Terramaster T6-423: Verwendete Hardware und Software
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Terramaster T6-423: Verwendete Hardware und Software

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Effizienter Celeron als Prozessor

Im Terramaster T6-423 NAS arbeitet die Quad-Core-CPU Intel Celeron N5105 - ein Prozessor, der in der letzt- und diesjährigen Generation der NAS-Hardware der meisten Marken die CPU der Wahl ist - abgesehen von Synology. Es handelt sich um einen Quad-Core-x86-64-Bit-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 2,0 GHz, die bei Bedarf auf bis zu 2,9 GHz erhöht werden kann. Er kommt mit einer internen Grafikeinheit, die etwa Video-Transkodierung unterstützt. Ihm stehen 4 GB DDR4-Arbeitsspeicher zur Seite, welcher laut Terramaster auf bis zu 32 GB erweitert werden kann.

  TerraMaster T6-423
Festplatteneinschübe 6x 2.5/3.5, SATA 6Gb/​s, Hot-Swap
Max. Speicherkapazität Abhängig von verwendeten Festplatten
Prozessor Intel Celeron N5105, 4C/4T, 2.00-2.90GHz
Arbeitsspeicher 4GB DDR4 SO-DIMM (erweiterbar bis zu 32GB)
LAN-Schnittstellen 2 x 2,5GBase-T (unterstützt Link-Aggregation)
USB-Anschlüsse 2 x USB-A 3.1
Zusätzliche Anschlüsse 1x HDMI, 2x M.2/​M-Key (PCI-E 3.0)
NVMe SSD Slots 2
Unterstützte RAID-Level 0, 1, 5, 6, 10, JBOD, Single, TRAID
Kühlung 2 x 80mm Lüfter, 27.4dB(A)
Leistungsaufnahme Ca. 35.2W (Betrieb), 13.9W (Leerlauf)
Verschlüsselung Ja (256-bit AES-Verschlüsselung)
Abmessungen 225x227x136mm (BxHxT)
Gewicht 2.30kg
Eigenschaften FTP-Server, iSCSI, WebDAV, DLNA, iTunes-Server, 4K-Transcoding, SSD-Cache/​TRIM-Support
Preis 699,99 Euro
Herstellergarantie Zwei Jahre

Benutzeroberfläche, Leistung und Stromverbrauch

Auf dem Terramaster T6-423 läuft das Betriebssystem TOS 5.1. In Sachen Benutzerfreundlichkeit steht es den Oberflächen der Konkurrenz in nichts nach. Terramaster bietet hier auch eine Live-Demo davon an, die es Ihnen erlaubt, die Software im Browser zu testen. Je nachdem, wie Sie Ihr T6-423 einrichten, können Sie RAID 0, 1, 5, 6 oder 10 verwenden. Noch wichtiger ist, dass der TerraMaster T6-423 das BTRFS-Dateisystem (auch Ext4) unterstützt. Es gibt viele Vorteile von BTRFS, aber die beiden wichtigsten sind, dass das Dateisystem selbstheilend ist (schützt vor Bit-Rot) und es die Möglichkeit hat, Snapshots zu erstellen. Einen Speicherpool einzurichten ist denkbar einfach und auch Teil der Installationsroutine beim erstmaligen Einrichten. Snapshots müssen konfiguriert werden, ermöglichen aber danach ein Rollback zu einem bestimmten Zeitpunkt und können für das gesamte Dateisystem oder einzelne freigegebene Ordner konfiguriert werden. Snapshots können vor Datenverlusten und sogar vor Cybersecurity-Bedrohungen wie Ransomware schützen. Snapshots sind zwar keine Backups, aber sie sind ein weiteres Instrument, das Sie zum Schutz vor potenziellen Datenverlusten einsetzen können.

Nicht schlecht: Neues TRAID vereinfacht Redundanz

Mit einer Optimierung des traditionellen RAID-Modus ermöglicht Terramaster RAID (TRAID) eine flexible Konfiguration von Disk-Arrays, flexible Online-Migration, Kapazitätserweiterung und Redundanzrichtlinien. Im Prinzip handelt es sich um eine Kombination aus RAID 5 und RAID 1, also bietet mehr verfügbaren Speicherplatz bei gleicher Redundanz und verbessert die Leistung, indem mehrere Laufwerke gleichzeitig verwendet werden. Ähnlich wie bei Synology Hybrid RAID (SHR) können Sie Laufwerkskapazitäten mischen, um den Speicherplatz nach der RAID-Redundanzberechnung zu verbessern.

