenn Heizbedarf da ist.
Und das Aufheizen der Speicherheizungen wenn gerade Überschuß da ist funktioniert sogar ohne Smart Meter
Dito Brauchwassererwärmung mit Strom.
Also mein intelligenter Zähler hat seine eigene 4G Antenne und Sendeeinheit... im Keller ist mit Empfang nämlich auch nix. Und dank PV muss ich so ein Teil eh haben.
Allerdings macht mir das auch keine sorgen aber was ich bedenklich finde ist, das die systeme unserer energieversorger nicht die sichersten sind. So wird es sicher früher oder später welche geben, die ihre "wohnungsbesichtigungen" nach dem aktuellen stromverbrauch dieser planen. Und wenn dann irgendwann alle so einen "intelligenten" stormzähler haben, haben betreffende natürlich ganz deutschland auf einmal im blick und könnten so auch wahnsinnig effizient "besichtigen".
Wer elektronisch bezahlt will das aber auch. Ich hab nur anonymes bargeld und nichtmal meine bank kennt meinen kompletten vermögensstatus. (auch nicht wenn sie alle daten sämtlicher banken zusammen legen und alle bewegungen seit konto-erstellung mit ein beziehen
Und welche Daten bitte sehr, wie hoch der Stromverbrauch ist wenn ich 23:14 aufm Klo kacken bin?
Der Smarte Zähler hat keinen Plan was wo wie lange Strom verbraucht, das Teil sieht nur den momentanen Verbrauch. Das lässt sich nicht verkaufen.
Den momentanen Verbrauch sehen die Stromanbieter übrigens auch ohne die Dinger, dafür halt nicht pro Haushalt sondern in wesentlich größeren Gebieten.
Sich gegen den Fortschritt wehren und alles verteufeln was eigentlich sinnvoll ist (das effektive abgreifen von Verbrauchsdaten ohne seinen Hintern in den dreckigen Keller zu schleppen!) - das gehört zu den Sachen wie IoT wirklich mal sinnvoll ist!
Es wird schon nicht wirklich funktionieren, das bei entsprechender Verbreitung von E-Fahrzeugen es nicht möglich sein wird, diese auch entsprechend in der dann großen Masse laden zu können, weil die Netze diesen dann recht hohen Energiebedarf gar nicht hergeben. Denn um so ein Elektro-Mobil in aktzeptabler (!) Zeit aufzuladen, braucht es schon etliche KW, die man dann in die Akkus jagen muß. Dann sollte eine Ladestelle mit mehreren Ladesäulen in vergleichbarer Größe von heutigen Tankstellen mindestens in der Lage sein, jederzeit (!) mindestens 100-150 KW an elektrischer Leistung bereitstellen zu können. Das sind Leistungen, die zusätzlich zum normalen Energiebedarf vorhanden sein müssen. Das wird niemals funktionieren, wenn hierzulande alle AKWs und sonstigen Kraftwerke abgeschaltet sind. Von der Netzinfrastruktur, die solche immensen Leistungen auch bewältigen muß, ist da noch gar nicht die Rede von...
Ohne Industrie braucht man weniger Strom, und wer keinen Job hat braucht auch kein E-Auto das er laden muß...
Die Speicherheizungen können ihren Wäremspeicher aufheizen wenn der Strom gerade billig ist, die Wärmepumpe muß laufen wenn Heizbedarf da ist.
Und das Aufheizen der Speicherheizungen wenn gerade Überschuß da ist funktioniert sogar ohne Smart Meter
Dito Brauchwassererwärmung mit Strom.