Skylake-Benchmarks: Core i7-6700K gegen i7-4790K geleakt

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Skylake-Benchmarks: Core i7-6700K gegen i7-4790K geleakt
Quelle: benchlife.info

Auf der Gamescom im August soll Skylake endlich vorgestellt werden. Aus China flattern indes die ersten synthetischen Benchmarks ins Haus. Die sollten wie immer mit Vorsicht genossen werden, bilden aber auch im Grunde das ab, was zu erwarten war.

Aus der kommenden Skylake-Generation, die wohl zur Gamescom vorgestellt wird, ist der Core i7-6700K das wohl spannendste Modell für Spieler, beerbt er doch den vielbeachteten Core i7-4790K. Der gilt als Brot- und Butter-Modell für Spieler. Daher stellen sich auch viele die Frage, wie flott das neue Skylake-Modell ist. Das lässt sich erst nach dem Fall des NDAs beantworten, aber wie immer gibt es auch Leaks und ein solcher erlaubt nun einen ersten Ausblick.

Antreten musste das 14-nm-Modell gegen das 22-nm-Modell auf ihren Plattformen Z170 und Z97 in synthetischen Benchmarks. Viel erwartet hatte man im Vorfeld nicht, denn der 4790K ist mit 4,0/4,4 GHz ein flotter Geselle, dem der 6700K 4,0/4,2 GHz entgegensetzt. Die Performance muss also vor allem über die verbesserte Architektur kommen, die mehr IPC-Leistung und den neuen Speichercontroller bietet, der im geleakten Test DDR4-2133 anspricht. Mehr Fortschritt als bei der CPU ist beim GPU-Teil zu erwarten, der nun eine neue DX12-taugliche GT2-Einheit mit 48 EUs und 350 bis 1.067 MHz ins Rennen schickt.

Modell Prozess Kerne Kern-Takt Boost-Takt Cache Speicher TDP Sockel Multi frei
Core i7-6700K 14nm 4/8 4,0 GHz 4,2 GHz 8 MiB DDR4 2133 95W LGA 1151 Ja
Core i7-4790K 22nm 4/8 4,0 GHz 4,4 Ghz 8 MiB DDR3 1600 88W LGA 1150 Ja
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Core i7-6700K (Skylake)
Core i7-6700K (Skylake) Core i7-4790K (Devils Canyon)

Kann der Skylake-Prozessor also mehr als nur Strom sparen? Im 3DMark Firestrike mit dedizierter GPU ist der Vorsprung nicht vorhanden. Das Rennen geht mit 5.078 zu 5.032 Punkten zugunsten von Devils Canyon aus. Etwas besser läuft es in Cloud Gate, wo es 9.581 zu 8.750 Punkten sind sowie in Skydiver mit 4.650 zu 3.968 für Skylake sind. Hier kam die integrierte Einheit zum Einsatz. In diesen Benchmarks sieht man, dass Skylake nicht immer schneller ist. Wenn der 4790K seine 200 MHz Takt gut ausspielen kann, erwischt er den 6700K knapp. Der geht dabei aber stromsparender und damit wohl auch kühler zu Werke. Erst wenn die IGP gefragt wird, hat Skylake stets die Oberhand.

Deutlicher ist es im Cinebench R15, wo Skylake das Rennen knapp für sich entscheiden kann. Aber auch nur dann, wenn alle Kerne/Threads und die IGP zum Einsatz kommen. Ein einzelner Kern des 4790K ist immer noch einen Hauch fixer. Deutlicher wird es bei den Speicher-Tests. Hier kann sich Skylake deutlicher absetzen. In SiSoft Sandra liegt Skylake stets vorne – mal mehr, mal weniger.

Solche geleakten Benchmarks sollten nie für bare Münze genommen werden, weil man meist zu wenig um die Umstände weiß, in denen sie entstanden sind. Dennoch kann man wohl schon jetzt sagen, dass der Core i7-6700K für alle jene eher uninteressant ist, die einen 4770K/4790K im Rechner stecken haben. Die reine CPU-Leistung ist nicht so deutlich höher, dass sich der Umstieg lohnt. Zumal ja stets auch weitere Faktoren einkalkuliert werden müssen: Anschaffung einer neuen Plattform samt noch teurem DDR4-Speicher. Da reißen es auch nicht die paar Watt raus, die Skylake wahrscheinlich weniger konsumiert.

Bildergalerie

Die Ergebnisse waren zu erwarten. Die eigentlich größere Enttäuschung ist wohl, das Intel sklavisch an seinem Kerne/Thread-Konzept festhält. Ein Core i5 hat weiter vier Kerne, ein i7 dieser Plattform vier Kerne samt Hyperthreading. Wer sechs Kerne oder mehr will, muss zur teuren und beim Erscheinen von Skylake nicht mehr ganz taufrischen Plattform mit LGA2011 greifen. Für gut bestückte Spieler ist Skylake wahrscheinlich nicht attraktiv genug. Wer auf älterer Hardware unterwegs ist, findet bei Skylake mehr Anreize.