Terramaster TRAID Quelle: Terramaster Terramaster TRAID Wie jede NAS-Software bietet das Terramaster-Betriebssystem eine Fülle von Funktionen, welche ebenso bei der Konkurrenz zu finden ist - egal ob einen Docker-Manager, Dateifreigabe, Backup- und Cloud(sync)-Lösungen usw. uvm. Alle Software-Features hier aufzulisten sparen wir uns hier, die sind auf der TOS5-Herstellerseite zu finden.

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  1. Seite 1 Terramaster T6-423: Einleitung und Ausstattung
  2. Seite 2 Terramaster T6-423: Verwendete Hardware und Software
  3. Seite 3 Terramaster T6-423: Leistung und Fazit
    • Kommentare (68)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1728637801
        Nur Storage bestimmt. Sobald man VMs haben will oder Container bzw. irgendwas was über NAS hinausgeht, dann begrenzt die Hardware vom NAS den Nutzeffekt. Für Leute die nur NAS haben wollen könnte das Teil ausreichend sein. Wenn man ein NAS selbst baut, hat man viel mehr Möglichkeiten innerhalb des gleichen Budgets. Amen!
      • Von Gast1728637801
        Nur Storage bestimmt. Sobald man VMs haben will oder Container bzw. irgendwas was über NAS hinausgeht, dann begrenzt die Hardware vom NAS den Nutzeffekt. Für Leute die nur NAS haben wollen könnte das Teil ausreichend sein. Wenn man ein NAS selbst baut, hat man viel mehr Möglichkeiten innerhalb des gleichen Budgets. Amen!
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Downsampler
        Die Paketquellen von Unraid sind von Slackware Linux.
        Ich meinte TOS. Zu Unraid findet man ja genug.
        Zitat von Downsampler
        Wenn du es nur als NAS nutzen willst, dann ist die Einrichtung genauso wie bei anderen NAS. Man hat keinen Wizard für irgendwas, das GUI ist aber in der Regel selbsterklärend.
        Und genau dann ist die Frage, ob irgendein anderes NAS-OS den Zweck nicht genau so gut erfüllt. Aber wie gesagt: Mach was du willst, wenn du damit gut klarkommst, ist es ja gut.
      • Von Gast1728637801
        Um so schöner das es auch da mit Knopfdruck klappt. Zuletzt getestet habe ich Proxmox 2017 oder 2018.

        Läuft da auch Windows 11 mit seabios? Das hab ich noch nicht hinbekommen mit Unraid.
      • Von Tekkla Volt-Modder(in)
        Zitat von Downsampler
        Den Passthrough musst du per Hand einrichten, diese Liste zeigt nur, in welcher IOMMU Group die Hardware gelistet ist.
        Von wann sind deine Infos? 2014? Jedenfalls stimmen sie nicht (mehr).

        Nachfolgend ist das Bild der Maschine, auf der ich pfSense laufen lasse. Die markierten PCI Devices sind die durchgereichten Netzwerkkarten. Alles über GUI wählbar.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Gast1728637801
        Die Paketquellen von Unraid sind von Slackware Linux.

        Wenn du es nur als NAS nutzen willst, dann ist die Einrichtung genauso wie bei anderen NAS. Man hat keinen Wizard für irgendwas, das GUI ist aber in der Regel selbsterklärend.

        Viele von den Softwarepaketen sind Docker Container fertig konfiguriert für Unraid. Wenn du es nicht mehr brauchst, einfach deaktivieren oder deinstallieren. Nur wird der Krempel auch von der Community gepflegt mit Updates und Tutorials. Auf youtube einfach mal "spaceinvader one" in die Suche eingeben oder im Kanal "The GEEK Freaks" schauen, da gibt es viele Anleitungen. Auch im Unraid Forum kann man Fragen stellen.
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