Quelle: Techbang

Modell Prozess Kerne Kern-Takt Boost-Takt Cache Speicher TDP Sockel Multi frei
Core i7-6700K 14nm 4/8 4,0 GHz 4,2 GHz 8 MiB DDR4 2133 95W LGA 1151 Ja
Core i5-6600K 14nm 4/4 3,5 GHz 3,9 GHz 6 MiB DDR4 2133 95W LGA 1151 Ja
Core i7-6700 14nm 4/8 3,4 GHz 4,0 GHz 8 MiB DDR4 2133 65W LGA 1151 Nein
Core i5-6600 14nm 4/4 3,3 GHz 3,9 GHz 6 MiB DDR4 2133 65W LGA 1151 Nein
Core i5-6500 14nm 4/4 3,2 GHz 3,6 GHz 6 MiB DDR4 2133 65W LGA 1151 Nein
Core i5-6400 14nm 4/4 2,7 GHz 3,3 GHz 6 MiB DDR4 2133 65W LGA 1151 Nein
Core i7-6700T 14nm 4/8 2,8 GHz 3,6 GHz 8 MiB DDR4 2133 35W LGA 1151 Nein
Core i5-6600T 14nm 4/4 2,7 GHz 3,5 GHz 6 MiB DDR4 2133 35W LGA 1151 Nein
Core i5-6500T 14nm 4/4 2,5 GHz 3,1 GHz 6 MiB DDR4 2133 35W LGA 1151 Nein
Core i5-6400T 14nm 4/4 2,2 GHz 2,8 GHz 6 MiB DDR4 2133 35W LGA 1151 Nein
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    • Kommentare (60)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rotavapor Freizeitschrauber(in)
        Unter der Fehlenden Entwicklung auf Softwareseite hatte vorallem AMD zu leiden. Zumal sie in der Vergangenheit (als sie noch CPUs entwickelt haben 2012) meist früher neue Befehlssätze implementiert.
      • Von Rotavapor Freizeitschrauber(in)
        Unter der Fehlenden Entwicklung auf Softwareseite hatte vorallem AMD zu leiden. Zumal sie in der Vergangenheit (als sie noch CPUs entwickelt haben 2012) meist früher neue Befehlssätze implementiert.
      • Von NerdFlanders BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von usopia
        Im Übrigen liegt doch die fehlende Entwicklung auf Seiten der Software-Hersteller, wenn deren Anwendungen die Leistung moderner CPUs nicht umsetzen können.
        This. AVX(2) Unterstützung implementieren und Haswell liegt plötzlich 3 Klassen vor Ivy Bridge.
      • Von usopia Freizeitschrauber(in)
        Zitat von bschicht86
        Du darfst nicht vergessen, dass es vom Athlon XP zum Athlon 64 einen echten Leistungssprung gab. Intel dagegen verkauft seine "neuen" CPU's so teuer und einen Leistungssprung wie beim Athlon 64 sucht man vergebens.
        Und du darfst nicht vergessen, daß die neue Iris Pro 6200 im Vergleich zur Grafikeinheit des 4770K in synth. Benchmarks um 50% bis 80% zulegt. Man muß es ja nicht gutheißen, daß Intel den Fokus auf die Grafikeinheit gelegt hat aber das kann man auf jeden Fall schon "Leistungssprung" nennen, zumal die CPU selbst ja auch noch zulegt.

        Mich stört es einfach, wenn hier Unwahrheiten verbreitet werden wie z.B. "Null Fortschritt". Einerseits erzählst du, daß vier Jahre alte Hardware aktuell ausreicht, beschwerst dich aber über zu wenig Leistung von Skylake? Da solltest du dich schon entscheiden was du willst. Im Übrigen liegt doch die fehlende Entwicklung auf Seiten der Software-Hersteller, wenn deren Anwendungen die Leistung moderner CPUs nicht umsetzen können.
      • Von cuthbert Software-Overclocker(in)
        Zitat von bschicht86
        Du darfst nicht vergessen, dass es vom Athlon XP zum Athlon 64 einen echten Leistungssprung gab.
        Usopia sprach von 939/940 das waren beides Athlon 64 Plattformen, vorher gab es aber noch Sockel 754 mit den ersten Athlon 64. Auf 939 und 754 gab es dann zu Beginn erst mal die selben CPUs. 940 war die Server Plattform.
        Den XP gab es für den deutlich älteren Sockel A.
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
        Wer braucht schon einen 5820K, zwei Kerne zu viel. Phhh
        He He
        Gruß wolflux
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